Sorry, es tut mir leid …

Von Angelika

Nur ein paar Worte – “ es tut mir leid “ – aber wie viel sie auslösen !
Immer wieder fällt mir auf, wie schwer es für viele ist, diese Worte auszusprechen, sich einfach in ehrlicher Absicht beim anderen zu entschuldigen.

Dass wir manchmal was Dummes sagen oder tun, gehört ja irgendwie zu unserem Menschsein. Oft fällt uns das auch nicht auf. Aber – wenn es uns auffällt, was wir da angestellt haben – einen anderen mit Worten verletzt, oder etwas getan, das den anderen wirklich zu Recht ärgerte, wenn wir es bemerken, warum tun die meisten dann so, als ob alles in Ordnung wäre?

Wenn wir dem anderen Schmerzen zufügen, wir uns dessen bewusst werden, dann wühlt das in einem Selbst doch auch ganz schön herum, nicht wahr? Innen drinnen ist dann etwas, das uns selber schmerzt, das wir gerne wegschieben oder in eine Schublade stecken würden, um es nicht anzugucken.

Wenn wir es aber anschauen, was geschieht dann? Wir fühlen uns wahrscheinlich schuldbewusst. Was uns ja so gar nicht gefällt. Also tragen wir lieber dieses unterdrückte Gefühl in uns herum, bis uns die nächste Situation wieder eine Chance gibt, ein „ Du, es tut mir leid, verzeih mir bitte“ auszusprechen. Ist es denn so schlimm, sich beim anderen zu entschuldigen? Fühlen wir uns kleiner, minderwertiger, wenn wir das tun?

Aber mal nachgedacht: wie fühlt sich denn der andere, wenn ich nicht um Verzeihung bitte? Sehr verletzt! Meistens ist auch das Vertrauen angegriffen oder zerstört. Selbst wenn dein Gegenüber dir verzeiht! Aber es zeugt von wahrer Größe, wenn ich mir meines Fehlers bewusst bin, auch mal ehrlich und ungeschminkt darüber nachdenke, wie es denn dazu kam, welche Seite von mir da so reagiert hat. War es das Ego, oder ein altes Muster, eine verkehrte Überzeugung in mir?

So erkenne ich meinen Grund und verstehe gleichzeitig auch, was das beim anderen auslöste. Es geht nicht darum wer Recht oder Unrecht hat. Sondern einfach darum, dieses Energiemuster jetzt zwischen mir und dem anderen zu reinigen. Wenn es mir aufrichtig leid tut, ich das auch sagen kann, dann löse ich mich von einem alten Muster, ich reinige die aktuelle Energie in mir und helfe auch dem Gegenüber ganz gewaltig damit, seinen Schmerz oder Enttäuschung zu klären und loszulassen.

Damit ist wieder in beiden Menschen vieles aufgelöst und ganz viel Licht und Liebe kann in uns frei fließen. Das gilt auch zwischen Eltern und Kinder, denn auch die „Großen“ sollten ein wenig mehr achtsamer sein, was sie zu ihren Kindern sagen oder bei ihren Handlungen. Kinder haben eine zarte Seele, die schnell zerstört ist. Diese Muster tragen sie dann ein Leben mit sich herum.

Tja, auch wenn es jetzt den Männern nicht gefällt: es gilt auch für euch. Zwischen euch, denn da scheinen die Worte „ es tut mir leid“ irgendwie im Sprachenzentrum verloren gegangen. Doch es fällt kein Zacken aus der Krone, im Gegenteil, euer Gegenüber wird es als Größe ansehen, wenn ihr es schafft, dieses zu sagen.

Ach, auch wir Frauen wissen das durchaus zu schätzen und finden Männer wunderbar, wenn sie es mit dem Herzen tun. Denn aus dem Herzen soll es kommen, damit es seine erlösende und befreiende Wirkung hat, dieses „ Es tut mir leid, bitte verzeih mir!“

Es ist heilend, für dich, für mich, für uns alle.

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5 Antworten zu Sorry, es tut mir leid …

  1. sommerzeitlose schreibt:

    „ Es tut mir leid, bitte verzeih mir!“ ist schon lange nur noch eine Floskel, ein Formel ohne Bestand und wird von denen verwendet, die es immer wier tun und dann immer wieder sagen: „ Es tut mir leid, bitte verzeih mir!“

    Die Augen sind die Verbindung zur Seele und die Seele ist mit dem Herzen genauso verbunden, wie das menschliche Körperkleid.

    Wenn Jemand zu Euch sagt: „ Es tut mir leid, bitte verzeih mir!“, dann schaut dem Gegenüber in die Augen, wenn die Pupillen weit geöffnet sind, dann kommt die Entschuldigung von Herzen und ist ehrlich gemeint.

    Bleiben die Pupillen aber klein oder eine Pupille ist groß und die Andere klein, dann werdet Ihr frech und dreist angelogen und der Gegenüber meint es nicht ehrlich.

    Das ist die Augensprache, die schon immer von der Polizei eingesetzt wird, so weiß sie genau, wer die Wahrheit sagt und wer lügt. Augensprache geht weit über die Körpersprache hinaus und überführt Jeden, denn die Körpersprache kann man selbst manipulieren, daß ist bei der Augensprache nicht möglich.

    Die Überprüfung der Wahrheit mit Hilfe der Augensprache lässt sich in allen Bereichen anwenden.

    Einen schönen 1. Mai für Alle.
    Der 1. Mai ist seit 66 Jahren der Tag der Freiheit, als der österreische Teufel, diese Welt verlassen hat. Das sollten wir feiern und nicht die Arbeit.

    • gerhard schreibt:

      entschuldige bitte!
      Liebe Sommerzeitlose!
      Zu deinen Worten möchte ich noch hinzufügen: Die Geschichte um den Teufel aus Österreich ist umfangreicher, verlogener, heuchlerischer und selbstverständlich – wie jede Geschichtschreibung nach Kriegen – von den Kriegsgewinnern geschrieben.
      Geschichte gehört den Historikern, – niemals den Politikern!
      Hierzu gibt es Bücher von unabhängigen Historikern, welche von der Schulgeschichte über das Einfädeln von erstem und zweitem Weltkrieg völlig verdreht und diametral entgegen der Historikerforschungen stehen.

      Die Traumatisierung der Deutschen durch die immer wieder wiederholte Schuld ist gigantisch. Hier, ja gerade hier sind die Wurzeln unserer Schuldgefühle. Die – nach 1945 – angerichteten Greueltaten der Alliierten finden in den Schulbüchern wie überhaupt in den Medien keine Beachtung: “ Keine Medien, und es hat nicht stattgefunden!

      Diese uns alle belastende Schuld, von Medien gebetsmühlenartig wiederholt, muss endlich der Wahrheit weichen. Hier bedarf es einer kollektiven Erlösung, vor allem der Deutschen!!! Ohne diese Erlösung wird es keine freien Menschen geben, die wieder auf ihre Gefühle vertrauen dürfen.

      „Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien.
      Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen,
      und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.“

  2. Angelika schreibt:

    Liebe Sommerzeitlose,
    die Augen sind der Spiegel der Seele. Wer in den Augen lesen kann, erkennt die Wahrheit.
    Lieber Gerhard,
    die Vergangenheit ist gewesen, jeder darf sich frei entscheiden, in welcher Zeit er leben will und was er mit sich trägt.
    Alles Liebe, Angelika

  3. Christmichael schreibt:

    Liebe Freunde, gemach, gemach,

    lasst euch doch nicht so gefangen nehmen von der VERGANGENHEIT. Da gibt es noch viel schlimmere Greuel. Aber Tatsache ist nunmal, dass das als Deutschland bezeichnete Terrain seit Anbeginn der Zeitzählung Krieg mit seinen Nachbarn führt. Da ist Bussetun durchaus angesagt. Viele von uns Indigos wurden im Zuge „vernichtet“. Da dieses Land einen gewissen Sonderstatus in unseren Bemühungen geniesst, ist um so mehr Demut und Stolzüberwindung wichtig, um die Kollektivseele zu läutern. Freut Euch doch, dass der Herrgott diese Gnade walten lässt! Und nun konzentriert Euch wieder auf die ZUKUNFT, die für uns alle eine leuchtende ist!

    Leuchtende Zukunft für Euch alle!

  4. netty schreibt:

    Naja ich weiß das ich was falsches gemacht hab und das der jenige auch nix mehr von mir wissen möchte. Ich hab ihn aufs übelste beschimpft naja. Was hat mir jemand mal gesagt in der Wut verliert der mensch seine intelligents!!! Aber das sag ich mir jeder weiß was er tut auch wenn er sauer ist. Alle sagen mir schreib die Person an mehr als das er nicht reagieren tut oder dir scheise kommt kann nicht passieren. Ich bin eben feige und hab eben angst vor seiner Reaktion. Was würdet ihr an meiner stelle tut.

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