FRÜHLINGSAHNUNG

Hallo zusammen,
ein Hoffnungsgedicht von mir.

Lichtvolle Grüße, Sabine E.

FRÜHLINGSAHNUNG

Welch unbestimmte Liebe
regt achtsam sich in meiner Brust?
Ist`s der Neubeginn,
der Sinn des nahen Frühlings,
mit all seinem zarten Grün?
Ich möcht Ihn willkommen heissen,
vorbei vergangne Seelenpein.
Vergeben und vergessen,
mein Herz ist rein.

Weisse Schneeglöckchen finden zum Licht,
Liebe ich bin Dein.
Und ist die Wärme stark genug,
der Blüte Kelch sich öffnet,
vertrauensvoll dem Sonnenschein.
Gott-Göttin, so helft bitte weiter,
meinem Herzen sich voll zu entfalten,
Euch zu Ehren, bei allem Sein.
Himmel und Erde verschmolzen,
zur Vollkommenheit im ersten Keim.
Ätherisches Gold und Silber,
verwoben in himmlischem Reim,
Sonne, Mond und Sterne,
erzählt mir von Daheim.

So fliege –
und suche Du Seele such weiter,
nach freiem Ausdruck im Sein,
lebendig wie ein Schmetterling,
beständig wie Gestein.
Frühling, Du bist wunderbar
und Zuversicht ist mein,
Reichtum und Glück wohin man sieht,
der Mensch ist nie allein.

Sabine Ernst

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2 Antworten zu FRÜHLINGSAHNUNG

  1. Lillyfee schreibt:

    Liebe Sabine!
    Ein wunderschönes Gedicht das so viel Hoffnung ausstrahlt.
    Hab hier auch eines, ist zwar nich von mir sondern von Hermann Hesse,doch ich musste Weinen als ich es gelesen habe.

    Hermann Hesse: Das Leben, das ich selbst gewählt
    Das Leben, das ich selbst gewählt

    Ehe ich in dieses Erdenleben kam,
    ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.
    Da war die Kümmernis, da war der Gram,
    da war das Elend und die Leidensbürde.
    Da war das Laster, das mich packen sollte,
    da war der Irrtum, der gefangen nahm.
    Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
    da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

    Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
    die voller Licht und schöner Träume sind.
    Wo Klage nicht mehr ist und Plage
    und überall der Quell der Gaben rinnt.
    Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
    die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
    wo sich der Mensch, der Menschenpein entwunden,
    als Auserwählter hoher Geister denkt.

    Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
    mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
    Mir ward gezeigt die Wunde, draus ich blute,
    mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
    Und als ich so mein künftig Leben schaute,
    da hört ein Wesen ich die Frage tun,
    ob ich dies zu leben mich getraute,
    denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

    Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme.
    >>Dies ist das Leben, das ich leben will!<<
    Gab ich zur Antwort mit entschlossner Stimme.
    So war's, als ich ins neue Leben trat
    und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
    So ward geboren ich in diese Welt.
    Ich klage nicht, wenn's oft mir nicht gefällt,
    denn ungeboren hab ich es bejaht.

    Herzlichst Lillyfee

  2. sabine schreibt:

    mir fehlen schon wieder die worte
    danke DIR

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