Wahres Mitgefühl kommt aus dem Herzen

Lieber Vanescent,

danke für deine Worte!

Ich sehe es auch so, wie du es beschrieben hast, wahres Mitgefühl kommt aus dem Herzen … und von dort bewirkt es auch Heilung!

Mit unserem Verstand sehe ich es so … er hat ausgedient im Sinne von „Er ist der Boss“ und er sagt uns, wo es lang geht.
Wir können ihn jedoch wunderbar als Instument/Werkzeug nutzen … und sobald wir in der Herzensenergie verankert sind, geschieht dies auch … wir denken auf einmal klar und liebevoll … und uns werden sozusagen Gedanken der Weisheit eingegeben, da wir dann für die Qualität solcher Gedanken offen sind! :-)

Und das Phänomenale ist ja gerade, dass die Energie der Liebe, die wir aus dem Herzen heraus wahr nehmen, nicht dual ist. Wie auch sollte der ganze Kreislauf der Dualität verändert werden, wenn immer automatisch der gegenseitige Pol mit erschaffen wird? Nur durch die Herzensenergie … nur durch Liebe … weil dann kein Widerstand und Ur-teil mehr entsteht.

Liebe bedeutet für mich auch das Verständnis, dass derjenige, der sich selbst gegenüber und anderen gegenüber noch leidvoll verhält, lediglich noch in Konzepten, in der Vergangenheit, in alten Schmerzen verstrickt ist … und sich dies dessen noch gar nicht bewusst ist … oder noch keinen Ausweg daraus sieht.

Wer würde denn völlig bewusst das Leid wählen … denn auch wenn es „bewust“ erscheint, so ist es niemals aus freier, weiser und bewusster Entscheidung getroffen … wissentlich, dass die jeweilige Wirkung auf ihn/sie zurück fällt!

Alles geschieht aus einem unbewussten Motiv … welches für denjenigen gut zu sein scheint … und jeder meint aus seiner Sicht, das „Richtige“ zu tun … und selbst wenn er sich für das „Falsche“ entscheidet, so deshalb, weil er darin den Weg zum Besseren sieht. Daher wirkt Selbsterkenntnis so befreiend … und dort beginnt es …

Manche wählen Unglück als Weg zum Glück … es gibt da so viele Varianten! :-)

Ich bin in meinem Leben so vielen Menschen dankbar … dass sie mich an meine innere Wahrheit er-innert haben, ob durch Bücher, Filme, Vorträge … etc. … ich sehe sie alle als hilfreiche Engel … und wie toll, dass es eine solche Vielfalt in allem gibt, sodass jeder das/den Passenden für sich wählen kann … auf dem Weg zurück zur Verbindung zu sich selbst.

In diesem Sinne

liebste Grüße

Brigitte :-)

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4 Antworten zu Wahres Mitgefühl kommt aus dem Herzen

  1. albrecht schreibt:

    heute hatte ich ein gespräch mit einer frau, die auf ihrer arbeitsstelle gemobbt wird, sexuell belästigt, die schon bei den gedanken an ihr leben flach atmet, einen roten kopf bekommt sowie bauch- und rückenschmerzen..um zu der oben beschrieben liebe zu kommen, gibt es nur den weg ins eigene herz, ins mitgefühl zu mir selbst, ins selbstwertgefühl und bewusstsein des eigenen göttlichen wesens….wie die o.a. frau, so leiden viele menschen und sie sind suchende…..
    so wünsche ich allen menschen, ein tiefes mitgefühl für sich selbst zu entfalten und wege zu finden, innere seelenschmerzen zu heilen..erst dann kann selbstlose liebe und kraft aus dem eigenen herzen strömen…solange dies nicht der fall ist, wird dies nicht gelingen….alles liebe euch
    albrecht

    • Petra schreibt:

      Lieber Albrecht,

      wie wahr!
      Ich sehe da auch den Unterschied, ob man davon redet oder es auch tut.
      Und Menschen mit Maske sind nun einmal nicht ehrlich und so kann nicht aus dem Herzen gelebt werden, denn das Herz ist rein – es verstellt sich nicht.
      Da muß man schon zu sich stehen, authentisch sein und sich nicht wegen anderen verbiegen.

      Das Thema Selbstwert ist so ne Sache. Man kann jemanden auf oder abwerten. Genauso kann jemand es einen krumm nehmen wenn man ehrlich ist ( wobei ich denke, daß nicht alles gesagt werden muß ) und fühlt sich abgestoßen. Wenn man die Sachen nicht „persönlich“ nimmt, kann es garnicht geschehn, daß jemand anderes das eigene Selbst beeinträchtigen kann.
      Wenn aber jemand das ausstrahlt, vielleicht mit einem halbgesenktem Blick z.B., auf den stürzen sich leider auch die Menschen die sich durch sowas aufwerten wollen. Jemand mit so einem Blick hat kein Vertrauen und auch keinen Respekt, leider. Und als erstes muß man nun einmal sich selber vertrauen, in seine Macht – Eigenermächtigung kommen/SEIN. Wenn man mit sich machen läßt was andere wollen gibt man automatisch seine Macht ab – sowas geschieht auch wenn man ne ganz bestimmte Marke kauft weil dafür geworben wird (Konditionierung).
      Sich selber respektieren, dann kann man auch andere respektieren, ohne seine Macht abzugeben. 🙂

      lieben Gruß, Petra

    • Brigitte Kaplik schreibt:

      Lieber Albrecht,

      ich stimme dir absolut zu … erst Mitgefühl für uns selbst … dort beginnt natürlich die Heilung … uns mit allem annehmen, gerade auch mit „Schwächen“ und sog. „Fehlern“, die wir nur deshalb als solche betiteln, weil es uns eingeredet wurde … im Sinne von:
      „So wie du bist, bist du nicht in Ordndung“
      Und sobald wir dies glauben … machen wir es uns zur eigenen „Wahrheit“ … und um diese nicht so krass spüren zu müssen … projizieren wir es dann unbewusst auf andere.

      Robert Betz beschreibt unsere jetzige Zeit in diesem Sinne: Es geht gerade jetzt darum, alle unsere Gefühle wieder anzunehmen … und dadurch kommen wir wieder in den Fluss des Lebens.

      Und sobald wir bereit sind, unser Herz zu öffnen, kommen wir auch wieder mit allen Gefühlen in Verbindung und ins fühlen … und dann sind wir Mit-Gefühl.

      Liebe Grüße

      Brigitte 🙂

      • Petra schreibt:

        Liebe Brigitte,

        ja, ich glaub ja, daß grad die ältere Generation Probleme hat sich zu ändern. Da sie so erzogen wurde zu gehorchen und das wird dann teilweise übertragen.

        Vorzeigefamilien haben auch ihre Schattenseiten, wie man ja sieht und auch stille Wasser verbergen ihr ICH.

        Das Leben ist Veränderung und wer sich selber fühlt – und das geht denke ich manchmal auch nur, indem man mal anders ist als sonst um mal Abstand zu bekommen zum eigenen Verhalten und sich selber hinterfragen zu können – der fühlt auch andere. 🙂
        Eine Änderung im Verhalten, also einen Schritt tun um eine Veränderung herbeizurufen, ist oft anstrengend weil es auch verinnerlicht werden muß und das kann schon mal ne Zeit dauern – einfach den Gedankensalat ignorieren und dabeibleiben, auch bei Rückschlägen. Und man macht dabei auch garantiert Erfahrungen die uns in sofern weiterbringen, als daß wir wissen, was wir nicht wollen.

        Das Leben ist nicht nur Spaß, es ist auch lernen, das ist so ein großer Schatz. Wir Schöpfer schöpfen aus dem was wir wollen. :-)))

        Lieben Gruß, Petra 🙂

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