“ DER TRAUM „

 

Liebe Lichtwesen meines Blogs,

wieder kann ich heute hier ein Gedicht pulizieren, was in Reimen beschreibt, was uns allen immer mehr bewusst wird und mich dadurch berührte, weil es in Reimen es auf den Punkt bringt. Vielen Dank Brigitte, dass ich es hier veröffentlichen kann. In Liebe von Charlotte

Wir alle leben in einem großen Traum,
und die Welt bietet uns dafür den nötigen Raum.

Wir haben sie erschaffen und sie ist in der Lage,
uns vorzutäuschen, das Leben sei eine Plage.

Und nicht nur das, sie vermag uns zu prägen,
alles aus der Sicht des getrennt Seins zu erleben.

Diese Überzeugung beim Einzelnen und im Kollektiv,
ist allein die Ursache, die Probleme ins Leben rief.

Die Erkenntnis, dass jedes Müssen nur Realität kreiert,
in der du dir bestätigst, das genau das passiert,

was du meinst zu Müssen, was immer es auch sei,
bringt mit der Zeit die Erkenntnis herbei,

dass du selbst es bist, der dich zwingt, daran zu glauben,
du dürftest dir nicht wirklich das Schöne erlauben.

Dass du selbst es bist, durch den das Außen reflektiert,
deine Befürchtungen über das, was alles passiert.

Du glaubst beispielsweise, du musst Stress verhindern,
und bist fest überzeugt ihn dadurch zu mindern,

bis du irgendwann bemerkst, das das Gegenteil passiert,
weil dich komischerweise mehr und mehr Stress kontaktiert.

Gib auf, doch dies soll dich nicht erschrecken,
nein, im Gegenteil, es wird dich zum Leben erwecken.

Denn das, was du bereit bist aufzugeben,
ist die Illusion, du müsstest nach all dem streben,

was scheinbar noch nicht vorhanden ist,
weil du leider noch nicht vollkommen bist.

Nun, was ist vollkommen und was ist es nicht?
Wer will dies bestimmen und durch wessen Sicht,

kam überhaupt die Idee, etwas wäre nicht gut,
ist es nicht stets dein Verstand, der so etwas tut?

Und wenn ja, durch wen wird dieser dann inspiriert,
wenn Urteil und dadurch die Trennung passiert?

Stimmst du mir zu, nur deine Angst kann dies sein,
weil nur sie dich fühlen lässt, du bist scheinbar allein .

Getrennt von den anderen, von Zielen und Glück,
doch erkenne, sie ist es selbst, sie hält dich zurück.

Angst selbst kann sich nur aus noch mehr Angst ernähren,
und daher der Einheit keinen Zugang gewähren.

Denn würde sie dies tun, oje welcher Schreck,
so wäre sie „tragischerweise“ ganz schnell weg.

Du fühlst sie, du kennst sie, sie ist dir vertraut,
hast daher dein Leben darauf aufgebaut,

um dann in den Kampf gegen sie zu ziehen,
und gleichzeitig immer wieder vor ihr zu fliehen.

Mal schaust du sie an, dann wieder nicht,
vertraust auf die Zukunft, damit der Bann zerbricht,

überwindest sie bis zum nächsten Schreck,
und erkennst völlig genervt, sie ist noch nicht weg.

Denn, noch ehe du es hast richtig bemerkt,
wurde deine Angst auf diese Weise bestärkt.

Du schenkst ihr durch Aufmerksamkeit stets Energie,
das ist ja sehr schön, nur weg geht sie so nie!

Ganz im Gegenteil, nur so erhält sie Beständigkeit,
und macht sich mehr und mehr in dir breit.

Angst ist jedoch kein eigenes Wesen,
nein, sie ist lediglich der größte Irrtum im Leben,

eines jeden Menschen, der einfach vergaß,
welch unglaubliche Macht er schon immer besaß.

Erinnere dich, lass es zu und sei bereit,
dann erhältst du Gewissheit zur rechten Zeit.

Du wirst fühlen und staunen und die Wunder erkennen,
die mit einfachen Worten nicht sind zu benennen.

Die Erkenntnis, es geht darum, einfach nur zu sein,
führt dich Schritt für Schritt zu deinem Ursprung heim.

Wenn in dir nicht mehr Wollen und Müssen existiert,
hat dich bereits das einfache Sein fasziniert.

Und oh, welches Wunder, endlich bist du in der Lage,
zu beenden die Illusionen über des Lebens Plage.

Du lebst völlig frei und lässt dich tragen,
beginnst und erlaubst dir, es einfach zu wagen,

einer inneren Gewissheit einfach mehr zu vertrauen,
anstatt auf die Sicherheit der äußeren Welt zu bauen.

Herzlichste Grüße und alles Liebe

Brigitte Kaplik

weitere Gedichte unter: www.brigittekaplik.de

ICH, DEINE LIEBE Hier ist der Link vom 1. Gedicht auf diesem Blog

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3 Antworten zu “ DER TRAUM „

  1. Dorothea schreibt:

    Liebe Brigitte,

    wie wahr und weise und schön!
    Danke, herzlichst Dorothea

  2. Imlasari schreibt:

    Liebe Brigitte,
    wie wundervoll Du doch das Thema Angst beschreibst. Alles, was wir nicht wollen, wird stärker, sobald wir uns darauf konzentrieren. Doch das ist des Menschen Angewohnheit, ständig auf seine Probleme zu schauen. Erst wenn wir lernen uns auf unsere Ziele und Wünsche zu konzentrieren, also in Lösungen denken, anstatt in Problemen, steigen wir aus dem Spiel aus und werden zum Schöpfer unserer Welt, unserer Wünsche und Ziele!
    Liebe, Licht & Freude! Herzlichst Imlasari

  3. charlotte schreibt:

    Liebe Dorothea, liebe Imlasari,
    es ist schon einzigartig, wie Brigitte in diesem Gedicht mittels Reime es so auf den Punkt bringt. Das hat mich sehr beeindruckt und ich wünsche mir, dass ganz viele es verstehen und so immer besser aus ihren ihnen aufgedrückten Rollen aussteigen können. In Liebe von Charlotte

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