Wieso vergeht meine Zeit immer so schnell?

Gehe ich so in eine Art Verpuppung wie ein Schmetterling?

Das frage ich mich jeden Tag und erhalte dann immer als Antwort von meiner inneren Stimme: Du arbeitest immer noch zu viel im Außen und nimmst dir zu wenig Zeit für dich, um was für dich zu tun, wo du dich einfach wohlfühlst und dich an schönen Dingen erfreuen kannst. Dinge, die ich gerne mache, aber immer aus Zeitgründen verschoben habe, das soll ich jetzt nachholen!

Da ab jetzt meine innere Stimme, mein göttliches Teil, die Ich-Bin-Gegenwart oder auch mein innerer Gott das Sagen hat, will ich es meiner Seele nicht mehr zumuten, dass sie  ohne Liebe und Leichtigkeit leben soll. Sie gibt mir ganz klar zu verstehen, dass ein Leben aus Pflichtgefühl und weil es die Umwelt so erwartet, so für mich nicht mehr vorgesehen ist. Es ist dann als wenn ich nicht gelebt hätte, erzählt sie mir. Ich hätte dann das persönliche Entwicklungsziel verfehlt und müsste dann noch einmal inkarnieren, um das zu lernen.

Über diese Eingebung war ich zutiefst geschockt! Dabei versuche ich doch schon mehr Gefühl und Lebensfreude im meinem Alltag umzusetzen. Doch kopflastig wie ich bin, denke ich einfach über zu viele Themen nach, was ich mir schnellstens abgewöhnen darf. Ebenso soll ich nicht soviel lesen, was ich auch gerne mache, sondern einfach nur Musik hören, die ich mag und dieses Gefühl des Einseins mit meiner Seele genießen. Das kann auch ein Sparziergang sein im frisch zugeschneitem Wald oder einfach nur Tagträume  zulassen, was ich sehr gerne mache, doch da werde ich oft gestört! Oder einfach nur lächeln !

Jetzt habe ich schon vermehrt damit begonnen, jedem meiner inneren Vorgaben nachzu -kommen und stelle fest, dass die Zeit noch schneller vergeht, vor allen in den letzten Wochen. Also darf ich jetzt noch mehr schauen, was ist gut für mich und wo ich mich freuen kann. Das Aussortieren von allen Dingen, allen Tätigkeiten und Gedankenmuster, die mich Zeit kosten und mich seelisch herunterziehen, dürfen jetzt gehen, damit ich immer mehr Zeit für mich erübrigen kann. Es ist als wenn ich ganz viel loslassen darf, was ich in der Vergangenheit alles so gemacht habe. Ade mein Perfektionismus, ade mein immer allen als Mutter zu Diensten zu sein, ade meinem Helfersyndrom, ade meine Ansichten, wie was sein soll und das auf allen Gebieten! Und den Mut immer öfter „NEIN“ zu sagen und so viel wie möglich Familienangehörige einspannen, ein Teil meiner Arbeiten zu übernehmen! Das befreit und läßt einem genau in diesem Moment leben. Man erlebt einfach nur „ZU SEIN“, um total im Jezt zu leben und zu fühlen. Eine neue Ebene im Aufstieg hin zu dem was wir sind!

Denn mein göttliches Ich-Bin zusammen mit meiner Seele wünschen sich von mir die volle Hingabe und da höre ich jetzt innerlich immer sehr genau hin, was jetzt wichtig für mich ist. Meine Seele zeigt mir durch mein zeitweises Nichtfühlen können, dass ich wieder keine Zeit für sie erübrigt habe, um Gefühle zu leben und meine innere Stimme, meine Ich-Bin Gegenwart gibt mir dann als Gedanken bekannt, was hier mal  wieder zu kurz gekommen ist.

Da ich meine Seele und mein göttliches Ich-Bin über alles liebe, hat dies die Konsequenz, dass ich ab jetzt in allem etwas kürzer treten werde, vor allem in Bezug auf mein Helfersyndrom, bei meinen Kommentaren, ebenso wie bei meinen Schriftstücken, wo ich jetzt nur noch zwei die Woche plane, also Sonntag und Montag, weil ich am Wochenende nicht arbeite. Ansonsten will ich jetzt sehr viel Stück für Stück verändern, um immer mehr Zeit für mich zu haben. Das ist jetzt die wichtigste  Aufgabe für mich und ich schätze, dass es vielen Menschen ähnlich ergeht.

Alles loszulassen, um alles zurück zu erhalten!

Das ist es, was jetzt Gott unter volle Hingabe an ihn versteht, das wir ihm in uns immer mehr Raum geben, um ihn immer besser wahr zu nehmen und um seine Liebe überhaupt fühlen zu können!

Natürlich werde ich bei aktuellen Themen kurzfristig immer mal meine Eingebungen niederschreiben, doch gerade jetzt ist es wichtig, dass ich ein sehr ausbalanciertes Leben führe, wo ich nur das allernotwendigste im außen mache und ansonsten mich mit mir und meinem göttlichen Teil, meiner Ich-Bin Gegenwart beschäftige! Alles andere ist ab jetzt Nebensache. Wir müssen uns keine Gedanken mehr machen, wer mitkommt oder nicht, denn das hat jede Seele entschieden. Nun zählt nur noch, dass man selbst sein Zeil erreicht!

Alle meine Leser und Freunde mögen es mir nachsehen, wenn sie nicht mehr soviel von mir lesen, ich nicht mehr soviel anrufe und sie auch sonst nicht soviel von mir wahrnehmen. Es ist eine Art Verpuppung, die jetzt eine Art Ruhepause für mich bedeutet, damit ich mich verändern kann, um nach dieser Phase etwas Neues beginnen zu können.

http://neueerde.wordpress.com/2010/06/20/wie-setze-ich-selbstliebe-auf-seelenebene-um/

In Liebe und Dankbarkeit niedergeschrieben in Zusammenarbeit mit Christ Michael, herzlichst von Charlotte

Hallo liebe Charlotte,

was du da schreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen, da es mir seit einigen Wochen ganz ähnlich ergeht.
Auch ich bin ein sehr pflichtbewusster Mensch und stark mit dem sog. Helfersyndrom geprägt. Jetzt kommt in mir jedoch immer öfter der Drang hoch, mich einfach mal in mich fallen zu lassen, mich zu geniessen und ganz mit mir alleine zu sein.
Und ich bemerke, dass eine Stimme in mir zärtlich sagt:“ Lass die anderen jetzt ihren Weg gehen, du kannst nicht allen helfen aufzuwachen. Jeder hat schon für sich entschieden, welchen Weg er gehen will. Komm jetzt endlich zu mir, den ich warte schon lange auf dich.“
Und langsam beginne ich mir Zeit für mich zu nehmen. In mich hineinhorchen. Mich fühlen. Und ich verschmelze dann regelrecht in dieser Freude, die sich dann entfaltet.

Es ist auf der einen Seite etwas seltsam, sich zurückzunehmen, sich nicht mehr nur um andere zu kümmern, auf der anderen Seite aber auch eine gewisse Erleichterung. Denn ich weiss jetzt, dass jeder gewisse Wege alleine beschreiten muss.
Und ich lerne gerade dies zu akzeptieren und zu verstehen.

Ja, und auch die Chance zu nutzen, sich selbst wirklich ganz von innen heraus kennen zu lernen, lieben zu lernen, aus diesem inneren Selbst heraus die Welt zu betrachten und Denken einfach Denken sein zu lassen. Statt dessen einfach nur im Herzen zu sein.
Es ist wunderschön und so was von friedlich.

Ich wünsche dir vom Herzen eine wunderbare Reise zu dir selbst.

Alles Liebste und Danke für alles, Angelika

Lieber Andreas,
von meinem Gottesbild her, ist das alles hier auf der Erde nicht möglich, gäbe es nicht die göttliche spirituelle Energie, die alles am laufen hält. Und diese Energie stellt für mich Gott dar und ist als Bewusstsein in jedem Atom und Photon enthalten, was in diesem Universum existiert. Das ist alles Gott und ohne ihn gäbe es das nicht. Jeder Mensch ist ein Teil davon und sein Ebenbild, weil wir eigenständig handeln und uns entscheiden dürfen. Gott ist immer mit uns und erlebt alles mit uns, um so immer mehr zu erfahren, wie sich all das anfühlt. Es ist für ihn so, wie wenn wir einen Film sehen oder ein Buch lesen. Da ich naturwissenschaftlich interessiert bin, sehe ich überall die Komplexität und Einmaligkeit in der Natur, in allem. Und dies alles zu begreifen, ist ein Geschenk, worüber ich mich jeden Tag freue und was ich immer mehr Menschen wünsche.

Alles Liebe von Charlotte

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