„Der Tod und das Leben“

Wir alle sind Engel und fristen unser irdisches Dasein, da wir vor langer Zeit aus dem Paradies auszogen, um zu erforschen, was es ausserhalb der göttlichen Einheit zu erleben gibt.

Manche von uns kommen direkt vom Meer des Vergessens und durchwandern das erste Mal unsere Erde. Andere hingegen wollten diese Erfahrung nicht missen und versuchen sich auch im Leben der Materie. Andere wieder fühlen sich des öfteren von dieser tiefen Schwingung der Materie, des Disputs und der Zwietracht angezogen, da ihre Schwingung sehr tief ist.

Aus welchem Grund auch immer sich eine Seele dazu entscheidet, die Erde zu durchwandern, es ist immer eine Illusion, da unsere Welt nur ein Durchgang in eine höhere Dimension darstellt. Unsere Grundform ist und bleibt die seelische, feinstoffliche.
Nur ein paar Jahrzehnte in unserem ewigen, unsterblichen Dasein, verwandeln wir uns und nehmen ein materielles Gewand an. Trotzdem dies so ist, nehmen wir uns als menschliche Spezies so wichtig, als ob wir eine Schöpfung ausserhalb der Schöpfung wären und diese erforschen müssten.

Es gibt keinen Tod, ausser dem, der auf der Erde erfunden worden ist und vor dem wir uns unser ganzes Leben lang fürchten, ihm ein Schnäppchen schlagen wollen, um vor ihm zu fliehen. Wenn jemand stirbt, kehrt er zurück in seine Urform der Glückseligkeit und der Unsterblichkeit, zur Einheit Gottes, wo es für ihn oder sie weitergeht. Es gibt kein Gesetz des Karma, nur dies der Kausalität!

Trauern wir dann wirklich um den Verstorbenen? Betrauern wir vielleicht eher uns selbst, da wir nicht gelernt haben, los zu lassen, da wir unser Leben als so real betrachten und wirklich denken es sei schlimm oder spüren wir in so einem Moment nur unsere eigene Zerbrechlichkeit und Unfähigkeit stärker zu sein, als wir es sind?

Wir trauern hauptsächlich deswegen, weil wir die unglücklichen Zurückgelassenen sind und in dem Moment realisieren wir, wie klein und ängstlich unser Naturell doch ist. Wir verspüren in so einer, für uns misslichen Lage, die Abwesenheit Gottes und merken, dass wir kleine Kinder sind, die eine göttliche Hand bräuchten, die ihnen sagt: „Fürchte dich nicht mein Kind, der Tod ist nur eine Illusion, jedoch noch lange nicht das Ende. Das Leben hier auf der Erde ist nur ein Spiel. Drum spiele und lerne.“

Sind es denn wahre Emotionen, die wir in so einem Moment verspüren? Nein, es sind uns beigebrachte Verhaltensmuster für verschiedene Situationen des Lebens, so dass wir auf die wahre Begründung, wieso und weshalb uns etwas bewegt, nicht kommen.
Uns wurde eingetrichtert, was traurig und was glücklich macht, dabei ist meist das Gegenteil richtig.

Da wir in einer Welt der Gegensätzlichkeiten leben, bewegen wir uns täglich zwischen Liebe und Hass. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es diverse Abstufungen, mit denen wir uns viel zu wenig auseinandersetzen. Wenn wir dies nämlich tun würden, hätten wir schon festgestellt, dass in der Mitte zwischen diesen beiden Gefühlsextremen, das neutrale Zentrum liegt. Dieses Zentrum stellt die Emotionslosigkeit dar, was nichts mit emotionslos zu tun hat.

Es ist die goldene Mitte, die göttliche Neutralität, in der man nicht werten muss, da wir dort nicht gefühlsmässig von einem Extrem getragen werden; weder von negativ-depressiven noch von euphorisch-glücklichen Gefühlen. Beide Gefühlsarten, ob positiv oder negativ, sie tragen uns weg von der Neutralität. In der Mitte jedoch wartet die Stimme, die unser Herz berührt und uns die Sicherheit bringt, dass alles gut wird.

Wenn wir es schaffen, diese geprägten Gefühle zu überwinden, um die neutrale Zone zu erreichen, dann befinden wir uns auf dem Weg zur „OBJEKTIVITÄT“.
Emotionen wurden erfunden um uns zu schwächen, es sind Emotionen die unserem Gemüt entspringen, emotionale Liebe ist keine wahrhaftige Liebe.
Dies ist das Gesetz der Polarität. Es gibt nur eine Mitte, jedoch zwei Extreme, in diesem Fall Liebe und Hass. Nicht diese Extreme gilt es zu leben, sondern die goldene Mitte, aus der die göttliche Liebe, die nie wertet, entspringt.

Alles ist eine Illusion und doch ist alles Realität, dies ist das Paradoxon!

Luzifer, der Lichtbringer

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3 Antworten zu „Der Tod und das Leben“

  1. APIS schreibt:

    Das ist stimmig, das gefällt mir. Das hat was. Ja, ich fühlte mich alleine gelassen. Von Vater, Mutter und zu erst der Großmutter, — zum ersten male.
    Meines Bruders, aller

    „tot“. drei Buchstaben nur…………

    Ja irgendwann tuts nicht mehr weh.

    Hat ein Menschen klar erkannt, dass alles vergänglich hier auf Erden ist, (Film zu Ende) dann kann auch ER eines Tages das Kino verlassen, ohne zu murren, dass der Film doch schon zu Ende sei!.

    Ein ganzes Leben lang Angst vor dem Sterben, was für ein Schwachsinn!!!
    Sorry, aber das ist ganz einfach mal erforderlich. So ist die Sprache in dieser hohen Zeit.
    Das ganze Elend rührt auf der Ilusion, dass der eine mehr sei, mehr erreichen könne, in der Zeit zwischen Geburt und Tod.
    Ha, ha, ha, erleuchtet ist Jener welcher dies in dieser Zeit erkennt.
    Stets hat das Dunkle das Lichte verschworen, …. wollen wir erkennen dass dies zum Spiel gehört hat.
    Auf die grossen Zyklen und Jenen welcher diese Atmet!

    Wirklich sehr weise!!! Danke…

    APIS
    Elohim

  2. lichtkr.s. schreibt:

    hallo luzifer,

    genial und sehr weise.

    alles liebe und viel licht.

  3. APIS schreibt:

    Ja die Wahrheit ist dünn gesäht……..

    Ein schmaler Grad, eben…
    Heilig
    APIS
    BELA

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