Oh Mann, die große Universalreinigung hat es in sich!

von Angelika

Es geht heftig zur Sache, oh diese Sonnenstürme mit ihren neuen Energiezuflüssen haben es wirklich in sich. War bei mir jetzt wochenlang Ruhe und so ziemliche Ausgeglichenheit an der Tagesordnung, kommt es jetzt aber hammermäßig.

Ich komme mir vor wie ein Flaschenputzer, so wie der innere Draht bei dem Ding, der spiralförmig gedreht ist und außendrum mit Borsten. Genau so fühlt sich mein Körper an, alles ist verdreht. Ich weiß schon gar nicht mehr wo oben und unten bei mir ist, im Inneren wirbelt es vom tiefsten Stockwerk nach oben wie eine Rakete.

Mein Kopf – ja habe ich den überhaupt noch auf – dumpf – Watte – Druck von innen oder aussen – keine Ahnung, ich kann es gar nicht unterscheiden.
Mein Magen ist auch dran, fühlt sich an wie eine Waschmaschine – nur wird mir beim Schleudergang gewaltig übel.
Irgendwie ist der ganze Körper schief und verdreht. Ich muss mich doch echt vergewissern, aus welcher Richtung meine Arme herauskommen, verstehe nicht mehr ob das vorne oder hinten ist. Ha, da kann ich noch darüber lachen.

So im Inneren baut sich enorm Druck auf, ein brodelnder Vulkan ist da noch ein laues Süppchen. Außerdem bin ich so was von gereizt, es erinnert mich an ein aggressives Stachelschwein. Ich überlegte schon, ob ich nicht einfach das Fahrrad da vor dem Kaffee nehme und ein paar Stunden kräftig Gas gebe um diese Energie abzubauen. Nun, ein wenig Hirn ist noch übrig, also gehe ich daran vorbei.

Die Menschen sehen heute irgendwie aus wie die Comicfiguren aus der Disneyserie. Na so was, da kommt mir doch Goofy entgegen und dahinter ein Panzerknacker!
Oooh, es ist besser nach Hause zu düsen, wer weiß was das sonst noch wird. Keine Ahnung wer da mit meinem Auto fuhr, aber ich fand mich wieder im vertrauten Heim.

Dann ging das mit den Ohren los. So als wären die riesengroß, mit hängenden Ohrläppchen wie die Afrikaner mit den riesigen Ohrringen daran. Selbst die Lippen fühle ich so an a la Hollywood, wo die Ladys nur noch aus Mund zu bestehen scheinen. Ich schiele mal vorsichtig in den Spiegel – nee, immer noch der alte Körper. Ja verflixt, was ist denn da los?

Also gut, ich versuchs mal mich zu entspannen, lege mir eine Meditations CD auf und falle in das Kissen zurück. Das war das endgültige Aus! Mein Magen verdrehte sich zu einer 8, in mir schoß Hitze hoch, diesmal flog der Kopf regelrecht weg – er war einfach nicht mehr zu fühlen – hihi – ich werde echt verrückt, ruft da noch ein schwacher Gedanke.
Der ganze Körper fühlt sich an wie zermatschter Spargel, noch an den einzelnen Fäden zusammenhängend. Irgendwie liege ich kreuz und quer über dem Sofa und von irgendwo höre ich noch: Das ist Großreinigung und Totalumbau!! Halte durch!!
Äh, wie, was . . . ja, halte durch …. Flunderflach! Ähm, gibt´s mich noch? war mein nächster Gedanke!

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34 Antworten zu Oh Mann, die große Universalreinigung hat es in sich!

  1. Nadin Spitzer schreibt:

    …ich dachte schon ich bin ganz allein ein Flaschenputzer…
    danke, Angelika…hab lange nach Worten gesucht aber du hast das treffend und bestens passend beschrieben :)) Durchhalten, ja…ist auch der einzige Gedanke der noch sinnvoll zu sein scheint – alle anderen verbuche ich unter „Masse“ die ich mir nicht weiter anschaun möchte. Loslassen und gehn lassen – ist leicht weil sowieso nicht viel dableibt wo es hingehört. Vergesslich und scheinbar ohne die gewohnte physische Hülle…seit Wochen fühle ich keine körperlichen Grenzen mehr, wenn ich eigentlich Fussboden unter den Füssen hätte, fühlt es sich an wie – Nichts. In Watte gepackt…hin und wieder mit Grippesymtomen versorgt, wohl um überhaupt noch den Körper zu spüren…die herausbrechenden Emotionen im Zaum halten und nicht festhalten…wenn du dich festhälst dann tut es noch mehr weh das durchschütteln. Man hat auch nicht wirklich Ruhe oder Pause…Schlaf erholt nicht, Das Einzige woran ich mich halten und einen sicheren Hafen finden kann sind die Sequenzen die abeends im Bett vor meinem geistigen Auge vorbeirauschen…es sind fast kleine Filme, es ist momentan das worauf ich mich freue wenn der Tag mal wieder wie Kaugummi wird und nichts mehr zur Entspannung hilft.

    Wir schaffen das! Wir putzen ja somit nicht nur unsere Hälse^^
    Ich wollte noch hierlassen wie dankbar ich dafür bin diese Zeit miterleben zu können. Ich bin wirklich stolz ein Kind von Mutter Erde zu sein und dabei zu sein während wir mit ihr gemeinsam eine neue Zeit erschaffen.

  2. Lars schreibt:

    Liebe Angelika,

    ich hab mir auch schon gedacht was wieder los ist, eine vollkommene Unruhe und tiefe Unzufriedenheit gepaart mit jeder Menge Aggressionen. Mir kam es so vor, als ob ich in den letzten Jahren nichts dazugelernt hätte. Emotional war und bin ich total unten. Gut zu lesen, dass ich hier mal wieder keine Ausnahme bin. Es fühlt sich so an, als ob sich etwas aus meinem Inneren herauslösen möchte und nicht durch meinen Körper heraus kann. Es klemmt und windet sich. Die Nerven sind überreizt und ich komm innerlich nicht zur Ruhe. Bin aber total platt.

    Danke und alles Liebe

    Lars

  3. Angelika schreibt:

    Hallo liebe Nadine und lieber Lars,
    ist sehr tröstend zu wissen, dass man nicht alleine ver – rückt wird 🙂
    Mir kommt es auch so vor als ob ich gerade mal 10 Schritte zurückgegangen wäre und gleichzeitig ist etwas in mir, dem alles zu eng wird, es fühlt sich so richtig eingesperrt, will die restlichen Hüllen sprengen. Mein Denken ist irgendwie an seine Grenzen gestossen, manchmal will ich etwas erfassen und der Kopf kommt da absolut nicht mehr mit.
    Da hilft bei mir nur noch eines: auf Durchzug stellen und Abstand von mir selber nehmen. Zwei Schritte zurück und mich selber einfach nur beobachten. Hilft mir auch, meine Gereiztheit annehmen zu können ohne sie nach aussen abzulassen.
    Ich will weiter, schreit es da in mir, alles zieht und drängt nach vorne, während sich die alten Energien noch festbeissen am Körper.
    Doch ein Magnet ist da vorne, der uns unwiderstehlich anzieht, mit aller Kraft. Das Licht ruft uns, wir fühlen es und düsen durch den Hyperraum unaufhaltsam dort hinein, können gar nicht anders.
    So ein letzter großer Wellenritt, dann werden wir sanft vom Licht aufgefangen und umarmt.
    Das schaffen wir auch noch, nach alledem was hinter uns liegt, wir haben den Sieg schon errungen.
    Seid herzlich umarmt, wir gehen gemeinsam da durch bis hinter die Schwelle, Angelika

    • Lars schreibt:

      Hey Angelika,

      bei der zweiten beschreibung hast Du es perfekt beschrieben. Genauso fühlt es sich an. Ich möchte dorthin wo der Verstand nicht mitkommen kann. Es zieht uns irgendwo hin das der Verstand noch nicht kennt.

      Coole beschrieben so is es!!!!

      Gruß Lars

  4. Barbara Laris schreibt:

    Hallo Ihr Lieben,

    ich finde mich wieder in euren Beschreibungen. Ich fühle mich so als wüsste ich nix mehr…11 jahre Reiki Praxis? Nix gelernt? lächel…Ohrensausen ..Gewichtsschwankungen…beim Einkauf an der Fleischtheke das Brüllen der Tier höre?..Mein Solarplexus fühlt sich an wie Schwangerschaft im 8.Monat. ich habe Durst..Durst….Müdigkeit…Mangeldenken
    dann wieder die schönen Momente..spüren wie alles sich verändert..verbunden mit der Natur..
    ich wurde vor 10 Tagen am meniskus ambulant op…der doc vertseht es nicht daß ich ohne krücke gehe…die heilung ist sehr schnell eingetreten..keine schmerzen…wunderbar…..ich bitte täglich um heilung all meiner Körper..auf den 12 göttlichen Strahlen…bitte um transformation..und hoffe für mich ich kann im Vertrauen bleiben..

    Ganz herzliche grüsse Barbara

    • Lars schreibt:

      Super Barbara,

      das ist schön, wir alle sind im Fluß. Auch wenn es sich momentan so anfühlt als wären wir gestrandet.

      Alles Liebe Lars

  5. Sandra Shalameyah schreibt:

    Liebe Angelika, liebe Nadine, lieber Lars,
    eine Achterbahn ist eine „Kaffeefahrt“ gegen das, was im Moment bei mir abgeht. Ich danke dir/euch für diesen Artikel und eure Erfahrungen, denn sie beschreiben genau das, was auch in den letzten Tagen intensiv bei mir passiert. Ich kann mich nur noch darüber wundern, obwohl ich in manchen Moment geneigt bin, den Kopf in den Sand zu stecken, es sind Sekunden, in denen ich so gerne den Fahrschein kaufen möchte, für einen Daueraufenthalt bei der Galaktischen Föderation, um nicht mehr hier sein zu müssen. Ich fühle mich wie eine Zitrone, aus der noch das letzte Restchen Saft gepresst wird und manchmal scheint es wirklich wie eine Fahrt in die Vergangenheit und die dunkelsten Regionen meines Seins und es fällt mir teilweise doch noch schwer, das anzunehmen. Ich danke euch für eure Wahrhaftigkeit und umarme euch, wenn ihr es erlaubt,
    Sandra

    • Lars schreibt:

      Wenn Du an diesen Fahrschein herankommst, bestelle bitte 4 Karten für mich und meine Familie mit. 😉

      Das wäre echt nett von Dir.

      Gruß Lars

  6. Ich schreibt:

    Fühle mich ähnlich. Habe meine innere Ruhe irgendwie verloren. Es scheint, als wäre ich wieder am Anfang.

  7. helga schreibt:

    hallo ihr lieben, bin ich froh, daß ich nicht alleine so komische anwandlungen habe. letzte woche war ich dermaßen lästig, habs selbst gemerkt,auch mein mann hat was abbekommen er hat aber nichts gesagt. ab und an ist mir so was von übel von einer sekunde auf die andere, ich dachte ein paarmal ich bekomme brechdurchfall wie ichs in den letzten jahren häufig hatte aber so schnell wie es kam war es wieder weg. dann bekomme ich plötzlich hustenanfälle auch gleich wieder vorbei.jetzt weiß ich, was das zu bedeuten hat. noch eine anregung, wenns wen interessiert, wenn ich so agressiv bin atme ich ganz tief ein denke dabei licht und liebe rein, beim ausatmen denke ich ärger und wut raus, das mache ich ein paarmal dann ist es wieder vorbei.wie sagen uns die lichtwesen immer, alles was wir loslassen wollen, kommt jetzt vermehrt hoch, das haben wir bemerkt, also gutes gelingen helga!!!!!!!!!!!!

  8. Angelika schreibt:

    Ihr lieben Leidensgefährten,
    was wird es mir warm ums Herz wenn ich euch lese ;), da draussen laufen noch mehr Tiger herum, die sich im nächsten Moment in ein krankes Kätzchen verwandeln. Wollte gerade einen schönen langen Spaziergang machen mit meinen Hunden, da wurden mir doch glatt die Knie weich. So was? Nix mit gehen. Augen brannten höllisch, also ab nach Hause. Dann kam Hunger auf und mein Menu: Knäckebrot mit Majo – zugleich noch an einer Schokolade geknabbert – irre guuut – hihi!
    Mir geht es doch auch so, nach alle den Jahren in denen ich den spirituellen Weg ging, sitz ich da und denke bloss: ich weiß dass ich nichts weiß! Stelle mir noch mal verzagt die Frage: ja haste denn jetzt eigentlich was kapiert? Was war denn mit dem ganzen Reinemachen vorher?
    Bitte Sandra, bestelle Fahrkarten für uns alle – erster Klasse ja? Und Schnellzug!!
    Also, es soll ja die letzte Welle sein, die surfen wir noch mit, denn nachher – da machen wir alle zusammen die schönste Strandparty und einen laaaaangen Urlaub!!! Will wer mit? 🙂

    Seid alle ganz liebevoll umarmt, wir surfen gemeinsam!!

  9. Linda Zwiener schreibt:

    Hallo Ihr Lieben,

    bin gerade über diesen Link gestolpert und finde es super von Euch zu lesen. Habe mich Eurer Worte köstlich amüsiert und die Aussage „aggressiv, wie ein Stachelschwein“ und ich fühle mich, als hätte ich einen Flaschenputzer verschluckt – sind so treffend. Es ist abartig, was da gerade seit Wochen abläuft und ich fühle mich zum Wegschmeißen und als ob alles für die „Katz“ war. Schon eine Superwelle auf der wir da reiten und es bedarf so manches Mal Galgenhumor, das so zu nehmen, wie es ist. Bin mal gespannt, wo wir da hinmutieren und wenn sich das alles, was wir
    ausgehalten und getragen haben, in Positives umkehrt, da heulen wir dann vor Glück und nicht vor Schmerz….Wir sollten dann ehrlich eine Party schmeißen…

    PS: Habe auf meinem Weg niemals einen „mutierenden Mann“ persönlich kennengelernt, seltsam oder ??

    Herzensgrüsse an Euch und den Rest schaffen wir jetzt auch noch…

    Linda

    • Lars schreibt:

      Liebe Linda ( die Milde, Freundliche, Sanfte),

      das liegt daran, dass Du auch selten Männer weinen siehst. Männer ( fast alle) machen das mit sich aus. Die Frauen (fast alle) reden mehr miteinander über solche Dinge. Für viele Männer ist das was in ihrer Gefühlswelt abläuft, nichts für die Öffentlichkeit. Schwächen zuzugeben ist bei uns eher die Ausnahme. Und nach innen zu gehen ist ja auch nicht gerade die männliche Art. Männlich ist gebend, nach außen und weiblich empfangend nach innen. Wir alle gehen durch den Prozess nur ist diese Zeit für die Männer um einiges härter, weil wir eben nicht darüber sprechen.

      Alles Liebe für Dich Linda

      Lars

      • Linda Zwiener schreibt:

        Lieber Lars,

        lieben Dank für Deine Antwort und Deinen Blick aus männlicher Sicht, was der Weiblichkeit oft so schwer fällt zu verstehen !! Du bist da für viele Männer ein Pionier.

        Ich denke, es bedarf für Männer noch große Heilung und wenn sie den Mut hätten, sich zu öffnen und sich berühren zu lassen, wäre es leichter für sie. Der Zugang zu inneren Welten ist für Männer beängstigend, weil sie die Kontrolle abgeben müssen. Eigentlich traurig, was die Rollenbilder alles mit uns, ob Mann oder Frau, gemacht haben und wieder schön, dass jetzt die Zeit ist, darüber hinauszuwachsen.

        Mögen sich alle Männer berühren lassen und ihre Verletzungen heilen….

        Dir ebenfalls alles Liebe
        Linda

  10. Angelika schreibt:

    Hallo liebe Linda,
    willkommen im Club und herzlichst umarmt. Du hast recht, ich wundere mich auch schon die ganze Zeit, warum die Männer in meinem Umfeld von dem scheinbar verschont bleiben. Dafür merke ich, dass da bei ihnen auf den materiellen Ebenen mächtig was schief läuft, so dass sie noch verrückter dem Geld hinterher jagen, ohne große Erfolge. Ihre Masken beginnen auch zu bröckeln, aber das geben sie ja nicht zu. Irgendwie werden sie sicher noch aufschliessen, wenn wir die Vorarbeit geleistet haben.
    Also, sollte es noch ver – rückter kommen, ich habe jede Menge Surfbretter hier stehen 🙂

    • Linda Zwiener schreibt:

      Liebe Angelika,

      danke für die liebevolle Begrüßung.
      Mir ist schon lange bewußt, dass wir Frauen durch unsere Neugierde und durch unsere
      Offenheit mehr Zugang zu den inneren Welten haben und dies auch zulassen. Wir Frauen haben die letzten Jahrzehnte wirklich viel geleistet und nun liegt es an den Männern, sich berühren zu lassen und auch ihre Wunden zu heilen. Scheinbar, ist es, wie bei den meisten Menschen, erst wenn die Schmerzgrenze hoch genug ist, wird sich auf den Weg gemacht….Habe drei Brüder, die leiden, sie winden sich, wie Aale, hinzusehen….

      Wünsche allen Männern den Mut hinzusehen und sich berühren zu lassen und stelle gerne, wie Du Surfbretter bereit…:-)

      Alles Liebe Dir
      Linda

  11. Sandra Shalameyah schreibt:

    Hallo ihr Lieben,
    habe gerade herzhaft gelacht – oh war das schön, das habe ich gebraucht – ich ordere für uns alle Fahrscheine bei der GFL. Ich habe das Gefühl, wir gehen stark in Resonanz mit Lady Gaia. Diese Zerrissenheit und der Druck in uns, den hat sie auch – es könnte wohl da einen Zusammenhang geben, besonders bei uns Frauen. Wenn ich als ein Teil der Schöpfung behilflich sein kann, so sei es drum. Wir schaffen das – gemeinsam. Falls wir an dem Punkt sind, an dem ich einen Witz erzählen soll, um uns aufzumuntern, sagt Bescheid. Ich kenne drei! 🙂 Ansonsten lass ich die energetischen Staus so gut wie möglich abfliessen, aber die Kopfschmerzen haben bei mir auch die letzte Zeit stark zugenommen, sowie ein Gefühl des Stillstandes – aber jetzt, da ich mich euch wundervoll verbunden fühle, geht es besser und ich sende euch ein breites Grinsen. Herzensgrüsse von Sandra

  12. Angelika schreibt:

    Lieber Lars,
    das war etwas vom Schönsten heute, dass ein Mann einmal ehrlich diese Fragen beantwortet. Ich danke dir sehr dafür. Was mir aber manchmal durch den Kopf geht: wie aber schaffen es denn die Männer aufzuwachen, wenn sie mit ihren Gefühlen erstens nicht klarkommen und zweitens nicht darüber sprechen können? Wie kann man sie da heraus holen? Das ist mir bis heute ein Rätsel geblieben.

    Liebste Sandra,
    da bist du ja noch gut unterwegs, wenn du 3 Witze kennst, ich kann mich nicht mal an einen erinnern – lach. Schreib sie ruhig rein, lachen tut uns alle gut.
    Mutter Erde geht durch dasselbe Chaos wie wir, sie hat es noch viel schwerer, da sie diese bedingungslose Liebe für uns hat und uns nicht zu viel Schaden bei ihrer Reinigung zufügen will. Ich nehme sie immer wieder einfach in den Arm und liebe sie einfach. Dann sitzen wir ruhig an einem See und sie kann sich mal entspannen.
    Ich freue mich zu hören, dass es bei dir etwas leichter geworden ist – was für eine schöne Kraft es ist, wenn man zusammen alles teilen kann.
    Ei, ich habe schon mal die Früchtecocktails bestellt und Liegen am Strand reserviert – ole´ muchacos, wir kommen!!

  13. Lars schreibt:

    Liebe Angelika,

    die Männer wachen längst auf. Unbemerkt von Euch Frauen. Sie kommen immer besser mit ihren Gefühlen klar, nur sie sprechen nicht darüber und zwar mit Euch. Mit mir allerdings schon. Und manchmal bin ich selbst erstaunt wie weit meine Brüder und Kameraden schon sind. Du nimmst immer noch mit Deinen 5 Sinnen die Welt wahr. Aber ich sage Dir meine Liebe, schau mit dem Herzen. Deute Mal die eine oder andere Sache vorsichtig bei Männern in Deinem Umfeld an und Du wirst Wunder erkennen können. Einmal hab ich in einem Buch folgenden Satz gelesen: Männer fühlen die Gefühle über die Frauen nur sprechen. Und da ist meiner Erfahrung nach viel wahres dran.
    Ich bitte Dich aber, Dich nicht durch meine Aussagen verletzt zu fühlen, dass ist nur die Wahrnehmung von mir, also von einem Mann und nicht der Männerwelt. Eines Tages in zeitloser Zeit wird alles auf den Tisch kommen und ich glaube da werden viele Frauen große Augen darüber machen, was in den Männern in jener Zeit, in der wir uns momentan befinden wirklich vor sich ging. Männer sind verschlossen Ja, aber das sind die meisten Schatztruhen doch auch. Der Inhalt wird von den Männern gut gehütet bis zum Tag der endgültigen Offenbahrung unserer Herzen. Frauen sprechen über alles und wie Du schon bemerkt hast, sobald Du über eine schlimme Sache sprichst ist sie schon nicht mehr so schlimm und wenn Du über etwas sehr schönes sprichst ist sie nicht mehr ganz so schön, denn Du hast sie geäussert, das heißt nach Aussen gebracht. Und jetzt stell Dir vor Du behältst all die Freude und den Schmerz all die Liebe und die Angst bei Dir. In Männerherzen entstehen buchstäblich Universen von Gefühlen. Manchmal sogar so viel, dass das Herz versagt und kollabiert.

    Ich schätze Euch alle hier in diesem Blog, aber heute möchte ich etwas sehr unpopuläres sagen, das mir bestimmt nicht viel Sympathie einbringen wird, aber ich denke ausser Ruth Saphir, wissen die wenigsten Frauen hier im Blog über uns Männer wirklich bescheid. Das ist aber keine Anklage, weil ich denke andersherum ist es wahrscheinlich auch nicht viel besser. Und nochmal kurz zu Deiner Frage, wie man Männer da rausholen kann, indem Frau ihnen vertrauen schenkt, und wissen dass alles göttlich schon verfügt und durchgeplant ist.

    Männer sind anders und Frauen auch.

    Gruß Lars

  14. helga schreibt:

    lieber lars da hast du schon recht, daß frauen und männer unterschiedlich sind, aber wir sollen ja so weit kommen, daß wir uns ergänzen und dann eins ergeben. also wir sollen nicht auf unsere unterschiede schauen, sondern auf unsere gleichheit. wo sind wir gleich, was machen wir frauen genauso wie ihr, wann handeln wir genauso wie ihr ,wo ziehen wir am selben strang, was können wir am besten gemeinsam. die dualität soll sich ja auflösen und nicht noch stärker werden. also schauen wir auf unsere gemeinsamkeiten auf unsere gleichheit und die dualität löst sich langsam auf. viele grüße und gute nacht
    helga!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Lars schreibt:

      Liebe Helga,

      Du hast vollkommen Recht. Ich stimme Dir zu. Ich bin auch der Meinung, dass es da sehr viel gibt, das uns verbindet. Einige behaupten, dass Männer andere Wesen sind als Frauen, aber ich sage wir sind alle Menschen, die die gleichen Bedürfnisse nach Essen, Wärme, Liebe, Zuneigung, Anerkennung, Geborgenheit ect. haben. Mit einem Unterschied, dass dies Männer nicht zugeben dürfen. Auch wenn einige hier sagen würden, dass es bei Ihnen anders wäre und sie wünschten sich so einen Mann, behaupte ich, dass der Großteil der Frauen halt doch eher auf Machos stehen als auf sensible Männer. Ich sage das nicht einfach so, sondern es ist Teil meiner Lebenserfahrung. Ich kenne Männer die verarschen die Frauen und erniedrigen sie regelrecht, aber es sind genau die Männer die jede bekommen. Zu mir sagte die Frauen oft: “ Ja ich kann mit Dir gut reden aber mehr geht halt nicht!“ Und genau diese Typen die ich beschrieben hab, verheizten sie dann regelrecht. Da gibt es ein großen Unterschied zwischen gesagtem und der Realität. Das ist aber auch bei vielen Männern so, nicht die charakterlich tolle und einwandfreie Frau zieht die Männerwelt an, sondern die, die sich leicht verrucht gibt, die die etwas hurrenhaften an sich hat. Was natürlich später in der Beziehung auch zu größten Problemen führt, da der Partner es jetzt nicht mehr so öffentlich leben soll. Wir suchen im Grunde etwas ganz anderes wie das was wir im tiefen inneren wollen. Wir lassen uns wie so oft von der Oberfläche blenden.

      Ok ich glaube jetzt bin ich vom Thema etwas abgeschweift. Vielleicht liebe Helga schreibst Du mal einen Beitrag zu Beziehungen, da hätte ich einiges als Mann zu schreiben. Das wäre was mit dem wir uns annähern könnten, einfach mal schreiben wo es zwischen Mann und Frau noch klemmt. Einen liebevollen Schlagabtausch sozusagen Hahaha 😉 das wäre schön für mich.

      Alles Liebe Dir Helga und Danke für Deine Antwort ich fühle mich schon wesentlich besser.

      Gruß Lars

  15. Angelika schreibt:

    Lieber Lars,
    wie könnte ich denn beleidigt sein – es wird einmal Zeit, dass ein Mann endlich eine klare Aussage macht. Wenn du meinst, dass wir von Männern nichts verstehen, dann kann ich mich nicht anschliessen. Vielleicht hast du meine Merlin Serie nicht gelesen, da wollte ich gerade das einmal darstellen. Das wir ganz verschieden sind, weiß wohl jeder, doch wäre es nicht an der Zeit, damit aufzuhören? Ich stimme Helga zu, dass wir diese Dualität auflösen sollten und gemeinsam witergehen. Vielleicht erlebst du so einiges mit den Frauen, doch ich kann dir sagen, dass ich und sehr viele Frauen den Männern die Hände reichen, auf sie zu gehen um ihnen dabei zu helfen, mit ihren Gefühlen besser klar zu kommen. Das, weil wir die Welt der Männer verstehen, wie sie erzogen werden und sich alles bei ihnen entwickelt.
    Du übersiehst eines lieber Lars. In den letzten Jahren mußten gerade sehr viele Frauen auch in die Männerrolle schlüpfen, um sich anzupassen und in eurer Welt zu bestehen. Die Gesellschaft fordert nicht gerade das Frau Sein. Das bedeutet auch für uns, Gefühle runterschlucken und wegzudrücken, Ellebogen raus und sich nicht in die Karten schauen zu lassen. Es ist schade, dass du dieses so einseitig auffasst.
    Das mit dem „über alles sprechen“ von uns Frauen, ist einfach wichtig. Gerade dieses Thema habe ich auch früher in anderen Foren behandelt, sehr viele Männer haben daraufhin geantwortet und waren einfach glücklich darüber, dass Frauen die Männer scheinbar doch verstehen. Es geht doch immer noch um die alte 3D Masche. Mann versteht Frau nicht, Frau versteht Mann nicht. Wie wollen wir eine neue Erde erschaffen, wenn wir dieses alte Schema nicht endlich bereinigen? Von Kindheit an wurden wir anders erzogen, unsere Eltern wußten es auch nicht besser. Aber wäre es nicht höchste Zeit, dass wir offen und ehrlich miteinander umgehen und gemeinsam weitergehen?

    Ich bekomme nur dauernd zu hören: ihr Frauen mit eurem Gefühlskram. Ihr leidet und seid nicht objektiv. Immer wollt ihr dem Herzen folgen. Wir können uns das nicht leisten. Dabei sind die Männer die, die leiden, denn ihre verdrückte Sehnsucht nach Liebe und Wärme macht sie krank. Was ist falsch daran, daran, Freude und Leid zu teilen? Das Leiden wird dadurch geringer und erträglicher und die Freude verdoppelt. Wie könnte ich meine Freude nicht mit anderen teilen?

    Diese Erde ist auf einen Matriarchat aufgebaut, dennoch verzeihen Frauen, wünschen sich nichts mehr, als eine Einheit mit den Männern, als zusammen in Liebe und Achtung, verstanden und angenommen auch von euch, diesen Weg weiterzugehen. Die Männlichen und Weiblichen Energien in uns vereinigen sich zur Einheit. Das heißt, dass ihr ebenfalls aus euren alten Mustern austreten dürft und Freude und Leid teilen dürft, dass ihr euch ebenso öffnen könnt wie wir es tun. Wir hoffen jedenfalls darauf und werden euch mit Liebe erwarten.
    Alles Liebste für dich, sieh auch uns Frauen mit dem Herzen, Angelika

    • Lars schreibt:

      Liebe Angelika,

      vielen Dank für Deine umfassende Erklärung. Es kann schon sein dass mir einiges im Blog entgangen ist und Frau ist ja auch nicht gleich Frau, da gibt es ja auch ein großes Spektrum an Erfahrungen. Du schreibst wie ich auch aus Deiner eigenen Erfahrung heraus und siehst demnach einige Dinge anders und das finde ich OK. Soll ich Dir einen Trick verraten wie Männer am schnellsten ihre gespielte Rolle loslassen können? Gehe einfach mal auf diese Rolle ein. Tu eine weile so, als ob Du sie so siehst, wie sie gesehen werden wollen. Ja! Schauspiele ein wenig mit. Gib ihnen was sie glauben zu brauchen und sie merken sehr schnell, dass es nicht das ist, was sie erfüllt. Kennst Du das von Lottomillionären, es heißt wenn sie das Geld haben, wird es nicht lange dauern und sie sind unglücklicher als vorher, weil sie merken, dass es nicht der Geldmangel war, der sie unglücklich macht. Es war nur ein Alibigedanke. Wenn ich Geld hätte dann…. Ich kenne es so: Wenn ich genug Sex hätte dann… das war es aber doch nicht. Hatte nur eine Ausrede gebraucht um nicht die Verantwortung zu übernehmen. Aber vielleicht sollte ich diese Methode auch nicht verallgemeinern, weil auch Männer verschieden sind.

      Fazit ist für mich, dass es da noch sehr viel rede und Klärungsbedarf gibt. Aber ich bin voller Hoffnung und auch Dankbarkeit wenn es so einen Austausch gibt.

      Also nochmals herzlichen Dank für Deine Stellungsnahme und Deinen Einsatz zur Vereinigung der Geschlechter. Es ist schön, dass es Dich gibt.

      Gruß Lars

  16. Tina schreibt:

    Guten Morgen 🙂

    Herrlich , was ich hier nun alles lesen konnte , Danke .

    Am interessantesten fand ich das Thema zu den Männern.

    @Lars
    Seitdem ich mich mit meiner maskulinen Seite eine lange Zeit nun gelebt habe , verstehe ich Männer genauso gut wie uns Frauen 🙂

    Erst die Tage habe ich mir einen Video Ausschnitt angesehen , in welchem Sabine Wolf folgenden Satz spricht

    “ AM ENDE WERDEN FRAUEN MEHR MASKULIN SEIN ,UND MÄNNER MEHR FEMININ “

    Das ganze bei Interesse und sehr empfehlenswert hier http://kristallmensch.tv/video/29

    Würde ich an mir selbst nicht dieses bereits erfahren , hätte ich auch ein Problem mit , es zu glauben. Ist aber so 😉

    Ich habe seit über drei Jahren eine sehr außergewöhnliche Beziehung zu einem Mann. Es ist keine Partnerschaftliche Beziehung , jedoch etwas so enges , was in Worten nicht einfach so zu erklären ist. In den letzten Wochen geht er durch eine Phase (Phasen) , die ich sehr gut noch von mir selbst kenne , und daher ihn auch sehr gut verstehen kann. Zu mir hat er Vertrauen , und mir gegenüber öffnet er sich eher , als zu einem anderem seiner Mitmenschen. Ich kann ihm jedoch nicht das , was er eben erlebt , so erklären , wie wir hier offen schreiben. Ich versuche es ihm eher in psychologischer Art nun stets zu erklären.

    Sein altes ICH (das Stark sein , keine Schwächen und Gefühle zeigen ) möchte nun gehen , und sein NEUES ICH klopft schon lange bei ihm an. Er windet sich , und er kämpft noch dagegen an , was viele andere (auch Frauen) gerade JETZT erfahren. Diese festhalten am Alten , weil sie dieses neue schon in sich spüren , erschreckt sie. Ihnen aber dann immer wieder erklären , dass sie die neue Tür doch mal annehmen sollen , weil da NEUES auf sie warten wird , was auch schön sein kann , hilft ihnen eher. Ihnen das Gefühl zu geben , wir verstehen sie , weil wir es selbst auch erlebt haben. Die Symptome , oder wie es sich anfühlt , gibt ihnen das Gefühl , wir verstehen sie.

    Er hat Existenzängste , weil Männer in sich den Instinkt des Versorgers in sich tragen. Auch ein Thema , wie ich auch hier lesen konnte , in diesen Tagen bei vielen.

    Loslassen und sich trauen die neue Tür zu öffnen , dass ist der Schlüssel um welchen es geht. Aber loslassen können nur sie 🙂 Aber wir können ihnen bereits jetzt schon zeigen , wie wir inzwischen schon dabei sind , in dem Neuen zu leben .

    Alles Liebe
    Tina

    • Angelika schreibt:

      Liebe Tina,
      ich mußte auch vom typischen Frau sein in die Männerwelt einsteigen und mich wie ein Mann verhalten. Dadurch kann ich mich in sie hineinversetzen und verstehen, was im Inneren abläuft. Jetzt gleiche ich diese Energie wieder aus, denn nur in der Harmonie mit beidem werden wir weitergehen. Beides will in uns ausgeglichen werden, beides will in uns gelebt werden. Dazu haben wir die Schlüssel in der Hand. Ich hoffe, dass wir diese Chance nutzen werden, aus Liebe zu uns selber.
      Danke Tina, sei herzlich umarmt.

    • Lars schreibt:

      Liebe Tina,

      vielen Dank für Deine Worte, Ja es ist die Pure Angst die uns Männer treibt. Du hast es toll beschrieben und ich bin Dir total Dankbar es hier zu schreiben. Und das vertauschte Rollenbild sehe ich auch immer mehr. Männer sind immer weniger im Stand ihre Rolle zu behaupten, weil es eben nur eine Rolle ist und nicht die Wahrheit. Männern geht die Kraft aus die alte Rüstung des männlichen zu tragen. Auch ich habe so eine Frau kennen gelernt mit der ich alles besprechen konnte. Sie war und ist mein bester Freund. Ich liebe Frauen die in beiden Welten leben. Diese Frauen sind die Wächter des Übergangs. Sie tragen schon beides kraftvoll in sich, das Männliche und das Weibliche. Es gibt da so ein Film der heißt 300 und die Frau von König Leonidas ist genau so dargestell. Natürlich gibt es solche Frauen nicht nur im Film. Aber da ist es halt Stärker dargestellt.

      Alles Liebe Tina

  17. Angelika schreibt:

    Liebe Helga, lieber Lars,
    Ich habe gerade einen Text geschrieben über dieses Thema, der wird morgen erscheinen. Ich hoffe, dass wir wirklich einen gemeinsamen Weg finden, um das alte Muster endlich zu beenden.
    Denn eines sollte uns zu denken geben, wir sind gar nicht so unterschiedlich wie wir glauben, denn unsere Sehnsüchte und Hoffnungen bewegen sich in die selbe Richtung.
    Wir sind unterschiedlich erzogen worden, unsere Eltern ebenso, sie wußten es nicht anders. Den Rest haben wir selber als Gesellschaft erledigt. Wir selber drücken uns den Stempel als typisch Mann und Frau auf und leben blind danach. Wir selber erschaffen diese Unterschiede. Niemand sonst. Beginnen wir jetzt damit, dieses zu beenden auf würdevolle und liebevolle Weise, als Wesen des Lichts und der Liebe gemeinsam einen neuen Weg zu finden.

    Ich umarme euch in Liebe, denn in meinen Augen sind wir eins, Angelika

    • Lars schreibt:

      Danke Liebe Angelika, vielen Dank dafür.

      Eine herzliche Umarmung an Dich zurück.

      Gruß Lars

      • Liebe Lichtwesen unseres Blogs,
        diese vielen Sichtweisen machen uns alle so einzigartig, auch wenn es alte Denkmuster sind, sodass ihr dies jetzt in Liebe annehmen könnt, damit ihr sie transformieren könnt. Verurteilt es nicht, denn es sind eure Anteile, die Euch helfen, darüber hinaus zu wachsen. Vielen Dank für all eure liebevollen Kommentare. In Liebe von Charlotte

  18. Linda Zwiener schreibt:

    Hallo Ihr Lieben,

    lese gerade Euren Schlagabtausch und es bringt mich zum Schmunzeln. Thema Mann und Frau ist immer wieder spannend.
    Ich selbst bin einen harten Weg gegangen und musste von Kindheit an mehr männliche Seiten leben, sonst hätte ich das nicht überlebt, sonst hätte ich meine Tochter nicht allein großziehen können, sonst hätte ich meine Führungsposten nicht überstanden. Dies ging solange bis der große Knall kam und mir das ganze Leben von heute auf morgen auseinanderfiel. Ich bin heute dankbar darum, obwohl der Weg bis heute ebenfalls knallhart war, sei es psychisch und finanziell. Ich hatte aber den Mut hinzusehen und mich darauf einzulassen, weil ich es mir selbst schuldig war und immer sein werde.

    Meine Schulung der letzten Jahre war, meine schwache Seite zu leben und lieben zu lernen und das ohne Partner, Jetzt frage ich mich, warum sollte das nicht auch ein Mann lernen. Ich kenne die männliche Seite nur zu gut und auch ich war nicht fähig mit meinen Gefühlen nach außen zu gehen, aber die Schule des Lebens hat mich von diesem hohen Roß heruntergeholt. Ich habe gelernt, wo Stolz an falschem Platz ist und wo „nicht darüber reden“ nur mehr Unverständnis bringt…ich könnte ein Buch über diese Zeit meines persönlichen psychologischem Studium oder nenne es Bewusstwerdung füllen. Ich habe auch oberflächliche Zeiten mit Männern erlebt und heute wäre das für mich nicht mehr lebbar, weil ich daran eingehen würde. Mein ganzes Leben war geprägt von der dominanten Männerwelt und ich kann heute nur sagen, es waren meine Erfüllungsgehilfen, danke und was ich daraus rezitieren kann: Hinter ihrer vermeintlichen Macht war nur ANGST….und diese Maske darf losgelassen werden…Wenn ich all diesen Männern damals auf der Herzensebene begegnen hätte können und sie dafür geöffnet hätte, wäre spannend gewesen, was sie zu erzählen gehabt hätten. Sie haben alle nur aus ihren eigenen Verletzungen heraus gehandelt und das nicht darüber sprechen hat sie äußerlich hart gemacht. Ich kann nur allen Männern wünschen, nehmt all Euren Mut und seht Eure Verletzungen an,
    heilt Eure Wunden und ihr werdet eine neue und sanftere Kraft erfahren. Es wird euch nichts genommen, sondern Neues gegeben.

    Es ist, ob männlich oder weiblich, an der Zeit unser beider Anteile zu integrieren und aufeinander zuzugehen und miteinander die Männer und Frauen der Neuen Zeit zu sein und sich auf Augenhöhe zu begegnen, denn wir tragen alle das gleiche in uns, nur jeder lebt es anders aus.
    Das alte Rollenverhalten beider Seiten hat ausgedient und wenn wir den König oder die Königin in unserem Gegenüber entdecken, sind wir soweit, uns voreinander zu verneigen.

    Jetzt ist das alles so aus mir herausgeflossen…..

    Schönen Sonntag Euch allen
    Linda

    • Lars schreibt:

      Ja Linda, da ist viel Wahres dran. Wenn es um dieses Thema geht kann man sich der regen Beteiligung sicher sein. Dieses Thema Mann Frau, ist ein sehr vielschichtiges und sehr spannendes. Auf beiden Seiten Verletzungen und Groll aber auch Verständnis und Vergebung. Der Übergang den wir momentan erleben gießt nochmals Öl ins Feuer. Damit nacher der Phönix sich aus der Asche empor heben kann. Es rumpelt nochmal im Karton bis alles voll beendet ist. Und dann hoffe ich auf Ruhe , Frieden und ein harmonisches Miteinander.

      Alles Liebe Lars

  19. Angelika schreibt:

    Liebste Linda und Lars,
    mir stehen die Tränen in den Augen, denn so ähnlich wie Linda habe ich mich auch durchkämpfen müssen, bis mir klar wurde, dass ich das nicht bin und auch nicht sein will. Niemand will so leben, wir alle haben ein Recht darauf, unser innerstes Selbst in Freiheit auszudrücken, ohne erdrückt zu werden von Regeln und Erwartungen. Beginnen wir ohne ewige Schuldzuweisungen und zermürbenden Kampf, daraus endlich einmal etwas Gutes für alle zu formen und umzusetzen.

    Danke ihr Lieben für solche offenen Worte und Erzählungen, damit öffnen wir unsere Herzen füreinander und ebnen die Wege zu einem neuen Verständniss von Mann und Frau.

  20. Henrik schreibt:

    Hallo zusammen,
    schön zu sehen das ich nicht alleine bin mit meinen, ich nenne es mal, Leiden. In meinem Umfeld sind die meisten gut gelaunt und zufrieden mit ihrem Leben und ich muss zusehen. Es freut mich wenn Leute Glücklich sind aber bei mir ist soviel schief gelaufen in den letzten 29 Jahren das ich inzwischen zweifle dinge wieder zurechtrücken zu können.

    Ich will eine Vermutung über meine Person anstellen:
    Ich bin seit einiger Zeit Arbeitslos. Um genau zusein 6 Jahre lang. Die Zeit über habe ich sehr viele Bewerbungen geschrieben und immer Absagen bekommen. Zugegeben einen so hohen Abschluss habe ich nicht aber darauf wollte ich nicht hinaus.
    Ein Freund hat mir vor einer Weile gesagt das ich Talent habe Bücher zu schreiben weil ich viele Ideen habe und ein kreativer Mensch bin in mehreren Bereichen. Auch als Kind habe ich gemeint das ich es nicht ausschließe diesen Beruflichen Weg zu gehen. Jetzt zu meiner Frage:
    Glaubt ihr das es von Gott gewollt ist oder Schicksal, wie man das auch immer nennen will, das es einfach nicht sein soll das ich eine öffentliche Tätigkeit finde sondern es als Zeichen nehmen soll den kreativen Weg einzuschlagen? Diese Frage habe ich mir schon öfters gestellt aber nie eine Antwort gefunden. Deshalb wollte ich diese möglichkeit nutzen um Meinungen zu erbitten in einer Ecke bzw. Seite wie diese die sich mit dem Aufatieg, der Zukunft usw. beschäftigt.

    liebe grüße
    henrik

  21. Jan schreibt:

    Es ist ja etwa einundhalb Jahre vergangen seit Deinem Eintrag, aber… Ja, schreib ein Buch! Glück kommt und geht, aber ein Buch bleibt 🙂

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