Was bedeutet es nach dem Gesetz der Resonanz zu leben?

von Charlotte

Das habe ich erst in den letzten Tagen in der Tiefe begriffen und versuche es mal darzustellen, wie ich es bis jetzt verstanden habe. Bisher habe ich nach dem Grundsatz gelebt: Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu!

Wozu hat dies in meinem Leben geführt? Ich habe in den letzten Jahren zuerst bei mit geschaut, was ich mit der Handlung des anderen zu tun hatte, wenn mir was geschah und wenn ich bemerkte, dass ich auch dafür mitverantwortlich war, habe ich die Verantwortung auch dafür übernommen und dann den anderen so laufen gelassen.

Dadurch habe ich  es versäumt, dem anderen den Spiegel vorzuhalten, was ich hätte tun sollen. Es gab da aber bei mir eine Schranke, die mich schlecht fühlen ließ, wenn ich was spiegeln würde. Das ich mir dadurch Karma aufladen würde, war mir in der Tiefe auch nicht bewusst, denn ich wusste, dass der andere Mensch ja nicht grundlos handelt. Und aus dem Affekt zu handeln, kommt bei mir sehr selten vor, da ich immer gleich ins Nachdenken reinfalle, sobald mir was bewusst wird.

All dies hat dazu geführt, dass ich immer weniger mein Menschsein lebte, nämlich Gefühle zu leben und Gefühlsausbrüche mir zu zugestehen und diese bei anderen auch noch veurteilte. Doch durch Robert Betz  CD: „Angst, Wut und Schmerz  …. in Freude verwandeln“, habe ich verstanden, dass wir nur hier inkarnieren, um alle die Gefühle in der Tiefe und Breite zu erfahren, wie es das sonst im Weltall nicht noch einmal  gibt.

Etwas jemanden zu spiegeln, der einem bewusst weh tut, ist für mich eine Herausforderung, der ich mich nun stellen werde, um meinen weiblichen Anteil, zudem all meine Gefühle gehören, immer mehr zu leben, um dadurch aus meinem selbst erbauten Gefängnis auszusteigen, was auch zum Teil durch meine spirituelle Entwicklung mit bewirkt wurde, weil ich dachte, dass man sich seine negativen Gefühle nicht als Aufsteigender gestatten dürfe.

Das ist einer der großen Fehlinterpretationen, denen ich aufgesessen bin und ich schreibe darüber, damit auch andere es verstehen, die ähnliche Gedankenvorstellungen haben. Viele liebe Wegbegleiter haben mir dies immer wieder versucht klar zu machen, doch ich habe es einfach nicht verstanden. Es ist der schwarze Balken in meinen Augen, den ich nicht sah und wodurch ich einfach immer meine Gefühle wegdrückte, weil ich immer sehr schnell gedanklich verstand, warum etwas geschah. Von der Herzensebene war es mir schnell klar, es zu spiegeln wurde mir nicht bewusst und dass es ein Akt der Selbstliebe darstellt, wenn ich meine Gefühle lebe und dazu stehe, habe ich erst gestern richtig verstanden.

Und warum ist es dann jetzt so wichtig, immer mehr zu seinen Gefühlen zu stehen und sie auch zu leben, kommt daher, weil wir in der 5. Dimension nur das leben werden und es bis dahin geübt haben sollten, dies zu leben. Ich hoffe, dass ich es richtig verstanden habe und wer meint, dass es so nicht richtig ist, kann mir einen Kommentar schreiben.

In Liebe und Dankbarkeit zu meinem geistigen Team und meinen irdischen Engeln, die mir halfen all dies zu verstehen herzlichst von Charlotte

Hier ist ein Link, wo ich schon mal von der Wirkung durch das Anhören der CD’s von Robert Betz geschrieben habe:  Unsere sogenannten Gegensätze ermöglichen größtes seelisches Wachstum!

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12 Antworten zu Was bedeutet es nach dem Gesetz der Resonanz zu leben?

  1. Lilian schreibt:

    Hallo Charlotte,
    ich danke Dir für Deinen Mut, dies niederzuschreiben! Auch ich habe kürzlich erst begriffen, dass ich nur authentisch und Spiegel für andere sein kann, wenn ich ALLE Gefühle ausdrücke. Und dass auch die sog. negativen Gefühle hier auf Erden zu ALLEM-WAS-IST dazugehören. Dann las ich noch irgendwo den Satz: “ Erleuchtung bedeutet nicht GUT SEIN, Erleuchtung bedeutet SEIN!“ Ich befinde mich nun in dem Prozeß, mutig zu sein, um authentisch zu sein 😉
    Ich grüße Dich von Herzen Lilian

    • Kirstin schreibt:

      Liebe Lilian,

      ein toller Satz, wie ich finde. Vielen Dank dafür.

      Ich hab auch irgendwie grad erst dieser Tage verinnerlichen können, daß auch die sogenannten negativen Gefühle sein dürfen. Und daß grad die wahrgenommen und einfach nur durchfühlt werden wollen. Wenn man sozusagen im Auge des Orkans ist. Das hab ich einmal bewußt ausprobiert, als es mir erklärt wurde. Und siehe da – wie toll war das denn. Eine sofortige Erleichterung und Entspannung.

      Alles Liebe von Kirstin

      • Liebe Kirstin,
        seine herunterziehenden Gefühle zu leben, ohne Ego und Schuldzuweisung, einfach weil es zum MENSCHSEIN gehört, dazu zu stehen und es als ein Teil von sich anzuerkennen, ist gelebtes Einssein mit Gott, was ich erst in den letzten Tagen begriffen habe. Dafür bin ich sehr dankbar, weil ich diese Gefühle nie frei leben konnte und somit meine weibliche Seite nicht gelebt habe, was ich sehr bedaure.

        Daher weiß ich aber, wie schwer es allen Menschen fällt, die kopfgesteuert leben und kann gerade diesen helfen. Da die Ratio gerade in der heutigen Zeit vor allem hoch gepriesen wird, wird es dann in sehr kurzer Zeit eine Gegenbewegung geben, weil man begreifen wird, wie schädlich es ist, nur das zu leben, denn dadurch werden und wurden viele Menschen seelisch krank!

        Du hast immer Deine weibliche Seite gelebt, auf Dein Bauchgefühl gehört und Dich nicht beirren lassen, was ich heute sehr bewundere, was mich früher aber eher hilflos machte, weshalb ich damit sehr schwer umgehen konnte.
        Vielen Dank für all das, was ich durch Dich lernen durfte. In Liebe von Charlotte

  2. Liebe Lilian,
    nur der Mut und unsere Wahrheit bringen uns selbst vorran. Weil ich den tieferen Sinn, worüber ich demnächst schreiben werde, verstanden habe, bringe ich das hier im Blog, damit viele sich damit auseinander setzen können, um dann selbst anzufangen, es umzusetzen. In Liebe von Charlotte

  3. Angelika schreibt:

    Liebe Charlotte,

    ich weiß wieviel du Mut brauchtest, um das alles zu erkennen und hier mit uns zu teilen, dafür danke ich dir und – grins -bin stolz auf dich, du hast einen großen Schritt gemacht!

    Auch ich komme immer mehr zur Erkenntnis, dass ich das, was ich im Augenblick in mir fühle, dass ich das einfach nur Sein will und es ausdrücke. Auch wenn ich mal traurig oder mutlos bin, dann lasse ich das einfach zu und bin es jetzt und hier. Selbst wenn ich mal wütend bin, dann darf ich das sein, ich drücke diese Wut dann aus, natürlich nicht gegen andere gerichtet, aber ich erschaffe mir ein Ventil wie etwa: schmunzel, habe gerade herausgefunden, dass ich wütend einfach herrlich schnell die Wohnung putzen kann und dabei im Geiste wieder mal am Himmelstor bei Gott Luft ablasse …. oh, er hört immer zu und dann grinst er einfach .. und ich habe die Wutenergie befreit.

    Oft verstehe ich gar nichts mehr, alles ist durcheinander und ich fühle mich wie Apfelmus ohne jegliche Klarheit. Doch auch dieses lasse ich jetzt zu, ich suche gar nicht nach Antworten oder Erkenntnissen in diesen Momenten, aber ich gehe wieder mal zu meinem besten Freund, der für mich Gott ist, lasse da alles raus, aber auch wirklich alles. Wenn ich dann fertig bin, finde ich mich freier und ruhiger und dann kann ich wieder zuhören und alle Weisheiten und Erkenntnisse durch mich fliessen lassen.

    Ich bin alles, oben und unten, Licht und Dunkel, Liebe und Leid, weiblich und männlich und noch viel mehr. Für mich bedeutet das, dass ich es Leben und Ausdrücken muß, denn wann immer ich es unterdrücke, kommt es mir so vor, als ersticke ich regelrecht daran und ich befinde mich in einem Zustand der Stagnation. Wann immer ich es lebe, das alles, was ich noch bin, dann fühle ich wieder das Leben in mir fliessen und ich bewege mich weiter. Das ist für mich Leben und auch Freiheit und diesen Weg darf ich jetzt gehen.

    Herzliche Umarmung, Angie

    • Liebe Angelika,
      vielen Dank für die wundervolle Beschreibung Deines Ist-zustandes, den jetzt ganz viele ähnlich erleben und dafür muss man bereit sein, seinen Verstand immer mehr zurück zu fahren. Das geht bei Kopfgesteuerten nicht so schnell, braucht Zeit und die will ich mir geben, damit es ganz natürlich sich entfalten darf. Alles Liebe von Charlotte

    • Kirstin schreibt:

      Ach Du liebstes Apfelmuß 🙂

      das ist ja ein tolles Wort. Darf ich das auch für mich benutzen? Angie, das is so, oder? Ähnlich empfinde ich es auch. Und weißte was dabei noch tolles rauskommt für mich? Ich brauch mit einmal keine kompliziert aufgeblasene himmlische Hierarchie mit Namen, mit hohen Selbsten und Seelenanteilen oder irgendwelchen Aspekten. Nein, ich „ertappe“ mich dabei, eigentlich immer nur „Lieber Gott“ zu sagen und zu fühlen. Und der reagiert sofort mit einem Energieflash. Na ja, so war es eigentlich immer schon bei mir. Seit ich ganz kleines Mädchen war. Der liebe Gott war immer da. Und auch später all die Jahre und Jahrzehnte. Sonst würd ich ganz sicher heute nicht mehr leben. Aber ich wußte immer, der liebe Gott ist da.

      Das änderte sich erst, als ich auf den spirituellen Weg kam und mitkriegte, daß Gott bei so vielen verpönt ist. Weil sie wohl so erschüttert sind von den Kirchen. Da hab ich mich denn auch nicht mehr getraut, zu meinem lieben Gott zu stehen. Und mein Verstand hat sich gefreut, all die Namen auswendig zu lernen. Aber ich weiß nicht, wie es passiert ist, mein lieber Gott hat sich irgendwie durchgesetzt. Und nu find ich es ganz klasse, einfach nur zu ihm zu sprechen, genau wieder wie ein kleines Kind. Und beim Fußboden fegen geht das besonders gut. Das is schon so.

      Knuddelgrüße von Kirstin

      • charlotte schreibt:

        Liebe Kirstin,
        bleib einfach so wie Du bist, denn das ist genau richtig und es ist ein Weg, den
        viele so eher annehmen können als alles, was sonst so spirituell uns vermittelt wird, was man wirklich zum größten Teil auswendig lernen muss, um es zu behalten.
        Geh Deinen Weg aus dem Herzen wie bisher und dann bist Du authentisch.
        Alles Liebe von Charlotte

      • Angelika schreibt:

        Na sicher Kirstin, du kannst Apfelmasch habe und benutzen wie viel du willst 🙂
        davon habe ich zur Zeit jede Menge zu verschenken 😉

        Du hast schon recht das mit Gott, letztendlich ist er bei mir einfach immer da zu jeder Zeit. Ich habe mir das auch ssseeehr kompliziert gemacht mit allen anderen geistigen Wesen, hohen Selbsten und x – Namen. Den besten Kontakt habe ich nun mal zu Gott selber und das ist für mich einfach zu Hause sein.
        Ich glaube der Mensch ist da etwas sehr von Gott abgekommen und trotzdem sucht er halt Kontakt und Verbindung nach dem Ursprung seines Wesens. Weil Gott für so viele etwas Unerreichbares und Unnahbares ist, sucht man dann die Verbindung zu denen, die einem näher scheinen und fassbarer. Aber letztendlich ist alles Gott.
        Wau, bin ja doch klar wenn es um das geht – lach mich mal wieder krumm über mich,
        viele Drückerchen

  4. Arash schreibt:

    Ich bin so stolz auf Euch alle und so froh, dass es Euch gibt!

    In tiefster Liebe zu Eurem göttlichen Sein,
    Arash

    • Lieber Arash,
      und ich froh, dass es einen Mann gibt, der das alles versteht und lebt!
      Vielen Dank für all Deine Hilfe. Alles Liebe von Charlotte

    • Kirstin schreibt:

      Lieber Arash,

      ob Du es verstehst und lebst, weiß ich nicht. Aber nach Deinen Zeilen könnte es gut sein.

      Auf jeden Fall freu ich mich auch, daß Du da bist. Findest schöne Worte.

      Alles Liebe von Kirstin

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