Was ist der größte Dienst, den wir einer Seele beim Verlassen der Erde geben können?

1. Teil

Es sind die Ängste, die wir jedem abnehmen können? Und jeder kann hier den Sterbenden helfen!

Das sind meine Erfahrungen aus den letzten 2 1/2 Wochen, die ich mit meinem Freund J. machen durfte. Er wollte absolut nicht sterben, trotz der schweren Krankheit, die er schon seit ca. 2 Jahren hatte. Er war seit seiner Jugend ein starker Raucher gewesen und so kam der Lungenkrebs nicht von ungefähr, doch voller Hoffnung machte er eine Chemotherapie nach der  anderen und zusätzliche Bestrahlungen am Kopf und um die Lunge, weil der Tumor an so einer  Stelle aufgetreten ist, es war das Sternum des Körpers, wo man nicht operieren kann. Im Frühjahr letzten Jahres, wo er mir Spargel brachte, erzählte er mir, dass jetzt die Galle Tumorzellen hat. Wieder standen partielle Chemotherapie und Bestrahlungen an, wie er mir mitteilte.

Nun kenne ich ihn schon seit 1989 und er hörte mir eigentlich immer zu, doch diesmal sagte ich ihm, dass jede Krankheit eine seelische Ursache habe und er doch mal der ganzen Sache auf den Grund gehen könne. Es gäbe hier Themen zu besprechen und aufzulösen, wozu ich gerne bereit wäre, doch er schaute mich nur ganz komisch an und nahm das alles nicht ernst. Ich sagte ihm, dass diese Form des Tumors bei diesem Organ meist zum Sterben führt und ich auch darüber mit ihm sprechen würde. Doch sterben wollte er nicht und so tauchte er auch nicht mehr auf und wollte davon nichts wissen. Er stürzte sich in seine Arbeit, sein Haus fertig zu renovieren, anstatt seinem Körper all die Liebe zu geben, die der Körper braucht, um gesund zu werden.

Es schmerzte mich sehr, dies mit ansehen  zu müssen, doch als Mensch ist man so veranlagt, dass man die Wahrheit verdrängt, bis es nicht mehr geht und das war bis diesen Mittwoch vor 2 Wochen, als ein Arzt ihm im Krankenhaus sagte, dass er höchsten noch 4 Wochen zu leben hätte und er jetzt seine letzten Dinge regeln sollte. Erst dann war er bereit ein Testament zu machen, alles Finanzielle zu regeln und mit seiner Frau über dieses Thema zu sprechen. Vorher war er immer sauer gewesen, wenn man über das Sterben mit ihm sprechen wollte. Doch nun wollte er mit mir darüber reden, doch sein Körper war von Schmerzen gepeinigt und total ausgemergelt. Aber jetzt wollte er wissen, wie das ist, wenn man stirbt, wenn man in die Anderswelt geht. Wie sich das anfühlt und vor allem, worauf es ankommt. Er war so voller Ängste vor dem Unbekannten, dass er das Leben nicht loslassen wollte. Ich fragte ihn, warum er Angst hat und ich erfuhr, dass er immer gewusst hat, dass er bald sterben würde und weil er sich nicht damit beschäftigt hatte, wie ich ihm geraten hatte, alles zu bearbeiten, seine Ängste, seine Schuldgefühle, seine sogenannten „Fehler“, die er meint in seinem Leben begangen zu haben!

Da wurde mir bewusst, was er meinte und ich sagte ihm voller Bestimmtheit, dass er absolut keine Angst zu haben braucht, weil es keine Hölle gibt, egal was er getan hat und dass es auch keine Strafe gibt, denn es gibt nur den einen Richter und das ist die eigene Seele und die wollte all die Erfahrungen sammeln, die er in seinem Leben erfahren durfte.

Nur wer bewusst mit Vorsatz dem Leben geschadet hat, um Vorteile für sich zu ergaunern und dabei gegen das Leben von anderen Menschen, Pflanzen und Tieren gehandelt hat, muss in einer Reinkarnation dieses Leid, was er anderen zugefügt hat, dann selbst erfahren, wenn man wieder in der 3. Dimension reinkarniert. Das wichtigste ist, dass er aus seiner Angst geht, denn wenn er stirbt, läßt er seinen physischen Körper hier auf der Erde, wo er all die Schmerzen fühlt, was man als geistiges Wesen so nicht erfahren kann. Er wird befreit sein von all den Schmerzen, die er hat und er geht aus dem Körper, so als wenn er aufsteht und er wird es garnicht merken, dass er gestorben ist, weil es sich so anfühlt, wie jetzt, wenn er aufsteht, nur halt ohne Schmerzen (J. war wegen der Schmerztherapie im Krankenhaus). Erst wenn er mit jemanden sprechen will, wird er bemerken, dass wir Menschen, wenn wir nicht telepatisch weit entwickelt sind, ihn nicht wahrnehmen können und er nicht mit uns sprechen kann. Doch das wird sich in Zukunft ändern und dann wird er immer Kontakt mit seiner Frau und seiner Tochter haben können. Das hat ihn sehr beruhigt, weil er Angst hat, dass seine Frau und Tochter ohne ihn nicht klarkommen würden!

Und beim Verlassen bat ich ihn, all das aufzuschreiben, was ihn belastet, denn dadurch könnten wir es zusammen auflösen. Ich hüllte ihn ins Licht, bat die Engel mit ihm zu arbeiten, alles zu transformieren was möglich sei (innerlich) und versprach ihm, dass ich ihn am Sonntagmorgen besuchen werde.  Er sagte mir beim Abschied, dass er wissen wollte, wie das Sterben vor sich geht und wie es sich anfühlt und ich sagte, dass ich darüber das nächste Mal sprechen werde. Außerdem wollte er wissen, was der tiefere Sinn seines Lebens ist?
Also die Geschichte geht morgen weiter. Herzlichst von Charlotte   ab 30.01.

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