Mit meiner Schöpfung tanzen gehen

von Angelika
Ich hatte gerade ein wunderschönes Wochenende hinter mir, in dem ich mich ganz auf mein Herz konzentrierte und mich diesen schönen Gefühlen hingab. Meine Schwingung war sehr hoch und ich jede Menge geistiger Begleiter, mit denen ich mich unterhalten konnte. Ja, so darf es bleiben, dachte ich noch ganz zufrieden und zuversichtlich am Sonntag Abend.

Tja, bis der Montag begann und mit ihm der gewohnte Alltag in einer Welt, die mir überhaupt nicht mehr gefiel.
Der übliche Stress im Job begann, der Druck stieg an und der Frust übernahm bald die Führung. Ich will das alles nicht mehr, ich will endlich frei sein von alle dem Tun und Müssen, rebellierte es in mir. Ich versuchte alles gelassen zu sehen und zu lieben, was mir sonst ja ganz gut gelingt, nur dieses eine Mal wollte es nicht so klappen.

Ich empfinde seit Wochen eigentlich nur mehr Abneigung bei der Arbeit, muss mich regelrecht zwingen die anstehenden Aufgaben zu erledigen. Meine Vergesslichkeit und meine „Matschbirne“, wie ich sie nenne, sind dabei nicht gerade die beste Unterstützung. Es kommt schon etwas Besseres – summte ich innerlich mein Mantra. Doch meine Ohren stellten sich heute einfach taub.

Der Tag schleppte sich dahin und meine Schwingung rutschte immer einen Stock tiefer. Etwas in mir brodelte, ich motzte ein wenig mit der geistigen Welt herum, so in der Art: „Also Leute, ihr seht doch wir schwierig das ist, im 3D Alltag noch in der hohen Energie zu bleiben. Ja wie soll denn das einer noch schaffen. Stundenlang mit den niederen Energien konfrontiert, ihr habt ja gesehen wie schlimm das heute war. Jetzt hängt der Frust an mir und den finde ich gar nicht schön.“

Es kam endlich der Feierabend und ich dachte, jetzt komme ich schon wieder in meine Liebe. Das mit dem Denken ist bei mir so eine Sache, das klappt nämlich gar nicht mehr wie gewohnt. Ich blieb in der drückenden Stimmung und überlegte mir, was ich tun kann um loszulassen. Machte dies und das, aber alles ohne Erfolg. Ja, scheint so als ob die gewohnten Übungen auch nicht mehr das Wahre sind. Sehr lustig das Ganze!
Da schoss mir plötzlich ein einziger Satz durch den Kopf: Du erschaffst dir das alles selber!!

Aua, der saß aber!! Irgendwie wusste ich intuitiv, dass es die Wahrheit ist und in dem Moment empfand ich dieses Gefühl als meine ganz persönliche Schöpfung. Es war meine Kreation und mein Kind und ganz alleine von mir erschaffen! In diesem Moment empfand ich einfach unermessliche Liebe für meine Schöpfung.

Ich gab noch immer den Situationen um mich die Schuld, wenn es nicht so lief, wie ich mir das vorstellte. Dann kam auch schon das erste unangenehme Gefühl daher spaziert, setzte sich plaudernd neben mich mit einer Tasse Kaffee und fühlte sich pudelwohl. Na warum denn wohl? Weil ich in in diesem Moment in Resonanz mit diesem Gefühl war. Das alles hatte ich nur ausgelöst durch meine Gedanken und meinen Fokus auf das Nicht-Wollen.

Ach, ich bin ein Genie im Erschaffen, dachte ich grinsend. Ich habe dir ja persönlich eine Einladungskarte zum heutigen Konzert gegeben, sagte ich zu Mr. Frust.
Meine Phantasie ist ja sehr lebendig und sogleich machte ich Musik meinem Kopf an und lud meinen Frust ein, mit mir zu tanzen. Der kam auch elegant gekleidet und wir tanzten und unterhielten uns ausgiebig. Ich entschuldigte mich bei ihm, dass ich so unhöflich war und es nicht beachten wollte, denn ich hatte es ja eingeladen. Also Manieren sind das! Aber jetzt bin ich ganz liebevoll bei ihm und so wir tanzten in den Abend hinein.
Wie die Geschichte ausging? Mr. Frust verwandelte sich in Freude und Lachen, tanzte dann glücklich und zufrieden dem Kosmos entgegen und ich winkte ihm noch lachend und liebevoll hinterher.

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2 Antworten zu Mit meiner Schöpfung tanzen gehen

  1. Lars schreibt:

    Liebe Angelika,
    das ist eine sehr schöne und gleichzeitig stimmige Geschichte. Ich denke, wenn es ein Hauptthema auf dieser existenzebene gibt, dann ist es die Eigenverantwortung. Es ist nicht immer leicht das Bewusstsein zu halten, dass wir unsere eigene Realität erschaffen. Ist natürlich kein Problem wenn alles angenehm verläuf. Stell Dir mal vor Du fragst jemanden der finanziell, gesundheitlich, mental, erfolgreich ist, dazu noch tolle Kinder eine phantastische Ehe führt, seinen Lebenssinn lebt und sehr beliebt ist: “ Wie hast Du das erreicht?“ und der sagt nur: “ Ach weist Du, das war alles Zufall. Ich hatte nur Glück und bin da einfach reingerutscht.“ Hahaha so wie der Bauer der Antwortet: “ Ich habe im Frühjahr Kartoffeln eingesetzt aber jetzt habe ich Karotten bekommen, einfach undenkbar!!! Er wird Dir sagen wie er das geschafft hat und welche Strategien er verfolgt hat. Wie er gesäht hat um zu ernten. . Aber frag mal das selbe jemand bei dem all diese Dinge bescheiden funktionieren, der wird Dir sagen: “ Mein Chef ist schuld, meine Kinder nerven, ich habe den falschen Partner geheiratet, und mein Bankberater hat mich reingelegt. Ich finde meinen Lebenssinn nicht weil es keinen gibt.“ ect. Öfters ist es auch für mich angenehmer Gott und die Welt zu beschimpfen, als mir einzugestehen, dass ich keine geeignete Strategie verfolge um mir mein Himmel auf Erden zu erschaffen. Das Schlechte ist gar nicht so schlecht wenn ich mir klar mache, dass ich es erschaffen habe, denn dann bin ich nicht das Opfer sondern mein eigener Schöpfer und kann wenn ich es möchte in sehr kleinen Schritten, Stück für Stück korrigieren. Ohne Streß und Anschuldigungen in meinem eigenen Tempo.

    Danke für Deinen Bericht und alles Liebe Dir und den anderen Mitschöpferinen und Mitschöpfer da draussen.

    Lars

  2. Angelika schreibt:

    Lieber Lars,
    du hast es genau erkannt wie wir spielen. Sehr viele sind sich ja schon bewusst darüber, dass wir alles selber erschaffen. Aber so einiges konnte ich bisher noch nicht ganz klar erkennen und verstehen. Bis eben gerade. In dem Moment als ich die absolute Klarheit hatte, dass ich mir diesen Frust an dem Tag wirklich selber erschaffen habe durch meine Gedanken und Wahrnehmungen, da traf es mich wie ein Blitz. Jetzt kann ich wirklich alles in meinem Leben verstehen, denn jedes Gefühl wurde von mir hervorgerufen und darauf kam dann die entsprechende Reaktion.
    Jetzt kann ich jederzeit erkennen, was ich gerade in mir erschaffe und ich erlebe so viel Liebe in mir für diese Eigenkreationen, ich lasse sie zu und umarme sie wirklich wie meine Babys.
    Dadurch verflüchtigen sie sich auch schnell, ganz egal welches Gefühl es ist und was in mir zurückbleibt, ist einfach nur Freude und tiefer Frieden.
    Herzliche Lichtgrüße von Angelika

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