Gedankenhygiene ist momentan unser großes Übungsfeld !

Gedankenhygiene

Gedanken scheinen die Reaktion auf etwas Wahrgenommenes zu sein.
Die Wahrheit ist: Es ist genau umgekehrt. Unsere Wahrnehmung ist das Resultat von Gedanken, Konzepten und konkreter gesagt von Urteilen. Die unerlöste Wahrnehmung kann demnach nur dort korrigiert werden, wo sie entstanden ist – in unserem Geist.

Wenn uns etwas im Außen ärgert, dann liegt eine Projektion vor in dem Sinne, dass wir ein Urteil, dass wir in der Vergangenheit über uns gefällt haben auf eine Person oder Situation im Außen projizieren. Dieses Urteil können wir aufheben, indem wir uns dieses Urteil über uns und damit gleichzeitig das Urteil über die beteiligte Person vergeben.

Die Vergebung korrigiert im Wesentlichen das Urteil, welches wir über uns selbst gefällt haben, das Urteil ist verbunden mit Schuld, aufgrund dem Gefühl der Trennung von GOTT. LIEBE ist unser natürlicher Zustand, der jedoch verdeckt ist von vielen Schichten von Schuld und Urteil.

Vergebung ist der Vorgang, sich die Urteile zu vergeben, die man über sich und die Welt getroffen hat – das passiert immer im Doppelpack . Vergeben ist möglich, da Schuld sowieso eine Illusion ist. Wäre sie keine Illusion, wäre Vergebung nicht möglich. Aber da alles außer Liebe Illusion ist, ist Vergebung nicht nur möglich, sondern notwendig um aus dem Traum von Schuld und Urteil aufzuwachen. Die Vergebung erlöst uns und unseren nächsten aus dem Traum von Schuld.

Erfolgt dieses Vergeben nicht, so hat die geistige Welt, insbesondere der HEILIGE GEIST und auch Engel, aufgestiegene Meister usw. nicht die Möglichkeit gegen unseren freien Willen unsere Situation zu erlösen. Wegen dieser Mission der Erlösung sind wir ja her gekommen, um darin die Meisterschaft zu erlangen.

Würden sie uns diese Augabe aus der Hand nehmen, würden wir unmündige Opfer bleiben von einem Zustand, den wir uns selbst kreiert haben, ohne ihn zu meistern und uns zu erlösen, natürlich mit Hilfe des HL.Geistes, aber die Wahl muss von uns selbst getroffen werden.

Ich hoffe Euch hiermit geholfen zu haben die enorme Dimension von Vergebung tiefer zu begreifen.
Herzliche Grüße
Otto

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Lieber Otto,

ich dank Dir für diese wundervolle Erklärung, welche auf den Punkt gebracht alles beinhaltet, worum es beim Aufstieg auf der geistigen, emotionalen Seite geht. In Liebe von Charlotte

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Dieser Beitrag wurde unter Neues Denken, Selbstliebe abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Gedankenhygiene ist momentan unser großes Übungsfeld !

  1. Sarah Maria schreibt:

    Danke für diesen großartigen Reminder, Otto!!! Man kann es sich gar nicht oft genug bewußt machen!
    Mir persönlich ist dieses (offensichtich kollektive) Thema gerade ebenfalls sehr präsent.
    Es geht um tiefsitzende, automatisierte Reaktionsmuster – um den berühmten „inneren Monolog“ – unangenehm bis quälend und meist durch die immergleichen Menschen bzw Situationen ausgelöst. Oft sind es, wenn man genau nachsieht, wirklich Fremdgedanken und Gefühle, denen man als Kind ausgeliefert war, die man dann vielleicht in der Pubertät bekämpft hat und die sich dann per Gesetz der Anziehung in einem selber ein Plätzchen geschaffen haben.
    Und es ist wirklich so: Nur Vergebung – vor allem auch sich selbst gegenüber – kann das Wohlbefinden, die Integrität unseres wahren Wesens wieder herstellen.
    Diese Vergebung repariert auch den natürlichen Schutz wieder, der bei „Lichtarbeitern“ oft schon in der frühen Kindheit aufgebrochen wurde, was wir oft aus Liebe und Karma zugelassen haben.
    Ja, wir erfahren offensichtlich gerade als Menschenfamilie die tiefen Dimensionen der Vergebung – Danke!

    Sarah Maria

  2. Frank Vejvoda schreibt:

    Liebe Sarah Maria,
    da hast Du ein sehr wichtiges Thema angesprochen. Und je tiefer man sich in der Vergebung für sich übt, desto freier wird man, auch wenn es zu Anfangs noch sehr schmerzt.

    Herzliche Grüße Frank

    • Sarah Maria schreibt:

      Lieber Frank,
      ja, wir haben ja meist den ursprünglichen, natürlichen Zugang verlernt im langjährigen „Erziehungstraining“…
      Solange Kinder unverfälscht agieren dürfen, spüren sie meist sofort was ihnen guttut und was nicht und sie drücken dies auch spontan aus. All die Verbiegungen die dann meist später geschehen – dazu zähle ich auch die Mentalverrenkungen, die LichtarbeiterInnen oft jahrelang aufbieten um den Schmerz nicht spüren zu müssen – führen dann oft dazu dass wir diese einfache Sache „tut mir gut – tut mir nicht gut“ einfach nicht mehr spontan spüren können bzw erst wieder erlernen. Meiner Erfahrung nach ist genau dort die Vergebung/Selbstvergebung ein solcher Segen. Allerdings habe ich für mich auch erfahren, dass das in der Tiefe wirklich nur über das Gebet möglich ist, über die Gnade.
      Danke für Deine Worte und alles Gute
      Sarah Maria

  3. Frank Vejvoda schreibt:

    Jetzt ist mein Text schon wieder weg, ich darf daran denken, mich vorher bei WordPress einzuloggen 🙂 Auf jedenfall vielen Dank

    Liebe Grüße frank

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