Den Weg “Demut” zu lernen bringt uns menschliche Reife und Mitgefühl

Gesendet am 31.12.2011 um 13:43 | Als Antwort auf ulla .

Liebe Ulla,
jeder Mensch sucht sich persönlich seinen/ihren Weg aus, um den Weg der Demut, wie es Ariel genannt hat, gehen zu können. Ich habe auch seit 4 1/2 Jahren Schmerzen und bin dadurch auf meinen spirituellen Weg hin gebracht worden, alles über diesen Bereich zu erfahren und bin daran menschlich sehr gereift. Ich nehme Schmerzen und Krankheiten sehr ernst und weiß über den Hintergrung Bescheid.

All dies hat sich meine Seele bewusst so kreiert, damit ich über meinen Schatten springen lernen, um Hilfe bitte, was mir immer schwer gefallen ist und dass ich lerne in Liebe alles das zu leben und auch Hilfe anzunehmen. Es hat mich so viel gelehrt und dafür bin ich meiner Krankheit und den Schmerzen sehr dankbar und

Ariel hat sich den Weg der Armut ausgesucht, um da Demut zu lernen und jeder geht da seinen ganz eigenen individuellen Weg, wie er mit seinen körperlichen Schwachstellen oder anderen Themen, die sehr belastend sind, umgeht. Daher bin ich heute da, wo ich stehe und habe das Mitgefühl für all diese Erfahrungen von allen Menschen, die sich jede Seele bewusst aussucht und die Liebe zu allem konnte dadurch immer mehr wachsen. In Liebe zu Dir und allen, die schon so oft darüber nachgedacht haben, herzlichst von Charlotte

Den spirituellen Weg der „Armut“ zu gehen führt zum totalen Vertrauen in Gott!

ulla schreibt:

ihr lieben
ich habe ariel ganz anders verstanden als viele andere hier.
ich sehe es als einen wink des himmels, als einen glücklichen“zufall“ was ariel hier schrieb.
er/sie hat nicht geschrieben „ich will geld“. ariel wollte uns die demut lehren, das man gott auch ,oder gerade weil man nichts hat,vertrauen kann. es war kein bisschen ego, kein bisschen jammern in den zeilen zu lesen. für mich war es reines vertrauen in gott, und das wollte ariel uns mitteilen.
herzlichst ulla

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14 Antworten zu Den Weg “Demut” zu lernen bringt uns menschliche Reife und Mitgefühl

  1. Markus schreibt:

    Danke Charlotte!:D…vor dem Göttlichen sind wir Alle wie Gefäße…desto leerer wir vor der Berührung durch diese Kraft sind sind … umso voller können wir nachher von ihr aufgefüllt werden. Am Liebsten spreche ich letzte Zeit anstatt mit Worten aber lieber in Liedern…ich glaube, die Musik kann wortlos viel mehr transportieren;-):-) http://www.youtube.com/watch?v=Ul5WWrWxqCg&feature=related

    Herzlichst:-)
    Markus

  2. Markus schreibt:

    …2. Zeile = nur EINMAL “sind”…bin wahrscheinlich nicht der Einzige, der gerade durcheinander ist….*lach*

  3. albrecht schreibt:

    ich habe die erfahrung gemacht, dass ich die demut nicht erlernen muss, sondern sie stellt sich wie selbstverständlich ein, wenn ich mich mehr und mehr selbst finde und erkenne, was da in mir an gefühlen und gedanken so alles abläuft. beispiel aus meiner beruflichen praxis:

    ich sehe einen alkoholkranken menschen, mein gefühl wertet ihn ab. ich erkenne hierdurch eine eigene schwäche, da ich nur abwerte, wenn sich in mir ein energieloch befindet, das ich durch meine aufwertung versuche, mit energie zu füllen. der alkoholkranke mensch und das, was er in mir auslöst, ist mir also spiegel. ich darf mich selbst erkennen und das, was ich im grund bin, entwickeln….also: mitgefühl, verständnis, einfühlungsvermögen usw…..dann kommt dankbarkeit und demut aus dem eigenen herzen geflossen…….die demut ist also folge der eigenen spirituellen entwicklung und entfaltung…….

    liebe grüße

    • Charlotte schreibt:

      Lieber Albrecht,
      Du hast den Weg der Erkenntnis richtig beschrieben und dann möchte ich noch hinzufügen, dass derjenige, welche den Alkohol trinkt, sich für uns als Spiegel bereitstellt, damit unser Denken sich nach dem Gesetz der Resonanz erfüllt. Daher ist es am besten zu denken, niemand ist alkoholkrank sondern alle brauchen nur Liebe, nach der sich jeder sehnt, welche das tiefe Loch in uns ist. Um diese Sehnsucht zu besänftigen, trinken viele, denn sie wissen nicht, dass es die Sehnsucht nach zu Hause zum Vater ist, die uns in seine Arme zurückführt. Wenn wir das wissen, werden wir nie mehr einen Suchtkranken verurteilen, sondern ihm nur noch Liebe schicken. ich wünsche mir, dass dies alle Menschen erkennen und dann alle Süchte unter diesem Aspekt sehen. In Liebe von Charlotte

      • Petra schreibt:

        Liebe Charlotte,

        das bestätigt auch meine Meinung.

        Sehnsüchte spiegeln das Außen wieder. Es wird im außen gesucht, weil hier in 3D die Trennung “Kopfschmerzen” bereitet. Diese Trennung ist die fehlende Liebe. Wir können hier die Liebe leben, auch da gibt es Unterschiede wie sie gelebt werden kann, jeder wie er/sie/es kann.
        Die universelle Liebe ist diejenige, die die Trennung komplett aufhebt.

        Wir experimentieren hier also was man alles mit der Liebesenergie anstellen kann. Und eine Sehn-Sucht – ausgedrückt in den verschiedensten Abhängigkeitsformen – kann kurzfristig auch den Liebes-Level besänftigen. Und trotzdem geht die Suche weiter, das alte will aber auch nicht losgelassen werden.

        Genauso wie wir experimentieren können, tragen wir auch Verantwortung. Und die an allererster Stelle immer erst für sich selber, nach außen ausbreiternd wie ein Fächer.
        Und wer sich selber liebt, akzeptiert, respektiert (erst einmal auch mit seinen sogenannten Fehlern) hat schon viel gemeistert.
        Vielleicht ist ja dann die Sehn-Sucht ein wenig gesunken.

        lieben Gruß, Petra :-)

  4. albrecht schreibt:

    danke, liebe charlotte
    so ist jede begebenheit also eine möglichkeit der selbsterkenntnis.
    unter dem blickwinkel, dass unsere magnetische seele alles in unser leben zieht, was ihr entspricht, ist es leicht, anzunehmen, zu akzeptieren und danke zu sagen….letztlich dient uns alles……

    aprobos suchtkranke menschen: wie ich oft beobachten konnte, haben diese in ihrem leben so viele schmerzhafte dinge erlebt, die dann zwar zur sucht führten, die sie jedoch auch einfühlsam , anspruchslos und verständnisvoll werden ließen……

    eine schönes wochenende euch allen

    albrecht

  5. Petra schreibt:

    Ich sehe es auch wie Alfred, komplexdenkend, komplexfühlend…

    Mit dem Begriff Demut kann ich nix anfangen, erinnert er mich doch immer daran daß jemand demütig niederknien soll. Die Geschichte und Religionen zeigen es zu hauff.

    Das ist genauso wie mit dem Begriff “Ehrfurcht”. Wenn ich mich fürchte ist es ein erzwungener Respekt.

    Im Einklang sein mit anderen hört sich für mich anders an.

    Ich würde für den Begriff Demut lieber den Begriff Erkenntnis nehmen. Denn die Erkenntnis ist der erste Schritt der Veränderung. Demütig gehorchen läßt nur parieren (wie ein pawlowscher Hund), aber nicht verstehen. Aus sich selbst heraus, aus dem Inneren heraus, verstehen. Niemand geht den Weg des anderen und kennt auch nicht die Gefühle, Erfahrungen, Schmerzgrenze, usw., jeder erkennt für sich alleine. Alles fängt bei einem selber an.

    Dann könnte die Erkenntnis zum Beispiel so aussehen, daß nur wenig gebraucht wird, daß Tiere Geschwister sind, daß sich Gleichberechtigung und Augenhöhe lohnt. Akzeptanz, daß jemand grad da steht, wo er steht.

    Petra :-)

  6. albrecht schreibt:

    liebe petra….wie war das mit den indianern und den mokasins, in denen man 7 meilen gegangen sein sollte…….übrigens: ich bin der ALBRECHT (denke immer an albrecht dürer…….)

    ich sehe es wie du, petra,…..wobei ich beim austausch mit spirituell interessierten menschen immer wieder merke, dass schnell von liebe leben, liebe und licht schicken, usw. gesprochen wird. dabei steht wohl an erster stelle die entfaltung der selbstliebe, ohne die es keine nächstenliebe geben kann……..wie sagte jesus christus: liebe deinen vater, deinen nächsten……wie dich selbst……ohne letztgenanntes ist gottesliebe und nächstenliebe nicht möglich…sie wäre nur aufgesetzt……

    und da stellt sich die fragen aller fragen: wie finde ich zur selbstliebe, wenn in mir angst, minderwertigkeitskomplexe, mangelndes vertrauen, kleinmütigkeit usw wüten…….

    alles liebe

    • Petra schreibt:

      Lieber Albrecht,

      sorry, das war nicht beabsichtigt. Ich war zu schnell beim runterscrollen. Aber du verzeihst mir ja.;-)

      Ja, an den Spruch hab ich auch gedacht. :-) Jeder läuft in seinen eigenen Schuhen…

      Ja, wie sollen Menschen wissen was Liebe ist, wenn sie in der Werbung geschickt als Ware verkauft wird und die Kinder sind da die größte Zielgruppe. ;-)
      Letztens hab ich was gelesen, da gings um die Frage, ob antiautoritäre Erziehung besser wär. Da dacht ich nur für mich, daß sich die Frage doch ansich schon erledigt hätte, so in der neuen Zeit.

      Wie kann ein Kind lernen sich zu akzeptieren wenn es im Außen mit künstlichem überhäuft wird, regelrecht übergestülpt wird ja. Wenn ich mir dann noch das antiautoritäre vorstell, dann…naja, kann sich jeder selber seine Bilder im Kopf dazu vorstelln.
      Sich selber erfahren können, das wünsche ich mir für die Kinder. Ihre psychischen Kräfte/Fähigkeiten testen sie ja gerne mal an anderen aus, aber genauso sind die Überforderungen an sie durchs Außen auch emmens. Übern Körper brauch man nich reden, sieht man genug.

      Ja, wo fängt da denn Elternliebe an? Wie kann jemand der sich nicht selber liebt anderen einen gesunden Startschuß mit ins Leben geben?

      Ich denke auch, Liebe sollte man zeigen und nicht nur drüber reden. Zur Liebe gehört auch mal ein Abgrenzen, ein nein. Im Kern kann man jeden lieben, aber man braucht nicht alles mit sich machen lassen.

      lieben Gruß, Petra :-)

  7. albrecht schreibt:

    ach ja, liebe charlotte

    ich will nicht kleinkariert sein, aber wie wäre es mit (dein zitat:)….”…die sehnsucht nach hause zuR MUTTER ist….” oder zu vater/mutter…

    wie wir wissen, ist die neue zeit vorwiegend feminin geprägt, auch was die eigenschaften gottes anbelangt…..also die weiblichen…….

    na ja, ist wohl nur wortspielerei…aber ich freue mich auf diese neue kraft, die jedermann/frau in sich entfalten muss, um in der energie der neuen zeit zu leben……

    lg

    ….schön, sich mit euch auszutauschen…..

  8. albrecht schreibt:

    ja, liebe petra…..wir als eltern sind da schon gefordert, liebe und konsequenz vorzuleben…..

    meine tochter, 25 jahre, geht schon ihren weg, mein sohn, 22, zeigt mir durch seine spontanität oftmals meine grenzen……wo ich halt durchatmen muss…..und mal still sein, ohne mal mit einem vermeintlich guten rat zur seite zu stehen…….ich merke da in mir noch gewisse strukturen, wie kontrollieren wollen, nicht immer loslassen zu können u.ä.

    inbesondere jedoch, wenn er probleme hat, kommt er und berichtet und öffnet sich…..dann merke ich, dass alles gut ist….wie es ist….

    kinder und jugendliche sind trotz ihres inneren schon weit entwickelten besusstseins durch die äußeren einflüsse echt gefährdet….ich schicke ihnen und ihren eltern gedanken der liebe und kraft..auf dass sie zu unterscheiden lernen und auch lernen, sie zu schützen vor diesen zerstörerischen energien, wie sie oft in den medien und den kriegsspielen usw. gezeigt werden….

    liebe grüße

    • Petra schreibt:

      Lieber Albrecht,

      ich kann mir das regelrecht bildlich vorstellen, du und dein Sohn.

      Ja, die einen meistern ihr Leben so und andere so. Grad auch was die Elternrolle angeht gibt es kein Rezept, aber das schlimme dabei ist, daß immer lauter “Rezepte” herhalten sollen.

      Kinder sind genauso unterschiedlich wie es auch Eltern sind, genauso sind auch die “Verhältnissen” in denen gelebt wird und auch das äußere Umfeld verschieden und trotzdem sollen alle gleich sein. Skurriele Welt.

      Gefordert wird Flexibilität, aber im Erreichen mancher Sachen wird die Ellenbogentaktik angewandt, auch bei den Gefühlen. Dadurch wird in der dritten Dimension die Doppelmoral gelebt. Diese Flexibilität wird dann Freiheit genannt und kann durch materielles und durch das Erzwingen niemals Freiheit bringen, noch sein. Freiheit wird sich eher erkämpft, weil sonst übergestülpt werden würde, also wird sich was zum überstülpen ausgesucht. Doppelmoral und es wird sich was vorgemacht.

      Kinder werden nach Geschlecht erzogen, nur merken viele nicht, daß Mädchen sich schneller anpassen und in sich reinfressen. Ich hab das Glück, daß ich nicht so streng mädchenhaft erzogen wurde, Mädchen sind nicht gleich Mädchen. Das hab ich auch weitergegeben. :-) Denn wichtig sind nicht die Farbe der Klamotten sondern die Liebe und das individuelle fördern. Auch wenn es manchen Kindern nicht gut geht, so haben sie sich früher mal die Eltern ausgesucht. Das ist schwer zu nachzuvollziehn.

      lieben Gruß, Petra :-)

  9. Katharina schreibt:

    Zur guten Nacht!

    Ich höre das Lied gerade rauf und runter, und dachte dabei an Euch :)

    Schlaft schön ihr guten Seelen

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