Gefühle nicht zu leben, macht krank!

Wohin führt es, wenn man seine Gefühle nicht nach außen hin artikuliert und sie immer runterschluckt? Es macht uns krank, führt uns in die Depression, eine der großen Volkskrankheiten, wie ich aus dem Deutschen Ärzteblatt entnehmen konnte. Wir haben zur Zeit in Deutschland ca. 5 Millionen Menschen laut Deutschem Ärzteblatt, die wegen Depressionen in Behandlung sind und ein groß Teil davon hat schon mal eine Therapie erhalten, man schätzt jedoch, dass es alle Formen zwischen schwarz und weiß gibt, das es zur Zeit ca. 20 Millionen nicht gemeldetete Erkrankte in den verschiedensten Abstufungen gibt, wo sich die Menschen vielleicht durchringen können, dass sie ein Burnout haben, oder mal sich unwohl fühlen, dass es aber eine tiefergehende Geschichte ist, das können sich viele Menschen einfach nicht vorstellen.

Und warum zeigt man seine Gefühle nicht, warum steht man nach außen nicht zu seinen Gefühlen? Weil man denkt, dass man dann verurteilt wird von vielen Mitmenschen als weinerlich, kratzbürstig, zickenhaft, anstrengend, schwierig, empfindlich und als launisch abgestempelt wird, um nur einige der Ausdrücke hier zu erwähnen, wodurch man als Mitmensch sehr schwer mitgenommen wird, wenn man es in der eigenen Familie erlebt. Dieses Miterleben führte bei mir zu dem Entschluss, dass ich dies meinen Mitmenschen ersparen wollte und so  äußerte ich meine Gefühle nicht, behielt alles für mich, weil ich Angst hatte, dass es gegen mich verwendet wird und zum anderen, damit mich niemand manipulieren kann.

Die Auswirkungen des nicht Artikulieren sind sehr offensichtlich. Wir werden immer mehr zu Einzelgänger, machen alles mit uns selbst aus und erscheinen unseren Mitmenschen gegenüber mehr wie ein Robotoide, als wie ein Mensch. Der Preis des Nichtannehmens der Gefühle als ein Teil von uns, den wir lieben und ehren sollten, führt in eine totale Kopflastigkeit hinein, was wiederum in die Depression und alle Formen von Süchten bis hin zu körperlichen Krankheiten führt, wodurch sich viele Menschen als Versager fühlen, was aber nicht der Fall ist.

Bei mir selbst führte es dazu, dass ich anfing, über all das nachzudenken und ich mich immer mehr mit spirituellen Themen beschäftigte, um heraus zu finden, was bei mir alles nicht so ist, wie es sein sollte. Ich war nie richtig sauer, weil ich es mir nicht gestattete und immer sehr schnell wusste, warum jemand mich so behandelt und ich konnte außer in Meditationen nie über längere Zeit glücklich sein, weil ich generell diese Gefühle einfach nach außen hin nicht lebte, sie nicht ausdrückte, weil ich dadurch verletzlich bin und man mich dafür verurteilen würde, wie ich es fälschlicherweise auch mit anderen Menschen in der Vergangenheit getan habe.  Wahre Erkenntnissprünge bekam ich auch durch das Anhören der CD von Robert Betz,” Angst, Wut, Schmerz u.a. in Freude verwandeln! ” wo ich schon in früheren Texten in den letzten Wochen darauf hinwies: LINK: Unsere sogenannten Gegensätze ermöglichen größtes seelisches Wachstum!

Zu seinen Gefühlen zu stehen, darüber mit anderen zu sprechen, ohne sie zu manipulieren und es als einen wichtigen Teil seines Menschseins zu leben, da ja die Seele unser inneres Barometer ist, ist in der kommenden Zeit das Wichtigste überhaupt. Denn sonst wird man bei allen Menschen, die in der Transformation sind, nicht als authentisch gefühlsmäßig wahrgenommen  und es führt zu den Reaktionen, wie ich es auf meinem Blog erlebt habe, als auch mit allen gefühlvollen Menschen, die in mein Leben kamen, um mir unbewusst zu zeigen, dass da noch ein Muster in mir ist, das nicht der Selbstliebe entspricht, was ich ab jetzt aber ändere, da ich meinen göttlichen Anteil sehr liebe und die Beziehung zur mir selbst die Wichtigste in meinem Leben ist, wie ich in den letzten Jahren immer mehr erfahren habe.

Bin ich in Frieden mit mir selbst, ist um mich Frieden und ich erhöhe damit die Schwingung von meinem ganzen Umfeld und helfe somit, dass der Übergang für viele Menschen leichter wird.

Ich bedanke mich bei allen Menschen, die dazu beigetragen haben, dass ich dieses hier heute für alle meine Leser schreiben konnte, um zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, in Zukunft zu sich selbst zu stehen und diesen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, um seine Göttlichkeit voll zu leben, ohne den anderen manipulieren zu wollen, was ein sehr schmaler Pfad auf dem Weg zu Gott ist. In Liebe von Charlotte

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6 Antworten zu Gefühle nicht zu leben, macht krank!

  1. Dorothea schreibt:

    Liebe Charlotte,
    wie wahr, was du gschrieben hast. ich finde mich in dem geschriebenen wieder. Doch ist dieser prozess ja wichtig, um zu erkennen, um aufzuwachen. Die krankheit in die “man” meistens dann geführt wird, schafft es oft bedingungslos! Erst danach erkennt “man” wie “man” gelebt hat. Ich selbst bedankte mich bei meiner krankheit dafür.
    Das, was ich heute weiß ist: das der GEDANKE, das WORT und die TAT im EIN-KLANG stehen müssen, denn sonst entsteht verwirrung. Weil die seele mit ALL-em verbunden ist, versteht sie ES nicht, denn dort in dem göttlichen gibt es keine lügen. Diese verwirrung macht als folge dann krank.
    Alles Liebe, Om Sai Ram

  2. Charlotte schreibt:

    Liebe Dorothea,
    vielen Dank für Deine weisen Worte, die aus Deiner Erkenntnis und Lebensweisheit kommen. Um Gedanke, Wort und Tat wieder auf einen Nenner zu bringen, was unserer Blaupause entspricht, ist der Weg nach Hause zu Gott, den wir alle zusammen sind, letzendlich zu uns selbst.
    In Liebe von Charlotte

  3. Simone Werner schreibt:

    Liebe Charlotte,

    bei uns in der Gegend führt Ehrlichkeit, Gefühle zeigen und die Wahrheit sagen, zu schlimmen Mobbingattacken in der Belegschaft. Trotzdem komme ich nicht umhin mich so zu zeigen, wie ich bin und schonungslos die Wahrheit zu sagen. Offensichtlich können die Menschen bei uns nicht eins und eins zusammenzählen, denn sonst wüßten sie, dass man Menschen nicht kränkt und dann aber von ihnen verlangt zusammenzustehen. Ich wünsche mir von Herzen eine bessere Welt. Und dir wünsche ich für die Zukunft alles Liebe.

    Bey Simone.

    • Liebe Simone,
      ich gehe immer dazu über, allen erst einmal Liebe zu senden, wo ich das Gefühl habe, dass sie mich mobben. Dann frage ich mich, warum mobbt mich jemand? Darauf hin kommt postwendend, dass ich sie verurteilt habe für ihr “Soanderseinj” und weil sie nicht aufgewacht sind. Gerade die; die nicht aufgewacht sind, sind unsere besten Spiegel, in Bezug auf das, was wir über sie denken!!!

      Daher bitte ich dann besonders diese Menschen um Vergebung in Bezug auf meine Verurteilungen und allem, was sich daraus ergeben hat und dann vergebe ich mir selbst, um hier mit allen im Reinen zu sein und das alles mit ganz viel Mitgefühl und Liebe in Hinsicht auf alles, was dadurch entstanden ist! Dann liebe ich sie so, wie sie sind, denn alle die noch nicht aufgewacht sind, tun es, damit wir wachsen können und in dem Moment, wo wir all unsere Urteile ihnen gegenüber aufgelöst haben, sind wir frei und spüren eine große Erleichterung!!!

      In den nachfolgenden Prüfungen wird von unserer Seele und geistiger Führung darauf geachtet, ob von uns auch wirklich immer alles umgesetzt wird. Wenn das der Fall ist, dass wir unsere Lektion begriffen haben, ab dem Moment werden sie als Spiegel nicht mehr gebraucht und dann werden sie, wenn Du ihnen ohne Vorurteile entgegen tritts, sie Deine Liebe spüren und das Mobben hört auf.

      Es liegt nur an Dir, wie Du über sie denkst. Das sind Deine spirituellen Prüfungen, die Deine Seele jetzt für Dich gerade auf den Weg gelegt hat. Ich hoffe, dass Du es jetzt verstehst und wenn noch Fragen sein sollten, bin ich gerne bereit, diese zu beantworten. In Liebe von Charlotte

      • Petra schreibt:

        Hallole Simone,
        bei mir war das im Frühjahr auch extrem und vielen wurde nahegelegt freiwillig zu kündigen. Ich hab nach 3 Monaten Psychoterror dann aufgegeben der Gesundheit wegen und bin so froh, dass ich den Schritt gegangen bin und mich nun nach einem neuen Job umsehen kann, der besser zu mir passt. Anfangs fand ich das Gebahren meines Chefs (und der anderen Chefs auch) noch unglaublich menschenverachtungswürdig. Inzwischen danke ich ihm fast schon, dass er mich dazu getrieben hat (ok, manchmal find ich es immer noch unglaublich, was die da in dem Unternehmen so treiben). Die Firma war schon lange nix mehr für mich und ich hatte schon ein Vorstellungsgespräch bei ner Firma, die ich toll finde, weil die etwas für die Gesundheit der Menschen tun.
        Du musst Dir die richtigen Gedanken machen, dann findet sich alles zum Besten!
        Es klappt wirklich! Jedenfalls bin ich auf dem beruflichen Sektor auf dem richtigen Weg.
        Privat klappt es noch nicht so, da bin ich noch zu gefangen in den Emotionen. Aber da wird es auch irgendwann so funktionieren, sowie ich mir die richtigen Gedanken mache.
        Vielleicht solltest Du es bei Dir auch als Sprungbrett sehen in ein neues besseres Leben, wenn Du es nicht mehr ertragen willst. Du kannst es ändern. Der erste Schritt ist zwar echt schwer, das weiß ich auch inzwischen selber, aber wenns schon so übel ist, dann kann es ja fast nicht mehr schlimmer kommen, oder? Ich hab mir gesagt “kein Job der Welt ist es wert, sich die Gesundheit oder Psyche zu ruinieren!”. Und seitdem gehts bergauf!
        Also viel Kraft bei Deiner Entscheidung, aber die Energien sprechen für Dich und Du kannst sie nutzen! In der jetzigen Zeit geht es manchmal dann auch echt schnell… :-)
        Egal ob Du jetzt kündigst oder weiterhin Deine Meinung kund tust und die Kollegen es irgendwann akzeptieren und Dich dann in Ruhe damit lassen. Die Wahrheit hat immer Recht! Das merken die dann auch iiiirgendwann….
        Liebe Grüße
        Petra

  4. Liebe Petra,
    es kann sein, dass Mobbing auch ein Hinweis ist, sich was Neues zu suchen, doch kann es bei der neuen Firma wieder passieren, dass man gemobbt wird, weil man ja sein Mentalfeld überall
    mit hin nimmt.

    Was man an Gedanken ausstrahlt, die man mal über einen Menschen generell gedacht hat, wirkt in uns weiter, und deshalb ist es wichtig, dass man diese Verurteilungen gegenüber seinen ehemaligen Chefs auflöst, damit die neuen Chefs nicht damit in Resonanz gehen und es einem wieder spiegeln müssen.

    Daher bitte ich Dich Petra und Simone, diese energetische Arbeit für Euch in einer Meditation durchzuführen. In Liebe von Charlotte

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