Mithelfen den Amazonas-Regenwald zu retten!

Dringend! Am Sonntag demonstrieren bedrohte Ureinwohner in den Straßen Brasiliens und halten dabei Spruchbänder mit unseren Unterstützerzahlen hoch. Über 740.000 von uns haben bereits an der Kampagne teilgenommen. Lassen Sie uns eine Million erreichen – Senden Sie diese Nachricht an alle, die Sie kennen!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Der Amazonas-Regenwald ist in Gefahr. Der brasilianische Kongress ist gerade im Begriff einem Gesetz zuzustimmen,das den Schutz dieser wichtigen globalen Ressource aufweichen würde. In vier Tagen werden Ureinwohner Märsche in Brasilien veranstalten, um diese Zerstörung zu stoppen. Lassen Sie uns den Überlebenskampf der Urvölker mit unserem weltweiten Aufschrei unterstützen und gemeinsam den Amazonas retten.

Der Amazonas-Regenwald ist in großer Gefahr: Brasilien ist kurz davor, den Schutz seines Regenwaldes auszuhöhlen – wenn wir jetzt nicht handeln, könnte die Lunge unseres Planeten zu großen Teilen einer Verwüstung durch radikalen Kahlschlag zum Opfer fallen.

Dieser Vorstoß hat im ganzen Land Zorn und Proteste hervorgerufen. Und die Spannung steigt – um Kritik niederzuschlagen, haben von der Holzindustrie angeheuerte bewaffnete Schläger mehrere Umweltschützer ermordet. Aber die Bewegung lässt sich nicht kleinkriegen – in vier Tagen werden mutige Ureinwohner gewaltige Proteste in ganz Brasilien veranstalten und Maßnahmen fordern. Aus Insiderkreisen heißt es, dass Präsidentin Dima ein Veto in Erwägung ziehe, um die Gesetzesänderung abzulehnen.

79% der Brasilianer unterstützen Dilmas Veto gegen eine Änderung der Waldschutz-Gesetze und dieser innenpolitische Druck bewegt auch einige Regierungsmitglieder dazu, Dilma dabei zu unterstützen. Wir brauchen aber einen weltweiten Aufschrei der Solidarität mit den Menschen in Brasilien, um Dilma wirklich zu überzeugen. Unsere weltweite Petition wird weit sichtbar auf Spruchbändern zu sehen sein – an der Spitze der gewaltigen Proteste für den Schutz des Regenwaldes. Lassen Sie uns eine Million Unterschriften zusammenbekommen, und den Amazonas-Regenwald zu retten! Unterschreiben Sie die dringende Petition und leiten Sie diese Aufforderung an alle weiter:

http://www.avaaz.org/de/save_the_amazon_a/?vl

Die Menschen lieben Brasilien! Die Sonne, die Musik, Tanz, Fußball und die Natur – es ist ein Land, das Millionen in aller Welt inspiriert. Das ist der Grund, weshalb die nächste Weltmeisterschaft in Brasilien stattfindet, weshalb Rio die Olympiade 2016 ausrichtet und weshalb der ”Erdgipfel”, eine Konferenz, um das langsame Sterben unseres Planeten zu beenden, im kommenden Jahr in Brasilien stattfindet.

Unser Einsatz könnte nicht wichtiger sein – der Amazonas ist entscheidend für das Leben auf der Erde – 20% unseres Sauerstoffs und 60% unseres Frischwassers kommen aus diesem herrlichen Regenwald. Deshalb ist es so wichtig, dass wir alle zusammenstehen, um ihn zu schützen.

Doch Brasilien ist auch ein Land, das sich rasend schnell entwickelt und das darum kämpft, Millionen Menschen aus der Armut zu befreien. Und der Druck auf die Politiker ist enorm und viele wollen aus finanziellen Gründen der Abholzung zustimmen. Deshalb sind sie in diesen Tagen gefährlich nahe daran, Umweltschutzbestimmungen über den Haufen zu werfen. Einheimische Aktivisten werden ermordet, eingeschüchtert und zum Schwiegen gebracht. Es liegt an den Avaaz-Mitgliedern aus aller Welt, den Brasilianern zur Seite zu stehen ,und die brasilianischen Politiker dazu zu drängen, Stärke zu zeigen.

Viele von uns haben es im eigenen Land miterlebt, wie Wachstum auf Kosten unserer Natur erkauft wird, wie unser Wasser und unsere Luft verschmutzt werden und unsere Wälder sterben.

Doch für Brasilien gibt es eine Alternative. Dilmas Vorgänger hat die Abholzung massiv eingeschränkt und den internationalen Ruf des Landes als Führer beim Umweltschutz – bei gleichzeitigem großen Wirtschaftswachstum – gefestigt. Lassen Sie uns gemeinsam handeln und Dilma drängen in seine Fußstapfen zu treten – unterzeichnen Sie die Petition zur Rettung des Amazonasgebiets und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen:

http://www.avaaz.org/de/save_the_amazon_a/?vl

In den letzten drei Jahren haben Avaaz-Mitglieder in Brasilien Riesenschritte unternommen, in Richtung einer Welt, wie wir sie alle wollen. Sie haben Zeichen gesetzt mit Anti-Korruptions-Gesetzen, sie haben ihre Regierung aufegfordert eine Schlüsselrolle bei den Vereinten Nationen zu spielen, die Demokratiebewegungen in Nahost zu unterstützen und die Menschenrechte in Afrika und darüber hinaus zu schützen. Jetzt, wo mutige brasilianische Aktivisten ermordet werden, weil sie eine wichtige globale Ressource schützen, müssen wir zusammenstehen und eine internationale Bewegung aufbauen, um das Amazonasgebiet zu schützen und damit Brasilien einmal mehr seine Rolle als wahres und international führendes Leitbild wahrnehmen kann.

Voller Hoffnung

Emma, Ricken, Alice, Ben, Iain, Laura, Graziela, Luis und der Rest des Avaaz-Teams

WEITERE INFORMATIONEN

Kahlschlag um jeden Preis – Brasiliens neues Waldgesetz kommt der Agrarindustrie entgegen und erleichtert die Rodung des Urwaldes, die Zeit
http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-07/brasilien-gesetz-rodung-urwald

Gebiet Regenwald stirbt schneller, N-TV
http://www.n-tv.de/panorama/Regenwald-stirbt-schneller-article4013761.html

Der Spiegel – Sieg der Waldzerstörer
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-78602572.html

Brasilien: Amnestie für illegale Holzfäller, Focus http://www.focus.de/politik/ausland/umwelt-brasilien-amnestie-fuer-illegale-holzfaeller_aid_631120.html

NZZ – Drei Morde an Umweltschützern in einer Woche
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/drei_morde_an_umweltschuetzern_in_einer_woche_1.10741935.html

Der Spiegel – Waldzerstörung in Brasilien sprunghaft angestiegen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,763527,00.html

Heinrich Boell Stiftung – Brasiliens Regenwaldgesetz
http://www.boell.de/weltweit/lateinamerika/lateinamerika-brasilien-wald-gesetz-rodung-12272.html

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9 Antworten zu Mithelfen den Amazonas-Regenwald zu retten!

  1. Alfredo Wagner-Sarmento schreibt:

    Avaaz dreht am falschen Ende!

    Liest man sich den Aufruf bei Avaaz durch – der wieder einmal in Richtung Brasilien gerichtet ist – merkt man, dass die Avaazer anscheinend nicht wissen, wo das eigentliche Problem liegt.
    Leider wird man auf diese Weise nichts erreichen, denn diese Petition ist zwecklos. Das ist ungefähr genauso, als würde versucht werden, Schimmelbefall eines Mauerwerks durch Übertünchen zu beseitigen!
    Der Kern des Problems liegt nicht in Brasilien, sondern in der sich so nennenden „Ersten Welt“. Dort muss versucht werden, das Ernährungsverhalten der Menschen zu ändern, denn solange die Filialen der großen Hamburgerketten wie Pilze nach einem Sommerregen aus dem Boden schießen, solange der Bürger jeden Tag seinen Fetzen totes Tier zwischen den Zähnen zu haben müssen glaubt, solange werden mehr und mehr aberwitzige Mengen an Kraftfutter benötigt, die ebenso aberwitzige Flächen brauchen, auf denen Soja angebaut wird, und die müssen erst einmal geschaffen werden.
    Da stecken globale, den Markt beherrschende, Konzerne dahinter, die sich – auf gut Deutsch gesagt – einen goldenen Hintern damit verdienen, genmanipuliertes Soja-Saatgut mittels Knebelverträgen aufzuzwingen, parallel dazu die entsprechenden „Mittelchen“ zu verkaufen – egal ob Dünger oder Pesti- bzw. Insektizide – und dann die Ernte zu Tiefstpreisen aufzukaufen.
    DORT sollten Organisationen wie Avaaz mal ansetzen! Aber da wissen sie, dass ihnen sofort die entsprechenden Staranwälte der Globalisten den Poppesch kräftig versohlen, also versucht man es dort, wo man weis, dass es nichts bringt als einen „tollen Show-Effekt“.
    Von den wirklichen Abläufen haben selbst die brasilianischen Avaazler kaum einen richtigen Durchblick, denn sonst wären sie bei Greenpeace untergekommen. Avaaz ist also nur bewusst auf Getrommel aus und noch dazu auf der falschen Straßenseite.
    Solange in Brasilien (und anderswo – bitte nicht das Totschlag-Argument, die gäbe es nur in Brasilien, dort wird es nur häufiger sichtbar) korrupte Politiker gibt, wird weder eine „Avaaz“ oder „Greenpeace“ in dieser Beziehung etwas zerreißen, solange am falschen Ende gedreht wird!

    Alfredo Wagner-Sarmento (Brasilien)

    • Charlotte schreibt:

      Lieber Alfredo,
      Mißstände gibt es überall und es ist nicht meine Absicht, dies noch zu verstärken, sondern mir ist wichtig, dass viele Menschen innerlich mit ihrem göttlichen Teil darüber sprechen und klar den Gedanken äußern, dass dieser Wahnsinn bald aufhört und dass wir um Hilfe bitten, dass dies schnell beendet wird. Wer unterschreiben will, das ist gut, doch geistig auf 5D daran zu arbeiten, darüber würde ich mich freuen, denn da können wir gemeinsam sehr, sehr viel bewirken. In Liebe von Charlotte

      • Alfredo Wagner schreibt:

        Sorry,
        aber man muss in dieser Beziehung Realist sein, der Phantast ist da leider vollkommen fehl am Platze! Der Kampf muss dort angesetzt werden, wo die „Wurzel des Übels“ sitzt und das ist nun mal nicht dort, wo jene Leuten, die vergeistigt verschleierten Blicks in eine nicht realisierbare Zukunft blicken, sondern dort, wo die Praxis stattfindet, die am Ende der Kette hier bei uns in Brasilien dazu führt, dass diese Weltmacht der Globalisten (ich nenne bewusst keine Namen, aber aufgrund meines ersten Kommentars lässt sich wohl erkennen, wer gemeint ist) ihren Einfluss bis hoc in die Politik fremder Länder geltend machen kann! Solange also eure ach so geliebte „Erste Welt“ sich in ihren Lebens- bzw. Ernährungsgewohnheiten ändern wird, ist das ganze Avaaz-Spiel in der Tat nur eine Geschichte um billig an verkaufbare E-Mail-Adressen zu kommen.
        Ich würde dir dringenst empfehlen, dich mal abseits der Touri-Gebiete ein paar Wochen in Brasilien aufzuhalten, dort wo das einfache Volk von einem zum nächsten Tag Überlebensstrategien entwickeln muss, dann würdest du rasend schnell von der „5D-Schiene“ herunterkommen und die Realität so erleben, wie sie wirklich ist.
        Schau dir mal das hier an: http://www.youtube.com/watch?v=Fxspkb24CdA
        Ich kann da gerne auch noch über den Kampf in den Grundschulen berichten, wo der Kampf erfolgt, Kindern armer Bevölkerungsgruppen ein wenig Bildung als „Starthilfe“ auf den Weg zu geben, um das Leben einigermaßen abseits der hier allgegenwärtigen Realität führen zu können!
        Kommt mit beiden Beinen auf den Boden der Realität zurück und nehmt die rosa Brillen ab!

        Danke!

    • Lieber Alfredo,
      ich kann verstehen, dass Du denkst, dass wir hier abgehoben sind, gerade wenn man in Brasilien lebt und da alles hautnah miterlebt. Doch ich weiß, was bittere Armut ist, habe es erfahren und daher bin ich der Meinung, dass dieser Aufruf von Avaaz Menschen zum Nachdenken bringt, sie mitfühlen läßt und sie erfahren läßt, dass jeder Mensch, egal wo er lebt ein Teil von uns ist und dass es unser Mitgefühl und unsere Liebe es ermöglichen werden, dass sehr bald das Leben in diesen Ländern sich gravierend verbessern wird. Wenn jeder anerkennt, dass wir alle eins sind, dann wird jeder aus dem Herzen handeln und die Menschen werden alles teilen und dafür Verantwortung übernehmen, was in Brasilien geschieht. Je mehr hier erkennen, dass es auch daran liegt, wie wir hier leben und uns dafür einsetzen sowohl geistig als auch durch ein Ändern der Lebensgewohnheiten, dass in Brasilien sich was ändert, umso besser. Es geht mir hier um ein Umdenken bei uns selbst, umso eine Änderung im Nächsten zu erreichen, u.s.w.! Für mich ist es unwichtig, dass die Adressen verkauft werden, es geht ums Mitgefühl, um Herzensöffnung und um Verantwortung uns selbst gegenüber, was hier auf der Erde geschieht. In Liebe von Charlotte

  2. APIS schreibt:

    „Ein Jeder ist imstande, Missstände aufzufinden. Ein Jeder kann irgendwas finden. Finde Diamanten. Pflanze Bäume. Sei der Erde würdig. Du bist nicht angelegt, ein Mitläufer zu sein. Du bist nicht angelegt, auf die Erde einzutreten. Du bist bestimmt, sie zu lieben.“

    Quelle: http://www.heavenletters.org/comment/reply/25518#comment-form
    PS.: Viele Petitionen sind ohnehin lediglich email Sammelstellen um diese dann zu verkaufen…,
    nur all zu gerne fallen wir auf schöne „leidvolle“ Bildchen herein, und engagieren uns in Wahrheit für eine gar nicht so ehrenvolle Sache, wenn genau hingesehen wird.

    Herzlich
    APIS

  3. Hackel schreibt:

    Also ich muss Alfredo da Recht geben. Wer einmal diesen Boden dort unten betreten hat und weis wie das dort lang läuft, wird sehr schnell merken das Eure Petition wie Luft ist.
    Ich rede da aus eigener Erfahrung weil ich dort gro0 geworden bin. Hier in Deutschland wissen die meisten nicht mal wie es im eigenen Land vorwärts geht. Und mit Meditationen und solche Zeugs werdet Ihr da nix erreichen. Wenn dan geht den indianischen weg wenn Ihr euch mit Esoterik auskennen wollt. Das ist doch alles Gewäsch. Der indianische Weg steht im Buch „Das Wissen der Wildnis “ von Tom Brown . Dann wisst Ihr auch wie es funtkioniert. Ich kann diesen ganzen Eso Kram nicht mehr lesen. Ihr immer mit eEuren Gedanken formenden Energien. Lest Euch das Buch durch und Ihr werdet endlich wissen erlangen was wirklich Tragweite hat.

    Der Amazonas ist weit weg. Und Eure Petition vielleicht eine tolle Sache womit Ihr helfen wollt. Aber nicht auf diesem Weg.
    Ich merke das sich in DE eine ESO Szene etabliert welche auf Lügen aufgebaut wird und auf Nichtstuen“““ Warum ich das so sehe,.. dann öest bitte das Buch um es heraus zu finden.

    Ich kann Alfred nur Recht geben und es ist realistisch.
    Alles andere hier sehe ich eher lächelnd und amüsant , ganz einfach weil es so etwas nicht gibt. Meine Meinung…

    Herrman Hackel

    • Charlotte schreibt:

      Lieber Herrman,
      wenn Du es so siehst, warum schreibst Du das nicht direkt an Avaaz und informierst dort die entscheidenden Initiatoren.Ich selbst habe dort Verwandte und wir sammeln dauernd dort für die Menschen! Wie kannst Du so pauschale Urteile abgeben, wo Du garnichts von mir weißt noch von all den Menschen, die immer wieder ihr Geld spenden und zwar nicht an Organisationen sonder direkt vor Ort. Ich bin sehr traurig darüber dies von Dir zu hören. Meine Verwandten leben mitten im Urwald und müssen 1400 km fliegen um zu einen Arzt zu kommen. Ich weiß wie schwer das Leben dort ist. In Liebe von Charlotte

  4. Alfredo Wagner schreibt:

    Charlotte,
    das sagst Du so leicht mit dem „direkt an Avaaz schreiben“! Was denkst Du wie eingebildet die sind! Denken doch wirklich die Wahrheit für sich gepachtet zu haben und behaupten dann glatt, dass „jene Leute, die sich für unsere Sache in Brasilien engagieren, sind Fachleute, die voll und ganz über die tatsächliche Lage vor Ort bestens informiert sind.“
    Und genau das sind die eben nicht, das sind Leute, die alles aus der Ferne (ja, auch in Brasilien gibt es das innerhalb des Landes, allein wegen dessen Größe) betrachten und meinen, sie könnten durch ein wenig „Stimmung machen“ Einfluss nehmen.
    Leider ist im Gegensatz zu Greenpeace „Avaaz“ fast nur eine Ansammlung von wirklichkeitsfremden Fantasten, die zwar in vielen Ländern vertreten sind, jedoch von NGOs, die sich aktiv einsetzen, nur belächelt werden.
    Mich erinnert das alles so ein wenig an die Bewegung der „Lila-Hosen“ (Guru-/Meditationsanhänger) der späten 60er/frühen 70er Jahre.
    In welcher Gegend Nordbrasiliens sind denn deine Verwandten zuhause?

    • Lieber Alfredo,
      was Du über Avaaz schreibst, dazu kann ich nichts sagen, da weiß ich zu wenig von. Meine Verwandten leben als Famile dort als Entwicklungshelfer und den Ort muss ich erst erfragen, denn so fremdländische Namen kann ich mir nicht merken. Sobald ich es weiß, werde ich mich
      melden. Es sind nur ganz kleine Siedlungen mit wenig Menschen, wie sie mir erzählten, und wenn sie Heimalturlaub nehmen, dann sammeln sie alles mögliche und wir schicken es dann per Schiff, was natürlich dauert. Sie leben dort mit den Einheimsichen zusammen und bringen ihnen alles mögliche bei und setzen sich vor Ort für eine Verbesserung der Lebensbedingungen ein.
      Da gibt kein Telefon, kein Fax, kein Handy, kein Internet, u.s.w.! Obwohl es ein entbehrungsreiches Leben ist, fühlen sie sich den Menschen verbunden und bleiben dort, obwohl sie jederzeit zurückkommen können.
      Und ich weiß, dass es viele Deutsche gibt, die das umsetzen und so den Menschen weiterhelfen, ihre Lebensituation zu verbessern! In Liebe von Charlotte

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