Wie können wir unseren Mitmenschen in Liebe die Gelegenheit geben zu wachsen?

Damit sie uns, den schon etwas früher Aufgewachten, nachfolgen können.

Seit ich sehr gut mit meiner ICH- BIN- Gegenwart, meinem Hohen Selbst verbunden bin, gibt es Situationen, wo ich meine innere Stimme genau höre. Ein kleines Beispiel. Früher habe ich immer alle Spendenanfragen ausgefüllt, ohne sie meinen Mann vorzulegen, weil er nichts mit Geldangelegenheiten zu tun haben wollte. Damals war er nicht in der Lage, freiwillig zu geben. Jetzt sagt meine innere Stimme, dass mein Mann auch das Loslassen und Schenken üben soll und deshalb darf ich ihm das hinlegen und er soll entscheiden, ob er was spenden will und wieviel.

Und das läuft jetzt in vielen Bereichen so. Ich bin vorraus gegangen in der spirituellen Entwicklung und jetzt soll ich warten und all meinen Mitmenschen die Möglichkeit geben, um an sich zu arbeiten um ihren Weg gehen zu können. Meine innere göttliche Stimme erzählt mir immer, was gerade ansteht, damit ich mich nicht einmische, damit andere auch ein Chance haben zu wachsen und zu erkennen, halt auf dem Niveau, wie sie es annehmen können.

Darum geht es heute, was ich euch mitteilen will.  Ich habe eine Freundin, die alle ihre spirituellen Wahrheiten meinem Mann an den Kopf geworfen hat, wodurch mein Mann sich sehr aufgeregt hat und sich immer wieder aufregt, wenn er auf das Thema zu sprechen kommt.

Und so ist es sehr wichtig, dass wir genau zuhören, wo unsere Mitmenschen stehen, um sie dann dort abzuholen, wenn wir von unserer Wahrheit sprechen. Ich werde da immer vorsichtiger, weil viele Menschen, die in ihren Sorgen, Ängsten und Depressionen stecken, nicht all das annehmen können, was ich weiss und erzählen könnte. Da zählt nur zuhören, aufmuntern und eine Sache besprechen, was dieser Mensch bis zum nächsten Gespräch ändern kann, damit es besser wird. Mehr geht nicht. Und da bin ich schon froh, wenn sie dann voller Hoffnung ihr Leben weiterführen. Unseren Mitmenschen Mitgefühl und Mut geben, ihnen Perspekiven aufzeigen, sie aufmuntern und sie wissen lassen, dass es immer weiter geht, betrachte ich für mich als eine sehr wichtige Aufgabe.

Bittet euer Hohes Selbst darum, dass es euch immer mitteilt, wann eure Hilfe sinnvoll ist, damit ihr dann zur rechten Zeit das richtige machen könnt und nicht das Helfersyndrom sich meldet und andere es ausnutzen. Das ist ein ganz schmaler Pfad und darum ist es so wichtig, hierum immer wieder zu bitten!

Immer, wenn es darum geht, dass andere Menschen gedemütigt, geschlagen oder Schaden zugefügt wird oder sie es nicht alleine schaffen, weiter zu gehen, können wir sofort eingreifen. Doch worauf ich nicht reagiere ist, wenn jemand über meine Wahrheit diskutieren will, weil ich auch seine Wahrheit ihm lasse. Wenn grundlegende Menschenrechte und ethische Werte, die für ein Zusammenleben in der Gesellschaft notwendig sind, in Gefahr sind, ist unser aller Eingreifen umgehend erforderlich, damit sich was zum Guten hin entwickeln kann.

Wir dürfen auch durch Meditation und Energiebereitstellung mit Hilfe der Blasenmeditation alles im großen Rahmen abmildern, denn das ist von der geistigen Welt erwünscht.

Es werden alle Gedanken aufgezeichnet und wenn genug Bitten und Energie in Liebe zum Wohl von allen von unserer Seite erbracht wurden, darf die Veränderung eintreten! Vorher nicht!

http://www.initiative.cc/Artikel/2006_10_31%20der%20hundertste%20Affe.htm

Lichtblasenmeditation:  http://beyondmainstream.de.tl/Licht-in-all-die.htm

Trotzdem ist es nicht einfach, daneben zu stehen, wenn Unrecht geschieht und jemanden Schaden zugefügt wird. Aus einem Impuls des Mitgefühls heraus helfe ich dann immer, um die Situation zu entschärfen. Ich bin voll Vertrauen, das ich immer richtig handeln werde, solange ich es nicht aus Egogründen heraus tue !

Niedergeschrieben in Zusammenarbeit mit Christ Michael. Herzlichst von Charlotte

 

 „Geduld, ist eine Meistertugend, wo wir lernen in Gott zu vertrauen!“

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8 Antworten zu Wie können wir unseren Mitmenschen in Liebe die Gelegenheit geben zu wachsen?

  1. Lars schreibt:

    Liebe Charlotte,

    dieses Thema begleitet auch mich immer wieder. Einerseits ist es wichtig zu helfen, wenn nötig, andererseits ist es wichtig, nicht zu helfen und nur zu beobachten, dass der Mensch seine Botschaften und Lektionen selbst erhält um seine eigenen Hausaufgaben zu machen. Jahrelang habe ich mich für meine Mitmenschen eingesetzt, nur um nachher festzustellen, dass sie die Botschaft der Lektion nicht verstanden haben. Erst als ich mich zurückgehalten habe, konnten sie ihre Lektion bekommen. Und ich natürlich meine, denn in dem Moment, als ich nur beobachtete, geschah auch vieles in mir. Ich durfte erkennen, dass ich ein Teil des Lebens bin und nicht das Leben ein Teil von mir. Das Leben ist das Leben und dieses Leben funktioniert auch ohne mich. Oft sogar besser. Wir denken, wir hätten Lösungen, wir denken wir kennen den Weg. Immer wieder habe ich erkennen dürfen, dass nicht das Eingreifen, sondern das Vertrauen und fließen lassen, die wahren Lektionen meines Dasseins sind. Mutter Theresa, hatte da natürlich andere Vorstellungen und bei Ihr war das Eingreifen von Nöten. Wie Du sagtest, die Unterscheidung, wann greife ich ein und helfe, oder wann ist es besser die Klappe zu halten und alles fließen zu lassen. Wir dürfen hier ein Gespür dafür entwickeln, was auch eine wichtige Lektion des Lebens sein kann.
    Aber es muss auch Menschen wie Deine Freundin geben, die unabhängig von der äusseren Welt, ihre Wahrheit gegen alle Wiederstände vertreten. Diese Menschen brechen mit der Zeit verkrustete Strukturen, bei jenen, die sich gegen ihre eigene Entwicklung wehren. Sie würden dies niemals zugeben aber, stehter Tropfen höhlt den Stein. Und wie ich bei mir selber beobachten durfte, ist Wut und Aggression, ein erstes Zeichen, dass diese Strukturen aufbrechen.
    Das ist wie mit dem Pflaster, dass entfernt wird, es ziept ein wenig und empfindliche Menschen werden erstmal wütend, wenn der Schmerz aber weg ist, beruhigt man sich sehr schnell. Das heißt, das Pflaster muss mit einem Mal entfernt werden und nicht langsam.
    Manchmal ist die Brechstange halt doch gut und manchesmal die Streicheleinheit.

    Diese Werkzeuge gilt es intelligent einzusetzen. Aber letzten Endes müssen wir alle unsere Liegestützen selber machen um uns zu kräftigen. Du kannst anderen nur in die Liegestützposition hineinhelfen.

    Alles Liebe für Dich Charlotte

  2. Angeliki schreibt:

    Liebe Charlotte, Lieber Lars,

    Danke, für dieses Thema und für diese wunderschönen Worte!
    Es ist so wichtig, sich dessen bewusst zu werden!!

    Ich war immer eine Rebellin gewesen, ich dachte mir „die Menschheit muss die Wahrheit erfahren“, welches Unrecht auf der Welt passiert…
    Frage: Welche/Wessen Wahrheit??
    Immer mehr wurde mir dann klar, wie wichtig es ist bei mir zu bleiben und wenn ich helfen möchte, dann in dem ich meine Wahrheit sage und vielleicht einen Vorschlag mache, nachdem ich in die andere Seele reingefühlt habe und gesehen habe, worum es bei ihr geht.
    Und dann stehen lassen – loslassen und beobachten.
    Dabei habe ich mein Gegenüber ERMÄCHTIGT, auf die eigene innere Macht und Führung zurück zu greifen und somit selber aktiv zu werden, wenn gewünscht!!
    Und wie du Lars auch sagtest, das zu beobachten ist einfach unglaublich und wunderschön…. die Schritte die gegangen werden, die Gedanken, die bei der anderen Seele hochkommen, die Gefühle… diese Fortschritte zu sehen, ist für mich eines der schönsten Sachen überhaupt!!
    Es gibt mir inneren Frieden, ein Glücksgefühl, die Liebe, die ich fühle… weil diese Person an sich arbeitet… natürlich nach ihrem Freien Willen…

    Und ja, da jeder einen anderen Seelenplan hat, darf jeder selber heraus finden, wie er/sie am besten helfen kann!

    Ich wünsche euch Allen ein wunderschönes JETZT voller LIEBE und LICHT!!
    Alles Liebe von mir
    Angeliki

  3. Petra schreibt:

    Hallo,

    ich sehe es ähnlich.
    Aber gehts dabei nicht auch noch darum authentisch zu sein? Und wenn man authentisch ist, dann kann es nur „richtig“ sein und paßt gerade.

    Den Beobachterposten nehm ich auch ab und zu ein, aber eher um zu „verstehen“ was da vor sich geht. Denn wie oft meint man den anderen genau zu kennen und geht ja nur aus seiner eigenen Sicht auf andere zu, aus dem was man kennt, aus den Erfahrungen die man gemacht hat. Aber sieht den wahren Menschen dahinter garnicht. Und wie oft setzt jemand eine Maske auf, ja wie soll denn da der andere das wahre ICH erkennen?

    Wenn Menschen aufhören würden anderen immer ne Meinung überstülpen zu wollen, wäre vieles einfacher! Und anerlernt wird die Maske durch die Gesellschaft, die Erziehung, Umfeld. Darauf läüft immer wieder alles hinaus.
    Laßt den Menschen so sein wie er ist. Laßt ihn seine eigene Erfaahrung machen, es sind seine Erlebnisse die ihn zu dem machen, wie und was er ist.

    lieben Gruß, Ptra

  4. sabine schreibt:

    hallo ihr lieben,
    danke für dieses thema, liebe charlotte, und danke für die schönen kommentare!
    ich persönlich differnziere das gerne. einmal geht es um das individuelle wachstum von menschen und dann geht es um das kollektive wachstum… den kollektiven wandel. beim individuellen, sehe ich es genau wie ihr …. beim kollektiven wandel geht es, glaub ich, ganz extrem um unser eingreifen,
    um unser handeln, um unsere schaffenskraft und schöpferkraft. ich GLAUBE, das wir da SEHR gefragt sind, die bestehenden strukturen nach unseren vorstellungen zu verändern und neu zu gestalten. und da passiert, meiner meinung nach, sehr viel über konsum, über geld. es ist ein neuer umgang mit geld und konsum angesagt. ein sehr bewusster umgang, indem wir die „herzlosen“ finanz- und konsumsysteme meiden und leerlaufen lassen und unsere geldenergie „beherzten und beseelten“ anbietern geben. geld hat großen einfluss im wandel. und wenn wir denken „was macht mein bisschen schon aus“ und wenn das jeder denkt, passiert nicht viel. aber wenn jeder sein „bisschen“ ethisch einsetzt, ist das sehr viel.
    liebe grüsse, sabine

    • Petra schreibt:

      Huhu Sabine,

      natürlich gehts auch noch um die einzelnen Fascetten im Umgang miteinander. 🙂
      Was denke ich mal weniger beachtet wird daß auch viel über die feinstoffliche Ebene läuft. So kann jemand der nicht mit vollem Herzen hinter etwas steht sich wundern warum es anders aufgefaßt wird oder etwas nicht klappt. Also wer sich selber etwas vormacht und seine eigene Seele versucht zu ignorieren, der arbeitet nicht mit sich zusammen. Und da ist die Frage ob man da etwas sagen sollte, vor allem wenn da noch klar ist/wird daß jemand ausgenutzt wird, sich in etwas verrennt.
      Aber ansich nutzt es nix jemanden einen Weg aufzwingen zu wollen, wo der Wille, das Verständnis dafür/dazu nicht da ist. Genauso wie Nachahmen unecht ist.

      Auf feinstofflicher Ebene kann man Liebe senden, Verständnis, sozusagen eine Sicherheit für den anderen da zu sein.

      Im kollektiven Umgang, hmmm. Da denke ich geht es auch nur so, daß Infos weitergeteilt werden und sich die Menschen – die das verstehen – finden werden. Man kann nix aufzwingen.

      Allem, dem wir Macht geben erhält sie auch. Wer Geld als wichtig sieht, gibt ihm Macht. Also langt es lediglich sich klar zu machen daß wer Geld als wichtig erachtet, es übers Herz stellt, übers Urvertrauen stellt – also übers Leben. Und das verinnerlich – so kann man handeln und Verträge kündigen usw. …

      lieben Gruß, Petra

  5. Dagmar schreibt:

    Ihr Lieben,

    vielen Dank für diese Botschaften.
    Es ist eine große Aufgabe, aus unserem strukturierten Denken des Urteilens und Wertens heraus zu kommen.

    Und unterdrückt nicht „Hilfe“ das Wachstum des Anderen?
    Und geraten wir nicht ins „Missionieren“ um letztlich nur unseren eigenen Glauben zu stärken?
    Und wenn wir einfach da sind und Begleitung anbieten?
    Mitgefühl anstelle von Mitleid?!

    Wenn wir nur unsere geschriebenen Worte beobachten, dann sehen wir die Dualität, in der wir uns bewegen. So mag uns unser Verstand vorkommen wie ein Gefängnis.
    Und dennoch haben unsere Seelen diesen Weg gewählt.
    Vom Wissen gelangen wir über das Erleben im Herzen zur geistigen Weisheit.

    Die neuen Energien führen uns ins „Herzdenken“, was mit dem menschlichen Verstand und den Worten nicht annähernd zu erfassen ist.

    Und die Geduld ….

    „…So möge alles geschehen, wie es aus höchster Sicht dienlich ist. Zum Wohle für mich und aller Wesenheiten. In der göttlichen Liebe. Danke. So sei es.“

    Eine tägliche „Reise zur geistigen Quelle“ bringt uns in eine neue Dimension.
    Wer mag, kann diese Reise hier nachlesen:
    http://info.cristallina.de/blog2%20-%20reise%20zur%20quelle.htm

    Von Herzen Licht und Liebe

    Dagmar

  6. Alice im WL schreibt:

    Seid gegrüßt Ihr Lieben!
    Ein wichtiges Thema, wenn mir auch die Überschrift ein wenig zu gönnerhaft erscheint, genau so
    wie der oft verwendete Begriff „Hilfe“. Wir wissen doch, dass alles ein beidseitiges Geschehen
    ist. Wir selbst wachsen doch auch, wenn wir ehrlichen Herzens geben. Jeder ist Lehrer für jeden.
    Mein Problem ist immer wieder die Balance zu finden zwischen „nicht zu missionieren“ und
    doch „aus meinem Weltbild heraus zu argumentieren bei Gesprächen“. Letzteres wird oft
    schon als Missionieren gedeutet.Dabei ist es für mich eine Frage von Respekt, dass ich authen-
    tisch so spreche, wie ich in dem Moment denke und fühle. Ich möchte mich nicht über den
    anderen erheben und entscheiden, wieviel Weisheit kann ich ihm zumuten…Manchmal muss
    man sich auch trennen von Menschen, mit denen man keine Gesprächsbasis mehr findet. Ich
    möchte auch nicht ständig konfrontiert werden mit Weisheiten aus der alten Matrix, wie z.B.
    „Aber man muss doch zu Vorsorgeuntersuchungen gehen!“ Es gibt da sicher keine Rezepte,
    man muss immer wieder intuitiv entscheiden.
    Alles Liebe für Euch!

  7. Pingback: Das Hologramm Erde | S I R I U S N E T W O R K

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