Den Balken im eigenen Auge finden!

von Charlotte

Auf dieses Thema wurde ich in letzter Zeit sehr oft hingewiesen und es ist das Thema für jeden Menschen, sich gerade diesem Teil in uns anzunehmen. Jeder Mensch hat einen Balken im Auge, den er nicht sieht, weiß es aber nicht, dass ihn dies als Mensch in seiner spirituellen Entwicklung behindert.

Doch wie kommt es dazu, dass wir ihn so schwer finden, bzw. es annehmen können. Bei Menschen, die schon auf dem Weg sind, die schon immer wieder alles bearbeiten, was hoch kommt, die können es sich am wenigsten vorstellen, dass es so was noch bei ihnen gibt, womit ich mich auch hier einschließe. Jeder hat diesen, denn sonst wären wir hier nicht inkarniert. Es ist ein natürlicher Teil des menschlichen Lebens, bewusst so von uns als geistige Wesen erschaffen, um uns zu erfahren, dass wir zu allem fähig sind und daher jedes Urteil soweit als möglich unterlassen dürfen. Jetzt werden diese Urteile, was wir nicht leben wollen und sind, alle zu Tage befördert, um auch diese zu bearbeiten!

Es ist der Teil in uns, den wir ablehnen und nicht leben wollen und gelebt haben. Und weil wir ihn nicht leben, denken wir, dass wir so nicht sind wie andere, die es leben. Ein Beispiel: Wenn ich unter Druck gesetzt werde, gebe ich nicht den Druck zurück, obwohl ich es tun sollte nach dem Gesetz der Resonanz, stattdessen lasse ich den Druck ins Leere laufen und reagiere äußerlich nicht darauf. Auf diese Weise erfährt der andere nicht, was er ausgelöst hat. Doch innerlich verurteile ich dieses Verhalten, was seine Seele mitbekommt, weshalb er immer mehr Druck ausübt. Da ich aber im Außen jede Form von Druck ablehne, weil ich der Meinung bin, dass ich nur aus Liebe handeln will, versuche ich diese Form von Druck nicht nach außen zu tragen. Doch manchmal ist es auch“Liebe“ dem anderen zu zeigen, was er bei mir ausgelöst hat, damit auch er gespiegelt bekommt, was er treibt. Aber mein Urteilt, dass ich Druck ablehne, hat es verhindert!

Doch das Urteil, was ich über diesen Menschen habe, ist in meinem Mental- und Emotionalkörper enthalten und bewirkt immer wieder, dass ich in solche Situationen komme, bis ich auch mir eingestehe, dass ich Druck mache, sehr oft mir selbst gegenüber, selten gegenüber anderen, so wie ich es sehe und das ich jede Form von Druckausübung  verurteile.

Dieses Urteil lebt in uns weiter und hat seine Auswirkungen in seelischer und körperlicher Art, weil wir gegen unsere Seele gehandelt haben, weil wir dem anderen nicht gezeigt haben, was er in uns bewirkt hat. Es dem anderen bewusst zu machen, dass man verletzt wurde ist eine Stärke, die man erst lernt, wenn man immer mehr zu sich und seinen Gefühlen stehen kann. Doch das tun nur wenige, weil niemand seine Verletzlichkeit zeigen will, da man Angst hat, wieder verletzt zu werden. Diese Angst bewirkt aber, dass dies genau geschieht.

Wenn man Angst vor dunklen Energien hat, dann fängt man gerade diese wieder ein! Es ist ein Kreis, aus dem wir nur kommen, wenn wir uns bewusst werden, dass Angst nur eine Illusion ist, die wir per Gedanken erschaffen haben, obwohl sie real und spürbar für uns ist.

Doch jemand anderes kann das alles ganz anders sehen, wie ich mich selber beurteile. Und es sind gerade diese Urteile in uns über uns selbst, und was wir nicht sein wollen, die unser Balken im Auge sind. Wenn wir uns zugestehen, dass wir genauso Druck auf andere ausüben  und den Druck, den wir im außen dann gespiegelt bekommen, durch unser Urteil entstand und erst dann verschwindet, wenn wir in einem stillen Moment es uns bewusst machen, nämlich dass wir auch alle diese Seiten in uns haben, die wir nicht leben wollen und ablehnen, dann haben wir es geschafft.

Daher ist es wichtig, für sich anzuerkennen, dass alles was wir im außen sehen, auch in uns ist und wenn wir in dem Leben der anderen Menschen wären, vielleicht ebenso handeln würden wie diese Menschen. Und je mehr Urteile wir auflösen, um so freier werden wir. Alles einfach annehmen, wie es ist, hält uns dann in Balance und wird uns zur inneren Stärke gereichen!

Das Fazit aus alledem ist heraus zu finden, warum jemand so handelt, wie er es macht, wobei viele es nicht einmal bewusst machen, sondern es einfach passiert, weil er oder sie unbewusst nach dem Resonanzgesetz so handeln müssen.

Dieses Resonanzgesetz tritt in Erscheinung sobald Urteile in unserem Denken entstehen und es ist Teil unseres Lebens, die immer wieder neu zu entdecken, um sie aufzulösen. Daher ist es so wichtig sich gerade in diesem Bereich immer mehr selbst zu beobachten und seine Urteile alle zurück zu nehmen  bzw.aufzulösen , soweit wir es bemerken und verstehen! Bittet daher immer darum, dass eure geistige Führung Euch all dies immer wieder aufzeigt. Sehr geholfen hat mir die CD von Robert Betz, wo ich hier den Link reinstelle, weil man sie nicht auf Youtube hören kann: http://www.robert-betz-shop.de/angst-wut-schmerz-ua-in-freude-verwandeln-vortrags-cd-p-47270.html?osCsid=ec08u7fqslkpm0u1trisbrd844

In Liebe von Charlotte in Zusammenarbeit mit Christ Michael

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2 Antworten zu Den Balken im eigenen Auge finden!

  1. Imlasari schreibt:

    Ja, der Balken in unserem Auge. Man ist so blind für sich selbst – das erlebe ich immer wieder bei mir selbst – und so unfähig sich selbst zu betrachten. Bei anderen fällt es einem immer leichter. Durch das Betrachten der anderen Menschen und das was mich antriggert, kann ich mich selbst und meinen Balken jedoch finden und erkennen. Das Außen ist immer ein Spiegel für mich, das mir zeigt, wo ich stehe. Und je mehr ich meine Aufmerksamkeit darauf lenke, desto mehr erkenne ich mich selbst.

    Ich kann mich in jeden Menschen hinein versetzen und wenn ich seine Geschichte kenne, kann ich sogar nachvollziehen, warum er so handelt, wie er handelt, auch wenn ich es vorher zutiefst abgelehnt habe. In vielen Fällen, mit einer solchen Geschichte im Hintergrund, würde sogar fast jeder von uns so handeln, wie derjenige gerade handelt. Kein Mensch ist von Grund auf böse, sondern geprägt durch sein Umfeld und das Erlebte. Aufgrund meiner Arbeit durfte ich von vielen Menschen ihre Geschichten einsehen und verstehen, warum sie so sind, wie sie sind und weiß, dass sie, wenn sie mit einer anderen Geschichte aufgewachsen wären und etwas anderes erlebt hätten, völlig anders wären und sich völlig anders verhalten würden.
    Der Ursprung für ein Fehlverhalten ist immer ein Fehlen von Liebe!
    Deshalb ist es so wichtig jedem Menschen mit Liebe zu begegnen, egal wie er uns gegenüber tritt. Durch die Liebe, mit der wir ihm in einem solchen Moment entgegen treten und ihn einhüllen, kann er erwachen und fühlen, dass er einen falschen Weg gegangen ist und es hilft ihm einen neuen Weg einzuschlagen. Natürlich gehört da eine gehörige Portion Mut zu, einem Menschen liebend gegenüber zu treten, der einen gerade verbal in Schutt und Asche hauen will. Die Angst in uns wird aber nur durch unsere Einstellung erzeugt. Wenn ich aus tiefstem Herzen weiß, dass mein Herz von außen und durch Worte nicht verletzt werden kann, wenn ich entscheide es nicht an mich ran zu lassen, kann der andere mich nicht verletzen.
    Liebe ist die stärkste Macht im Universum.
    Nur unser EGO meint verletzt zu sein. Es ist immer nur unser EGO, das verletzt ist. Ich habe immer die freie Wahl meine Einstellung zu wählen und mich in solche Spielchen nicht hinein ziehen zu lassen. Wenn ich raustrete aus der Situation und sie von außerhalb betrachte, so erkenne und druchschaue ich die Spielchen (meist Kindergartenspielchen – mein Förmchen, Dein Förmchen, buuuhh der hat meine Sandburg kaput gemacht, rabääääh! Der hat mich nicht lieb!). Ich kann oft nur noch herzlich lachen über den ganzen 3D Quatsch, den wir uns so zusammenbasteln. Je öfter ich raustrete aus den Situationen und sie von außen betrachte, desto weniger werde ich überhaupt noch in solche Situationen reingezogen. Seit längerer Zeit habe ich überhaupt nichts mehr verletzendes erlebt, da ich mit solchen Spielen einfach nicht mehr in Resonanz gehe.

    Natürlich haben wir Angst unsere Verletzlichkeit und unsere weiche Seite zu zeigen, aus Angst dadurch noch mehr verletzt zu werden. Doch das ist falsch, es ist ganz anders als wir denken. Wenn wir unsere Verletzlichkeit zeigen, werden wir sogar sehr viel weniger verletzt. Früher habe ich mich immer taff, hart und stark gezeigt. Das hat nur dazu geführt, dass die Menschen viel härter zugeschlagen haben, weil sie dachten, sie müssten harte Geschütze auffahren, weil sie meinten, dass ich ja eh nichts merke. Dabei hat schon ein leichter Hauch gereicht, damit ich innerlich zusammen breche. Seitdem ich zeige, wie zart und verletzlich ich bin, gehen die Menschen auch viel sanfter mit mir um. Und ich wirke viel sympathischer dadurch, weil sie sich selbst in mir erkennen und wiederfinden. Und sie erhalten durch mich einen Zugang zu ihrer eigenen Liebe und Sanftheit.
    Liebe ist ansteckend!
    Kommt lasst uns gemeinsam eine Epidemie der Liebe in die Welt setzen!

    Herzlichst Imlasari

    • Charlotte schreibt:

      Liebe Imlasari,
      dieser Text ist so wundervoll und ich bedanke mich ganz herzlich für diese einfühlsamen Zeilen. Es hat mich zutiefst berührt. Alles Liebe von Charlotte

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