Wie können wir das EGO immer mehr reduzieren ?

… und noch etwas … , Ihr Lieben

unser Verstand möchte ja, wie schon gesagt, gerne alles kontrollieren.
Nun wird er mit Gefühlen konfrontiert, die er nicht versteht und geht auf die Suche. :-)

Während er also sucht und DENKT, entstehen aufgrund dieser Gedanken dann wiederum neue Gefühle(die Reaktion des Körpers auf die Gedanken) und so wird der Verstand mit der Zeit regelrecht kirre und frustriert. All dies können wir beobachten … wenn wir in die Beobachterrolle schlüpfen und raus aus der Identifikation mit dem Verstand. :-)

Wir wechseln lediglich unsere Position und gewinnen auf diese Weise einen
wohltuenden und befreienden Abstand.

Wie entwickelt sich Vertrauen? Es beginnt, indem wir Zusammenhänge auf eine neue Art erfassen … und wir uns somit mit neuem Wissen beschenken.

Einem Wissen … welches Vertrauen in uns erweckt … und welches den Verstand mit
für ihn erst einmal verblüffenden Inhalten konfrontiert … worauf er zunächst einmal keine
Antwort hat … aber irgendwann versucht … Antworten zu finden, warum einfaches Vertrauen womöglich sehr riskant(aus seiner Sicht) sein kann. :-)

Diesen Kreislauf gilt es immer wieder zu durchbrechen … unsere jetzige Herausforderung mehr denn je … und sobald wir uns all dies bewusst machen … ist unser Bewusstsein(Summe aller geistigen Inhalte) bereits schon erweitert … während der Verstand durch viele immer wieder kehrende Zweifel versucht, seine alte Sichtweise zu verteidigen. :-)

Zwei-fel … zwei Wahrheiten … die miteinander konfrontiert werden … um ins Eins-Sein zu gelangen. :-)

In Liebe

Brigitte

A

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4 Antworten zu Wie können wir das EGO immer mehr reduzieren ?

  1. jeanine schreibt:

    Hallo zusammen,

    ich denke in dem Beitrag über den Ton hat Daniel eine sehr interessante Frage gestellt die leider unbeantwortet geblieben ist. Wahrscheinlich wurde sie zwischen den ganzen Antworten übersehen. Dann stelle ich sie hier nochmal:
    Kann eine höhere Macht die uns immer beschützt und unterstützt erwarten das wir alle negativen Gedanken (Und teilweise Emotionen) abschalten (damit man aufsteigen kann) obwohl wir noch am aktuellen Leben mit Arbeit und Schule teilnehmen? Das ist eigentlich unmöglich zu schaffen das man mal nicht wütend wird weil man in einem 5-8 Stunden Alltag mit allen möglichen Situationen und Themen konfrontiert wird die nicht so Spaß machen oder der Chef stresst mal wieder usw.
    Ich hab das mal probiert aber ich schaffe das nicht. 2 Stunden in der Arbeit hab ich es geschafft und als ich zuversichtlich war das ich es weiterhin schaffen kann, kommt ein Mitarbeiter und sagt das der Chef gesagt hat das man die nächste Zeit Überstunden machen muss. Also heißt es die nächsten 2 Wochen stress usw.
    Wie ist das gemeint mit nicht ärgern und keine negativen Emotionen zulassen?
    Ich denke nonstop ist das in dieser Welt nicht zu schaffen.

    grüße

    • Peter schreibt:

      Liebe jeanine,

      vor über 20 Jahren war ich eines Abends unterwegs mit dem Auto und hörte Radio. nach dem Einschalten war ich mitten in einer Reportage über Altersheime. Der Reporter fragte gerade eine alte Dame, ob sie sich denn nicht ärgere über die Zustände in diesem Heim. „Wenn ich 100 werden möchte, darf ich mich nicht ärgern!“ war deren Antwort. Es stellte sich später heraus, dass die Dame bereits 98 Jahre alt war.
      Da ich schon immer vor hatte, 100 zu werden, hat diese Aussage der alten Dame bei mir so gewirkt, dass ich mich entschloss, mich nicht mehr zu ärgern. Das Ergebnis war verblüffend. Das Autofahren lief viel geschmeidiger, das Leben wurde harmonischer, machte mehr Freude, der Stress ebbte ab (Ich war selbständiger Berater in der Groß-EDV) und es ging mir einfach seelisch besser. Dass ich zusätzlich meine Ernährung umstellte, machte aus mir, der ich damals ein „alter, kranker Mann“ war, eine jungen Mann, der jetzt, mit 70 fitter ist, als zuvor mit 45!.

      Inzwischen bin ich so weit, dass ich nicht mehr negativ denken und fühlen kann. Das Leben ist schön und die kleinen Hürden, die sich mir in den Weg stellen, ändern nichts daran.

      GOTT zum Gruß,

      Peter

  2. Mecom schreibt:

    Ich sehe das auch so:
    Das Ego war uns sehr lange dienlich und wenn wir es unter Kontrolle halten (und es nicht uns unter Kontrolle hat!) können wir es noch so weit nützen, bis wir es nicht mehr benötigen. Ich finde es klar und eindeutig wie es Brigitte beschrieben hat. Auch Eckart Tolle kann ich zu diesem Thema (you toube, verschiedene Themen von ihm!!!) sehr gut empfehlen.
    Die Gedanken, die Gefühle und Emozionen sind unsere noch derzeitigen Werkzeuge, die WIR allerdings zu nutzen wissen müssen. Die Gefahr besteht darin, dass WIR leider all zu oft von den unseren Werkzeugen benutzt werden. Beobachten wir uns SELBST, erkennen wir klar und deudlich unsere Gedanken und Gefühle u.s.w., wir fangen an, uns SELBST zu erkennen. Finden die Möglichkeit, unseren Geist zu klären von meist störenden Emotionen die uns im Alltag aus uns begegnen. Es hat nichts mit Analytik und Wertung zu tun. Sich selbst einfach wahrnehmen und beobachten. Wenn man das ein Weilchen macht, macht das was mit uns. Es ist keine mühevolle Meditation oder Mega-Übungssache, es ist ein wirklich kurzes „Umdenken“, ein Freischalten des inneren Beobachters. Ähnlich, als merke man, dass man auf Toilette muss, Durst bekommt, oder es einem warm wird. Nur auf innerer Ebene. Ohne Wertung jedoch immer.
    Namaste, Mecom.

  3. heidi schreibt:

    ….ach, übrigens EGO !
    den menschen, die ratsuchend zu mir kommen, gebe ich ein anschauliches beispiel, mit dem rat, nicht böse oder brummig mit dem EGO zu sein, sondern freundlich und lieb :

    “ nimm dein EGO aus dem chefsessel (klar, es klebt ein wenig an, aber das geht schon) – und schick es in den verdienten urlaub !
    setz ihm eine sonnenbrille auf, drück ihm einen coktail in die hand und einen liegestuhl unter seinen allerweresten und schieb ihn an einen sandstrand mit palmen und türkisem wasser.
    hat EGOchef erst einmal mitbekommen, wie cool und erholsam sich das anfühlt, wird es glatt zum aussteiger und kommt aus dem urlaub nicht mehr zurück. —
    auf den chefsessel setzt nun du DICH, jedoch mit dem vollsten vertrauen in dein HÖHERES SELBST, was deine göttliche führung ist. vertrau deinem HÖEREN SELBST – also DIR, du wirst intuitiv wissen, was zu tun ist!
    probier es aus, beobachte – du wirst sehen, es klappt! “

    tja, allein das ist ein großer aufstieg, vom untertan des EGOS in die chefetage !
    – nicht wahr ?“

    mehr wäre hier wohl nicht mehr zu sagen… :-)))

    freudiger gruß an alle, von heidi

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