Ein einzigartiger Dialog über unser Sein als Mensch! 1. TEIL

Liebe Brigitte!
Trenne dich nicht von deinen Illusionen.
Sind sie verschwunden, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.
Mark Twain

Können wir auf dieser Welt wirklich ohne Illusionen leben.
Illusionen ist für mich gleichbedeutend, wie träumen.
Ein Leben ohne Träume, ist wahrscheinlich schwer zum aushalten und ich denke auf dieser Welt unmöglich zu leben.
Was wenn wir zu träumen aufhören, steigen wir dann auf, wie wird das sein.
Eine Verwebung beider Welten kann ich mir nicht vorstellen.
Ich glaube es ist ein entweder oder.
Tja, daß sind so meine Gedanken zu diesem Thema……
Ganz liebe Grüße
Teresa

Gesendet am 02.09.2011 um 15:46 | Als Antwort auf Teresa .

Liebe Teresa,

danke für deine interessante Antwort … die mich sehr inspiriert und mich zum Schreiben motiviert!
Meine Gedanken dazu:
Du meinst, es ist ein „entweder“ oder ein „oder“. Könnte es nicht auch ein entweder so UND so sein?
Dieses Wort UND verbindet, die Wörter oder und aber schließen eine Möglichkeit aus.
Ich habe gerade das Buch von Neale D.Walsch „Zuhause in Gott“ gelesen und möchte an dieser Stelle gerne seine Worte wiedergeben:
Neale zweifelt aufgrund der Aussagen über Erfahrungen nach dem Tod und fragt:

Ja, aber ist es die Wahrheit? Oder erfinde ich das einfach alles?

Ja.

Was, ja?

Ja auf beide Fragen. Es ist wahr, WEIL du alles erfindest. Du kannst es so haben, wie immer du es willst.

Das sagst du mir immer wieder, und ich will immer wieder die Gewisheit darüber haben, dass es wirklich so ist.

Aber so IST es wirklich.
So ist es wirklich, weil du es so erschaffst. Wenn du es anders erschaffen willst, wird es auch anders sein. Das gilt übrigens für dein gesamtes Leben auf Erden wie im Himmel.

Ich finde, dies macht deutlich, dass wir uns alles erschaffen können und dass es nicht darum geht, ob etwas wahr ist oder nicht.
Wenn wir also glauben, dass es auf dieser Welt schwer ist, ohne Illusionen zu leben, so machen wir uns selbst diese Aussage zur Wahrheit.
Und sobald ich für wahr halten kann, dass ich bereits jetzt zu Lebzeiten auf dieser Erde meine Illusionen erkennen kann und dennoch weiter lebe, so machen wir auch dies zu unserer Wahrheit, die wir dann erleben können.
Das Erinnern, also das Träumen zu verlassen, ist als Möglichkeit jetzt und jederzeit für uns vorhanden. Wir wählen es … oder eben nicht.
Meine persönliche intensive Erfahrung ist, dass wenn wir glücklich sind, das Leben genießen und feiern und unseren Fokus auf das Schöne richten, dann ist es wesentlich leichter, sich wieder zu erinnern. Wir haben dann quasi die günstigste Frequenz gewählt, um von dort aus in einen Kontakt mit der Quelle von allem was ist zu kommen. Wir fragen … und erhalten Antworten, wir wünschen … und erhalten Erfüllung, wir bitten um Erinnerung … und erinnern uns.

Ich habe einmal einen guten Satz gehört:
Wir müssen verlernen, wir selbst zu sein … also so, wie wir es bisher gewohnt sind.
Sehe ich mich als Mensch, der sich entwickeln muss … oder sehe ich mich als Seele, die Mensch Sein erfährt … und dann in einem fortgeschrittenen Stadium sich als Seele in einem menschlichen Körper erfährt.

Auf diese Weise konnte ich mir eine Verwebung beider Welten sehr gut vorstellen
und habe daraufhin schon viele Bestätigung dafür erhalten.
Auf diese Weise wird aus einer Vorstellung eine Erfahrung und aus der Erfahrung ein inneres Wissen.
Sobald ich aufhöre, nach Beweisen zu suchen und stattdessen auf Hinweise achte, mache ich es mir bedeutend leichter und aus einem anfänglichen „für möglich halten“ wird mit der Zeit mehr und mehr Gewissheit.
Das Geniale ist, wie etwas geschieht. Immer überraschend und auf eine Art, wie wir uns das meistens nicht vorgestellt haben und immer dann, wenn wir nicht daran denken.

Das sind meine persönlichen Erfahrungen. In solchen Momenten erfasse ich die Genialität des Lebens … immer ein heiliger Moment.

Alles Liebe und herzlichste Grüße

Brigitte

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Eine Antwort zu Ein einzigartiger Dialog über unser Sein als Mensch! 1. TEIL

  1. charlotte schreibt:

    Liebe Teresa, liebe Brigitte,
    vielen Dank für Euren wundervollen Dialog, wo ich selbst soviel hinterfragen und neu denken durfte. Ich selbst werde erst wieder in der Mittagspause ab 13.30 antworten und Teresa kann erst abends, wie sie mir mitteilte. Aber das ist halt so unter der Woche. In Liebe von Charlotte

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