In Wahrheit … bin ich bewusstes Sein … im Spiel des Vergessens.

von Brigitte Kaplik

Ich bin bewusster Schöpfer … im Spiel der Ohnmacht.

Ich bin bewusste Liebe … im Spiel der Angst.

Ich bin bewusstes Eins-Sein … im Spiel der Trennung.

Ich bin bewusste Freude … im Spiel von Leid.

Ich bin bewusster Frieden … im Spiel von Kampf.

Ich bin bewusster kosmischer Humor … im Spiel von Verzweiflung und Unfreiheit.

Sobald ich diesen Gedanken in meinem Bewusstsein Einlass gewähre, kann ich nicht mehr wirklich unbewusst sein, denn ich habe bereits einer anderen Betrachtungsweise in mir Raum gegeben. Einer Betrachtungsweise, die meine Unbewusstheit aufhebt und mich wieder in die Erinnerung trägt.

Wenn ich mein bisheriges Spiel nun also beenden bzw. verändern möchte, macht es dann Sinn:

Dass ich Widerstand gegen Ohnmacht, Angst, Trennung, Leid, Kampf, Verzweiflung und Unfreiheit hege … um diese dadurch zu verändern?

Oder wenn ich meinen Fokus direkt auf das richte, was ICH BIN …, außerhalb des Spiels?

Ist es nicht so, dass ich nur solange meine, etwas bekämpfen und heilen zu müssen, solange ich diesem Zustand, dieser Situation etc. … noch Wahrheit zuordne und nicht als Illusion erkennen kann?

Erfasse ich demgegenüber jedoch, dass es zwar möglich und spannend sein kann, eine Illusion zu bekämpfen,

aber nicht wirklich sinnvoll ist, falls ich mir wünsche, mein wahres Selbst zu erfahren … so ist es mir möglich, es einfach zu lassen.

Würden wir uns mit einem erlebten problematischen Nachttraum jahrelang beschäftigen, um ihn zu verstehen und ihn verändern zu wollen?

Nein, wir würden erkennen … es war halt nur ein Traum. Natürlich erhalten wir manchmal Botschaften aus solchen Träumen und erkennen und nutzen diese auch.

Doch den Traum selber mit all seinen Situationen und Umständen lassen wir los!

Wer sich einmal für seine eigene Wahrheit geöffnet hat, wird wohl kaum erleben, dass er Widerstand aufbaut gegen seine eigenen Gedanken der Wahrheit.

Wir bekämpfen niemals das geistige Gut, welches uns beflügelt, erfüllt und befreit.

Wir bekämpfen höchstens noch Gedanken der Illusion über uns selbst, da wir möglicherweise davon ausgehen, dass diese verschwinden, wenn wir sie ablehnen … was sie aber nicht tun.

Wir schenken ihnen unsere Energie durch Aufmerksamkeit … und daher nehmen sie an Energie zu … sie werden größer. Denn wir nähren immer das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken.

Warum also sollten wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas lenken, was nicht wahr ist?

Warum sollten wir etwas Unwahres ablehnen, es bekämpfen und mit Widerstand begegnen?

Der einzige Grund dafür ist der, ihm scheinbare Wahrheit zu verleihen und damit eine Illusion aufrecht zu erhalten … die es in Wahrheit gar nicht gibt.

Und welcher Aspekt in uns ist daran interessiert, die Illusion in unserer Welt aufrecht zu erhalten? Es ist unser allseits bekanntes Ego, welches einfach Angst hat, unterzugehen, sobald die Wahrheit erkannt ist.

Diese seine Angst ist berechtigt … denn genauso geschieht es.

Hier ein kurzer Auszug aus dem Buch:

„Ich, dein treues Ego“:

~Aus dem Kapitel: Was mir gut tut

„ Auch die zurzeit bestehenden schwierigen gesellschaftlichen Umstände unterstützen mein Wirken ungemein. Unsicherheiten in allen möglichen Bereichen machen sich breit und bestätigen meine Thesen, dass alleine Widerstand und Kampf etwas verändern können. Die Welt schreit förmlich danach! Das wiederum bringt viele neue Anhänger auf meinen Plan.

Wer würde wohl je auf die Idee kommen, dass jene, die sich gegen Ungerechtigkeiten einsetzen und dagegen kämpfen, egoistisch sind? Aus der jetzigen Weltsicht wohl niemand. Genau darin liegt ja meine Tücke!

Keiner betrachtet diese meine Mitstreiter als egoistisch und verkennt dabei die Tatsache, dass gerade mein EGO-Einfluss sie dazu veranlasst, zu kämpfen!

Versteh bitte, auch sie benutzen den von mir gepriesenen Widerstand, um Situationen in die gewünschte Richtung zu verändern.

Es ist ihnen aber glücklicherweise nicht bewusst, dass sie durch ihren Widerstand die Aufmerksamkeit bei dem Unerwünschten belassen, es dadurch verstärken oder somit neue Varianten hervorbringen. Ist das nicht genial?

Ja, das ist eine Variante von vielen, wie ich ganz subtil und auf versteckte Weise meine Interessen durchsetze. Es ist ein wenig wie ein Versteckspiel, bei dem ich nicht gefunden werde. Besser noch, wie im obigen Beispiel dargestellt, da wo ich gerade wirke, werde ich gar nicht erst vermutet. Das mach Spaß! Das liegt mir und genau dort entspreche ich meiner wahren Aufgabe in vollem Umfang!“

Also ohne unser EGO, im Sinne von Angst und Trennung, wären wir niemals in der Lage gewesen, zu vergessen, wer wir in Wahrheit sind. Und wir hätten auch nicht sämtliche Erfahrungen machen können, die wir uns im EGO-Bewusstsein erschaffen haben.

An dieser Stelle möchte ich gerne noch einen Film-Tip weitergeben, er heisst:

„Interstate 60“

Ich kann ihn wärmstens empfehlen, er ist einfach super spannend und genial gemacht.

In liebevoller Verbundenheit

Brigitte

weitere Infos zu dem Buch: „Ich, Dein treues EGO“ auf  www.brigittekaplik.de

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2 Antworten zu In Wahrheit … bin ich bewusstes Sein … im Spiel des Vergessens.

  1. Lars schreibt:

    Liebe Brigitte,

    es ist wieder mal faszinierend was Du hier schreibst. Ich liebe diese Art mit der Realität, bzw der Illusion, positiv umzugehen. Das macht Mut und stärkt. Ich liebe es wenn Du Dinge schreibst die konstruktiv und nicht wie so viele destruktiv sind. Obwohl das erst der 2 Beitrag ist den ich von Dir lese, kann ich mich schon als Dein Fan bezeichnen. Meine Intuition sagt mir, dass die von Dir geschriebenen Zeilen nur so von Wahrheit strotzen.

    Ich hoffe ich werde noch viel Input von Dir erhalten.

    Alles Liebe Lars

    • Brigitte Kaplik schreibt:

      Lieber Lars,

      ich danke dir für deine Worte und wie toll, dass dir deine Intuition die Wahrheit meines Beitrags bestätigt.
      Wie schön, dass du der Fan meiner/deiner Wahrheit bist, welcher ich hier Ausdruck verleihen darf.
      Schreiben ist einfach meine Art, meiner inneren Wahrheit Ausdruck zu verleihen.
      Ich komme dabei in einen sog. Flow-Zustand und es fließt einfach so aus mir heraus.
      Manchmal bin ich selbst erstaunt über das, was ich anschließend lese.
      Jedenfalls bereitet es mir selbst sehr viel Freude … und ich gebe sehr gerne noch viel
      Input und Output weiter.
      Ich lasse mich einfach führen und sobald ich eine Idee habe und die Gedanken dazu sich in meinem Geist hörbar zeigen … lege ich halt los.
      Mal schauen … was da noch alles in Worte verfasst werden möchte.

      Alles LIebe und herzlichste Grüße

      Brigitte

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