2. Teil des Dialogs von Brigitte mit Teresa

Liebe Teresa,

danke für deinen Beitrag. Ich kann das, was du schreibst, sehr gut nachvollziehen … aus eigenem Erleben heraus.

Glücklicherweise bin ich auf diesem Weg sehr „hartnäckig“, um es einmal so auszudrücken, bzw. ich bleibe einfach am Ball. Anders geht es auch gar nicht mehr.

Aus heutiger Sicht sehe ich mein damaliges „Aus dem Spiel hüpfen“ und alles, was danach an Erfahrungen kam, folgendermaßen:

Zuerst war ich natürlich völlig „aus dem Häuschen“ und war fasziniert über die Genialität des Lebens und auch über unser gemeinsames Spiel hier auf Erden. Ich glaubte auch, da ich es ja nun erkannt hatte, bräuchte ich dies nur jedem mitzuteilen, so nach dem Motto: „Stop, so wie du gerade glaubst ist es in Wahrheit gar nicht. Ich weiß es jetzt … ich habe diese phänomenale Erfahrung gemacht, höre zu, ich sag dir, was mir mitgeteilt wurde.“ Ja, und dann können die anderen es einfach nehmen und sich von ihrem Irrtum, ihrer Illusion befreien.

So ging es eben nicht!

Was macht jemand, der weiß, wir sind alle eins … und kommt im Paradies an?
Also ich hatte das große, und gefühlt, völlig natürliche Bedürfnis, wieder zurück zu gehen und auch alle anderen mit dorthin zurück zu holen.

Und wie kann ich sie am besten abholen? Indem ich mich auf ihre Verständnisebene begebe … auch auf die Gefahr hin, dass ich mich selbst immer mal wieder dort (in der Illusion) verliere, trotz meiner „Sprung aus dem Spiel“ Erfahrung.

Ja und als ich überlegte, wie kann ich sie am besten unterstützen, sich mehr und mehr aus dieser Illusion zu befreien, fühlte ich den Wunsch, einige Ausbildungen als Couch zu machen.
Mein Wunsch war sozusagen mein Motivator für alles, was danach kam und auch für alles, was noch kommt.

Auf diese Weise führte und begleitete mich mein Wunsch z.B. dahin, ein Buch zu schreiben und kurz darauf, inspirierende Gedichte zu schreiben.

Du schreibst:
„Die Weisheit, die Erkenntnis, die Wünsche, die erfüllt werden oder man sich selber erfüllt, all das gibt es auf der anderen Seite der Tür. Unsere Seite hat meiner Meinung nach Grenzen, da wir trotz allem im Einzelnen- und im Massenbewusstsein agieren, sprich leben.“

Wie kann eine Seele (unser göttlicher Aspekt) Grenzen haben? Und wie kann es Weisheit, Erkenntnis etc. nur auf der anderen Seite der Tür geben?
Ich sehe es so: Es sind genau diese Gedanken … mit denen wir die Tür verschlossen halten und uns selbst Grenzen setzen!
Noch einmal: sobald ich meinem Verstand solche Gedanken glaube, erhalte ich auch die Bestätigung dafür … innen wie außen.
Innen zuerst, durch ein nicht gerade beglückendes Gefühl, und außen durch entsprechende Menschen, Situationen und Gegebenheiten, die allesamt als Spiegel meiner inneren Wahrheit dienen.

Wir sind doch gerade mittendrin in einer Zeit, in der mehr und mehr Menschen sich öffnen, Neues für möglich halten und sich dann daraufhin mehr und mehr erinnern, wer sie/wir in Wahrheit sind.

Viele sog. Wunder geschehen, sehr viel Heilung alter Wunden geschieht, großartige Bücher und Filme stehen zur Verfügung, viele spirituelle Lehrer sind tätig … und all das parallel zu den immer größer werdenden Herausforderungen in dieser Welt.

Na wenn das kein Hinweis darauf ist, dass die Tür bereits geöffnet ist … von vielen Seelen bereits geöffnet wurden … um nun wieder Er-innerung auf dieser Erde zu ermöglichen.
Du schreibst:
„Für mich alleine in 5 D oder irgendwo…… gibt es keine Illusion und keine Grenzen aber wenn ich mit meinen Lieben zusammen sein will oder einfach gerne in Gesellschaft bin, muß ich mich der Welt der Illusionen hingeben.“

Liebe Teresa, in Wahrheit gibt es kein „MÜSSEN“ … auch das ist nur die Wahl, Erfahrungen von „MÜSSEN“ mal zu erleben.

Ich habe gemerkt, dass wenn ich in meiner Liebe ruhe und die Welt und die Menschen so nehmen kann, wie sie gerade sind, kann ich dennoch in meiner eigenen Wahrheit ruhen.

Nehmen wir an, jede Seele auf dieser Erde möchte zu gegebener Zeit wieder erwachen, sich bewusst er-innern über ihr wahres Sein, so kann doch ich/und jeder andere, der in seiner Er-innerung ruht, eine solche Seele inspirieren, einfach nur durch unser Da-Sein.

Kommunikation läuft ja nicht nur auf der verbalen Ebene, im Gegenteil, die meisten Informationen werden auf energetischer Ebene ausgetauscht.

Und aufgrund dessen haben wir eine wunderschöne Möglichkeit, mit unserer Er-innerung, oder wie auch immer wir es nennen möchten, andere Seelen zu motivieren und ihnen zu zeigen, sieh mal, es ist möglich. Was mir zuteil wurde, kann auch dir zuteil werden.

Ich habe schon sehr oft die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die normalerweise eher anstrengend und motzig sind, in meiner Gegenwart auf einmal wesentlich friedvoller und positiver sind.

Es wirkt einfach …!

Nimm es als Resonanzgesetz: Ist jemand sehr wütend, so hat er die Möglichkeit, mich mit in seine Wutenergie hineinzuziehen. Gelingt ihm dies jedoch nicht, da ich weiterhin in meinem Frieden ruhe … so wird auch er letztlich automatisch friedvoller.

Symbolisch ausgedrückt: Dunkelheit kann im Licht nicht weiter bestehen und Licht vermag Dunkelheit in Licht zu verwandeln.

Du schreibst weiter:

Immer in 5D leben auf dieser Welt, wird nicht gehen. Die ersten paar Wochen schon aber dann wird der Schmerz dieser Welt spürbar werden und du mußt dich dann entscheiden wohin du willst…..

Meine Gedanken dazu:
Ja … es wird nicht gehen, wenn ich weiterhin meine leidvollen Trennungsgedanken aufrecht erhalte.
Wir Menschen leben doch bereits jetzt schon in zwei Welten:
• In der Vorstellung von einer Welt des Mangels, des Leides und des Kampfes.
• In der Vorstellung von einer Welt der Schönheit, der Güte, der Liebe und der unendlichen Fülle und unendlicher Möglichkeiten.

Und worauf richte ich meinen Fokus? Mit welcher Wahrnehmung nähre ich mich?
Beides ist jederzeit möglich … beide Varianten stehen uns zur Auswahl zur Verfügung, denn wir haben einen freien Willen.
Und wie kann ich wählen, wenn es nicht mindestens zwei Möglichkeiten gäbe???

Beide existieren nebeneinander.

… dann wird der Schmerz dieser Welt spürbar werden und du musst dich dann entscheiden wohin du willst…..

Spüre ich den Schmerz dieser Welt … so spüre ich in Wahrheit MEINEN eigenen Schmerz und gehe daher in Resonanz mit dem Schmerz der Welt.

Woraus entsteht der weltliche Schmerz, aufgrund wessen fügen Menschen sich gegenseitig Schmerz zu? Sie versuchen ihren eigenen inneren Schmerz auf andere zu projizieren … um ihn dadurch loszuwerden … was natürlich nicht funktioniert.

Daher macht es keinen Sinn zu versuchen, die Welt(unseren Spiegel) zu heilen … sondern es geht darum zu erkennen, unseren eigenen Schmerz zu heilen.

Sobald ich heil bin, nehme ich entweder den Schmerz der Welt nicht mehr als solchen wahr oder er beeinflusst mich nicht länger und/oder zieht mich nicht mehr herunter, raubt mir Energie, versetzt mich in Zweifel … etc.
So oder so … ich bin frei. Frei (vom Schmerz) in mir selbst!

Ja … dies sind meine Gedanken und Überzeugungen und meine Sichtweise, die für mich wahr sind und nicht an Kraft verlieren, sondern sich mehr und mehr in mir festigen und eben daher von mir auch zum Ausdruck gebracht werden möchten.

Ich wünsche dir nun, liebe Teresa, die für dich befreienden Inspirationen, von wem oder woher auch immer sie dich erreichen, das ist ja gar nicht wichtig.

Wünsche es dir einfach und sage „Ich bin bereit und offen für die mich befreienden Inspirationen, auch wenn ich im Moment noch Grenzen in mir spüre.“
Dann lass dich einfach überraschen, auf welche Weise es geschieht und genieße die Vorfreude. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich umarme dich

und sende dir herzlichste Grüße

in liebevoller Verbundenheit von Seele zu Seele.

Brigitte

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Eine Antwort zu 2. Teil des Dialogs von Brigitte mit Teresa

  1. Charlotte schreibt:

    Liebe Brigitte,
    vielen Dank für diesen wundervollen Dialog, der mir und allen Lesenden aufzeigt, dass unsere Gedanken der Dreh- und Angelpunkt sind, wie wir etwas erleben. Da viele sich in 3D unwohl fühlen, kann ihnen dieser Text helfen, in Zukunft besser damit zu Recht zu kommen. Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Tag und beende jetzt meine Tätigikeit am Computer. In Liebe von Charlotte

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