Gedanken zu „Über Müssen oder Wollen“

Ihr Lieben,

an dieser Stelle möchte ich gerne noch einmal zu dem Thema „Ich möchte gerne …“ und
„Ich muss …“ durch ein Gedicht inspirieren:

„Über Müssen und Wollen“

Das Gefühl des Müssens ist wohl allgemein bekannt,
denn die meisten Menschen haben sich darin verrannt.

Sie wachen auf und schlafen ein,
mit dem Gedanken dies und das muss noch sein.

Es zerrt an ihnen, raubt Ruhe und Kraft,
weil gewiss ist es nie, ob man alles auch schafft.

Sie streben und streben und streben,
um dies und das noch zu erleben.

Sie lassen sich zwingen oder tun selbst es sich an,
und gewöhnen sich mehr und mehr daran,

dass scheinbar keine andere Möglichkeit existiert,
weil täglich die Bestätigung des Müssens passiert.

Was sie selbst wirklich wollen, wird nicht mehr erwägt,
und auf diese Weise ist ihr Leben geprägt.

Es besteht aus Anstrengung, Stress und viel Frust,
resultierend aus der Überzeugung, ich muss, weil ich muss.

Soweit so gut, jetzt kommt Wollen ins Spiel,
wähltest du Müssen, weil es dir gut gefiel?

Willst du wirklich stets Müssen, ist das eine gut Wahl?
Oder gibst du mir recht, es ist eher eine Qual.

Überprüfe selbst, wie fühlt sich Müssen an,
dann entscheide dich fürs Wollen, welches Gefühl kommt dann?

Du wirst sicher erkennen, Müssen erzeugt einen Zwang,
wogegen Wollen motiviert zu: ich tu was ich kann.

Es ist auch egal, was du gerade tust,
wichtig ist nur, in welchem Gefühl du dabei ruhst.

Denn das ist ganz entscheidend, lass es mich kurz erklären,
du wirst gerade damit deine Resultate nähren.

Deine Gefühle erzeugen Resonanz zu Situationen und Dingen,
die entweder aus einem Wollen oder Müssen schwingen.

Diese bestätigen dir dann deine eigene Wahl,
egal ob Wollen oder Müssen, Resonanz ist neutral.

Fühlst du dich also durch eine Situation gezwungen,
so ist dir: ich möchte gerne, noch nicht gelungen.

Und begegnet dir ein Umstand, der dir gut gefällt,
so hast du die wohltuende Variante gewählt.

Bei jedem Müssen möchtest du eigentlich verhindern,
oder meistens eine mögliche Gefahr vermindern .

Doch dieser dein Fokus wirkt wie ein eigener Wille,
und wird wie ein Wunsch stets erfüllt in der Stille.

Doch nicht auf die Art, wie der Verstand es versteht,
denn dieser ist diesbezüglich blind und verdreht.

Daher, wenn dein Wunsch lautet, ich vermindere Gefahr,
wird Entsprechendes dir bestätigen, okay, sie ist da.

Damit du dann wunschgemäß vermindern kannst,
ja so wird’s erfüllt, so kam dein Wunsch an.

Daraus resultierend ist sicher eines ganz klar,
wünsche dir niemals die Beseitigung von Gefahr.

Fokussiere dich stattdessen lieber auf Sicherheit,
dann wird`s so geschehen, denn du gabst richtig Bescheid.

Frag dich einfach nur, was möchte ich wirklich erhalten,
nur so wirst du dein gewünschtes Leben entsprechend gestalten.

Und wenn du etwas möchtest, so ganz ohne Zwang,
fängt Leichtigkeit und Erfolg erst so richtig für dich an.

Denn nichts ist nur Zufall, weil alles in Resonanzen schwingt,
und stets dem, der bestellt, auch das Entsprechende bringt.

Ja so ist das Leben, da es dir immer präsentiert,
was in dir als Überzeugung und Wahrheit existiert.

Übrigens, mit Wollen meine ich nicht die Einstellung „Das will ich unbedingt haben“ … sondern eher das, was ich mir wünsche, der Ausdruck meines freien Willens … den ich bei Müssen scheinbar nicht habe.
Allerdings ist das nicht stimmig, denn auch bei Müssen ist es unsere eigene Entscheidung, uns auf das Geforderte einzulassen … weil wir eventuelle Konsequenzen, die sich aus einem „Nein“ ergeben würden, nicht tragen möchten.
Im Grunde reflektiert uns jedes Müssen eine innere Überzeugung, z.B.:
„Ich muss mich anpassen … oder ich kann nicht machen, was ich möchte … “ etc.

Und natürlich stammen auch all diese Überzeugungen noch aus unserer Prägungszeit … denn in unserer Geschichte haben wir wohl alle Zwänge zur Anpassung erlebt!
Dadurch hatten wir die Möglichkeit, uns zu ver-wickeln … um uns nun zu ent-wickeln … hinein in ein neues bewusstes Sein … ein Sein, genährt durch bewusste Er-innerung daran … dass in Wahrheit niemals etwas gegen unsere eigene Entscheidung geschah.

In diesem Sinne

es ist … alles Liebe

Brigitte

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