Warum die Angst vor Beziehungen uns vom wirklichen Verstehen abhält?

Eine tiefere Freundschaft oder Partnerschaft des Verstehens ist erst möglich, wenn man all seine Wunden so weit als möglich bearbeitet, aufgelöst und geheilt hat. Vorher ist das schwer möglich, weil man von einer Freundschaft zur nächsten immer nur Angst hat, wieder verletzt zu werden! Unsere Angst lässt es selten zu, dass wir eine tiefere Beziehung eingehen, weil der Verlust der letzten uns noch in den Knochen steckt.

Darum halten heute viele Freundschaften und Partnerschaften selten, denn viele verstehen nicht, warum sie zusammen sind und was der tiefere Sinn jeder Beziehung darstellt( wenn die Verliebtheit aufhört).

Nämlich Seelenwachstum und Heilung auf vielen Ebenen zu erlangen!

Keine so einfache Aufgabe und wenn man es nicht begreift, hat man eine Beziehung nach der anderen, wo der Schwierigkeitsgrad des Verstehens in der Beziehung immer größer wird, bis man endlich begreift, warum man sich immer wieder auf ähnlich handelnde Menschen einlässt. Es liegt an unseren eigenen Wunden, die diese Menschen anziehen, bis wir es begreifen und anfangen, uns damit auseinander zu setzen!

Ich habe es erst in meiner spirituellen Ausbildung begriffen und dann verstanden, dass wenn man sich auf jemanden einlässt, dieser Mensch in erster Linie ein Spiegel für uns ist. Nach dem Motto, eine Partnerschaft ist immer so gut, wie ich es fühle, was ich darüber denke, was ich wahrhaben will und wie ich es letztendlich sehen will. Sehe ich ihn als mein bestmögliches Geschenk an, dann wird er es sein. Es hängt alles von unserem Denken ab! Denn wir gehen immer wieder eine Beziehung mit uns selbst ein. Haben wir Angst, das es wieder ein Reinfall wird, dann kann es so kommen, wie wir es befürchten!

Liebe/ Verständnis fließt immer dann, wenn ich einen Menschen mit all seinen Schwächen annehme kann und das ist ein langer Weg dahin! Alles andere sind Emotionen, was viele mögen, weil es dadurch so aufregend, aber auch so niederschmetternd sein kann, wenn es auseinander geht!

Und verstehen werden wir einen anderen Menschen erst richtig in der Tiefe, wenn wir uns selbst verstanden haben, sprich zu unseren Schwächen stehen, alle unsere menschlichen Verhaltensweisen annehmen können, obwohl wir immer andere Reaktionen erwarten. Uns selbst lieben zu können, egal wie wir sind, obwohl wir  all den vorgegebenen Schönheitsidealen und Denkmuster nicht entsprechen, bringt uns allen Menschen ein Stück näher im Verstehen.

Es fängt bei uns an, ob wir uns in all unserem Sein annehmen und lieben, und dann bereit sind jemanden verstehen und lieben zu wollen, ohne dafür etwas zu erwarten. Denn dann sind wir wirklich frei und Verstehen/ Liebe kann dann aus dem Moment heraus jederzeit entstehen.

In Liebe geschrieben, für alle, die so große Angst vor neuen Beziehungen haben.
Herzlichst von Charlotte

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2 Antworten zu Warum die Angst vor Beziehungen uns vom wirklichen Verstehen abhält?

  1. Lars schreibt:

    Liebe Charlotte,

    Du hast es perfekt geschrieben. Da kann ich nichts mehr hinzufügen. Ausser der Bemerkung, dass ich genau diesen Prozess durchwandert habe und noch weiter durchwandere. Nur ist es dank der höheren Schwingung viel viel viel leichter geworden. Vieles tut nicht mehr so weh und ist erkannt worden. Eines wusste ich aber immer, egal wie schwer es war und zwar, dass meine Beziehung zu meiner Frau auf Seelenebene verabredet war. Ich konnte mich nur an das Versprechen erinnern, durchzuhalten auch wenn es unerträglich wird. Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Meine Frau und auch ich haben beide verstanden, dass es nicht um die romantische Liebe geht sondern um die Liebe auch in schwerster Zeit mit schwerster Prüfung zusammen zu bleiben und durch den Schmerz zu gehen. Was ich vor allem gelernt habe ist, dass nur ich mich glücklich machen kann und niemand anders.

    Also ich danke Dir für diese schöne Zusammenfassung.

    Alles Liebe Lars

    • charlotte schreibt:

      Lieber Lars,
      als göttliches Wesen, die Gefühle in dieser Tiefe einer Beziehung zu leben, die nicht einfach ist, wo die romantische Liebe sehr schnell verfliegt, wenn der Alltag eintritt, das habe ich auch erlebt und ich bin jetzt schon über 33 Jahre verheiratet. Gerade weil ich nicht immer glücklich war, hat mich dies auf den spirituellen Weg gebracht und mich darüber nachdenken lassen, warum ich das alles hier lebe.
      Mein Mann ist mir mein bester Spiegel, gerade weil er von alldem nichts wissen will.
      Da ich all dies ohne geistige Unterstützung, sprich gleiche Gesinnung hier in der Familie es durchlebe, bin ich sehr stark geworden und habe so immer weniger Angst vor der Zukunft. Hätte ich eine glückliche Ehe immer gehabt, wäre ich nicht da, wo ich heute bin. In Liebe von Charlotte

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