Gott ist – Gott ist nicht – wo ist Gott?

von Angelika

Ich habe mich gerade die letzten Tage wieder einmal kräftig amüsiert. Um was es ging?
Die wohl älteste Frage der Welt: Gibt es Gott oder gibt es ihn nicht? Was oder wer und vor allem wo ist Gott, wenn er wirklich existiert?

Nicht nur im Fernsehen in diversen Shows, sondern auch im privaten Kreis wurde dieses Thema seltsamerweise zur gleichen Zeit aufgegriffen. Das auf ganz unterschiedliche Weise und es wurde diskutiert und wissenschaftlich widerlegt und diskutiert und nüchtern betrachtet …..
Typisch Mensch. Immer schön alles bis ins Kleinste zerlegen – warum muss der Mensch immer einen Beweis für alles haben?

Nehmen wir den Wind – können wir ihn in seiner Essenz sehen, riechen, anfassen?
Würde er nicht die Blätter, die beweglichen Dinge bewegen, wir würden ihn nicht erkennen. Würde er nicht dein Gesicht streicheln oder stärker blasen, du würdest ihn nicht wahr nehmen.
Die  Luft – wer kann Luft anfassen, umarmen, wer kann sie sehen? Kannst du ohne Luft sein?
Liebe – kennen wir doch alle. Aber wer kann sie mit den Augen in ihrer Essenz sehen, kannst du sie berühren, sie schmecken, sie riechen? Nur durch dein Herz nimmst du sie wahr, wenn du selber Liebe ausdrückst, durch die Liebe eines anderen Menschen, eines Kindes, eines Tieres erfährst du, was Liebe ist. Kannst du ohne Liebe sein?

Dein Atem – er ist da, immer, so lange du lebst. Du atmest ein und aus. Das erhält dich am Leben, diesen Körper. Aber atme mal aus und versuche ihn zu ergreifen …… oder zu sehen an einem normal warmen Tag …. kannst du ohne Atem sein?

Deine Gefühle – du lebst sie, du fühlst sie … aber kannst du sie sehen, berühren, riechen? Dennoch sind sie da, dein ganzes Leben lang … kannst du ganz ohne Gefühle sein?

Dein Denken – dein Bewusstsein – hast du schon jemals mit deinen Gedanken an einem Tisch gesessen – so gegenüber und ihnen ins Gesicht geschaut? Ich schaffte das bisher noch nicht… aber, kannst du ganz ohne Bewusstsein, ohne einen Gedanken sein?
Also, das sind doch alles „Dinge“ die wir zum Leben brauchen, nicht wahr? Vielleicht geht es für uns ohne Wind, aber nicht für die Natur. Aber kann die Natur ohne Luft und Liebe existieren?

Was also ist Gott? Vielleicht diese „Dinge“, aus denen wir bestehen? Was, wenn er noch viel mehr ist, als alles um uns herum?

Jetzt stellt euch mal vor, Gott würde uns Menschen wirklich einmal als ein Wesen oder als eine Form erscheinen. Weltweit würde ihn jeder Mensch sehen und erkennen, das ist Gott.
Was würde der Mensch dann machen? Jeder von uns würde diese Erscheinung sofort bewerten, beurteilen, kurzum in ein Schachtel stecken, damit wir ihn fassbar haben. Jeder würde ihn anders interpretieren, anders gesehen haben. Was würde das bringen? Chaos
Aber viel wahrscheinlicher ist, dass wir ihn nicht sehen, weil Gott in uns ist. Weil wir selber Gott sind.

Jede große Religion dieses Planeten ist entstanden, weil bestimmte Menschen Gott erfahren haben. Sie wurden erleuchtet, wie wir das nennen. Was hat der Mensch nun aus den Lehren dieser Menschen erschaffen? In den Geschichtsbüchern sind alle Dramen aufgezählt, bis in die Jetztzeit. Bisher glaubten wir, dass diese „Erleuchtung“, diese Gotteserfahrung einigen wenigen vorbehalten ist oder nur durch jahrelange Disziplin zu erfahren ist.

Wenn wir ehrlich sind, allen diesen Lehren auf den Grund gehen, ihre Essenz herausholen, was haben sie gemeinsam? Dass Gott Liebe ist, dass wir alle Eins sind, wir und er.
Wie können wir Gott erfassen, berühren, riechen, kosten, wenn nicht mit uns selbst?
In uns ist ein Teil, ein Kern, den wir lernen dürfen zu beachten und anzuerkennen. Es ist unser allerbester Teil, das ganz wunderbare einzigartige,geistige und großartige Wesen in uns. Gott in uns ist dieses strahlende Licht, die wundervolle bedingungslose Liebe in uns, die wir ab und zu leben, er ist die Freude und der Frieden, den du manchmal empfindest. Er ist die Lebendigkeit und die Freiheit, Fülle und Erfolg, Schöpferkraft und die Einheit mit allem was ist. Ab und zu hast du es schon erfahren, wenn du ganz in dir warst.
Gott bist du, in all seiner Macht und Größe, das bist du, jeder einzelne von uns, wir alle zusammen. Das ist es was wir wirklich sind.

Wir dürfen Gott in uns leben, ihn ausdrücken. Wenn wir unseren innersten Kern endlich freiräumen und leben, dann erfahren wir Gott in uns und durch uns. Dann erfahren wir uns selbst. Es ist uns allen frei gestellt, dieses jetzt zu erfahren.

Jeder Mensch, der aufhört, Gott im Außen zu suchen und anzubeten, jeder der beginnt, in seinem Herzen nach Gott zu fragen, wird ihn dort finden! Denn dort ist er zu Hause. In uns Selbst. Wie kannst du ohne Gott in dir gefunden und erfahren zu haben wirklich leben?

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4 Antworten zu Gott ist – Gott ist nicht – wo ist Gott?

  1. Frank Zeiser schreibt:

    Liebe Angelika,

    herzlichen Dank für die wunderbare meditative Betrachtung der Essenz Gottes.
    Gott segne Dich und entfalte Wunder um Wunder in deinem Leben!

    Hochachtungsvoll

    Frank

    • Angelika schreibt:

      Lieber Frank,

      lieben Dank für deine Worte, ich fühle dass dein Gott in dir auch dazu beiträgt, dass du viele Wunder und viel Schönes in deinem Leben erfahren darfst.

      Sei gesegnet mit der Liebe und dem Licht, Angelika

  2. Christmichael schreibt:

    Liebe gute Angelika (Angelika heisst Engelchen),

    Wissenschaftliche Beweise für die Existenz Gottes gibt es genug. Aber „wer sagt, es gibt keinen Gott, dem ist er im Wege“. Was sollte Gott schon dazu sagen? Stelle Dir eine Blume am Wegesrande vor: Ein Schulbub schlendert vorüber und sagt: Dich gibt es gar nicht. Indem er das denkt, hat die Blume in seinem Bewusstseinsfeld tatsächlich aufgehört zu existieren.
    Viele Menschen verbinden mit dem Glauben an Gott bestimmte Vorstellungen, die sie ablehnen. Andere wissen ganz genau, dass sie Gottes Gedanken zuwider handeln. Es gibt viele Gründe, Gott abzulehnen. Mangelnde Intelligenz ist einer von ihnen. Mangelnde Intelligenz des Herzens ist ein weiterer. Stolz und Gebundenheit ein dritter. ALLE fähigen Wissenschaftler glaubten und glauben an Gott – ein Zeichen ihrer Reife. Wenn die Menschen ihre Vorurteile gegen Gott verlieren, machen sie einen grossen Schritt auf ihn zu.
    Nobelpreisträger Werner Heisenberg sagte einmal: „der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet GOTT“.

  3. ralph schreibt:

    Ich denke Gott ist in uns – oder nirgends

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