Viel durchlebt zu haben, läßt uns Mitgefühl für jeden Menschen entwickeln

Liebe Lichtwesen,

Kirstin, eine sehr fühlige und hellsichtiges Lichtwesen, sandte mir diese Zusammenfassung ihres Lebens zu, der viele ähnliche Erfahrungen mit anderen Lichtwesen hat. Ich bin zutiefst berührt und möchte ihn mit allen teilen, damit dadurch mehr Selbstliebe sich bei allen entfalten kann, die ähnliches erlebt haben. Vielen Dank für Dein Mühe, in Liebe von Charlotte

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Kirstin:

Als Sternzeichen Wassermann mit Aszendenten Löwe hab ich mir eine hochexplosive Mischung für dieses Leben ausgesucht. Aber das war auch dringend nötig. So oft muss ich über mich selber lachen oder verwundert den Kopf schütteln, was ich offenbar in diesem Leben alles erfahren und erlösen wollte. Ohne dieses „Dynamit“ in mir hätte ich mein Leben sicher nicht bis hierher geschafft … obwohl der Löwe natürlich auch immer ganz gerne wieder für neues „Drama“ sorgt 😉 … langweilig ist es bei mir irgendwie nie …

Ich habe nie eine physische Familie gehabt .. bis heute nicht. Sie starben alle sehr schnell und sehr früh. Auch mein geliebter Mann ging mit 43 Jahren. Ich blieb als einzige übrig und wollte eigentlich immer nur „nach Hause“, seit ich denken konnte.

Geboren wurde ich mit den Gaben der Hellsicht und Hellfühligkeit. Sobald mein Umfeld diese bemerkte, wurden sie versucht, mir auszutreiben. Irgendwann vergass ich meine Gaben einfach. Bemühte mich jeden Tag mehr, ein „nützliches“ Mitglied der menschlichen Gesellschaft zu werden … ziemlich erfolglos … ich wurde krank im Laufe der Jahre … zuerst psychisch, dann physisch. Und zwar so stark, dass ich überhaupt nicht mehr „funktionierte“ im Alltag.

Das war für mich der Moment, komplett umzudenken. Mir klarzumachen, dass dies alles einen Sinn haben musste. Hier kam mir nun der „Wassermann“ zur Hilfe, der ja von Natur aus sehr offen ist. Ich bekam Kontakt mit den östlichen Lebensphilosophien. Ich habe zwar die Engel immer geliebt, aber bis heute dennoch ein distanziertes Verhältnis zu ihnen im Alltag. Aber die östlichen Lehren, da waren viele für mich sehr schnell eingängig, erschienen mir fast schon logisch. Der Tibetische Buddhismus ist bis heute mit die Philosophie die mir am nächsten steht, obwohl ich mich nicht als Buddhistin bezeichnen würde. Ich bin ganz einfach göttliches Bewusstsein, das sich in dieser materiellen Inkarnation Kirstin nennt.

Im Laufe der Jahre erweiterte ich mein persönliches Lebensgerüst immer weiter durch Weisheitslehrer wie Osho, Eckhart Tolle, Moji, Deepak Chopra, Byron Kathie und Robert Betz. Ihre Worte haben mich sofort elektrisiert. Ich brauchte das alles, um mich wieder zu erinnern, dass dieses Leben nicht die einzige Realität ist, die wir haben.

Ich verschlang viele Bücher. Ich machte Therapien, die mir nicht wirklich viel weiterhalfen. Suchte Beratungsstellen auf, besuchte Selbsthilfegruppen, gründete selber Gruppen. Besuchte Foren im Internet und tauschte mich schriftlich, telefonisch und persönlich viel mit Menschen aus. Aber der wichtigste Punkt war immer wieder die ständige Auseinandersetzung mit mir selbst. Ein paar Seminare habe ich auch besucht … gehört ja fast irgendwie dazu zum spirituellen Weg. Jedoch könnte ich nicht sagen, was konkret ich dort gelernt hätte. Wirklich gelernt habe ich im täglichen Leben und durch die Auseinandersetzung mit mir selbst und anderen Menschen.

Meine spirituellen Gaben kehrten wieder. Ich war so erstaunt, dass ich mehr fühlen konnte, als mit physischen Sinnen allein wahrzunehmen war. Und dass ich sozusagen mehr „wusste“, als ich durch meinen physischen Körper allein hätte wissen können. Aber so leicht war es immer noch nicht für mich. Fühlte ich mich doch nach wie vor absolut fremd auf der Welt und irgendwie „falsch“. Suchte nach wie vor vergeblich mein zuhause. Dann kam der für mich glücklichste Moment meines Lebens, ich fand mein Seelenland Indien wieder.

Über Facebook. Ich bekam meinen ersten indischen Freund dort. Es war wie eine Türöffnung. Mit einmal floss die Liebe, die ich mein Leben lang vermisst, nach der ich mich mein Leben lang gesehnt hatte. Mir wurde bewusst, dass ich viele Leben in Indien hatte zuvor. Es kamen viele indische Freunde. Der Kontakt war sofort sehr liebevoll und herzlich und ist es auch die ganze Zeit geblieben. Ich hatte endlich ein Zuhause hier auf der Erde, hatte endlich eine Familie. Und so ist es bis heute. Wann immer es mir schlecht geht, sie fühlen es, und es ist immer jemand bei mir. Ich bin zutiefst dankbar … Gott und meiner Seele.

Natürlich habe ich jetzt auch mehr Zugang zum Hinduismus. Aber würde mich auch nicht als Hindu bezeichnen. Ich habe einige Religionen kennen gelernt und kann sagen, dass jede viele grossartige Anteile hat. Ich respektiere sie alle, sie haben alle ihre Berechtigung. Und wir sind alle eins und es gibt auch nur einen Gott. Die Wahrheit hat jeder in seinem Herzen.

Die Schrecken meines Lebens begannen zu heilen … ja, ich konnte mich ihnen eigentlich erst jetzt so richtig zuwenden, weil ich nicht mehr alleine war, weil ich endlich auch ein zuhause in der Welt hatte. Ich konnte meine Gaben eigentlich erst jetzt immer mehr leben und stellte fest, dass ich sehr schnell Botschaften bekam, wenn ich mit Menschen zu tun hatte, und dass diese Botschaften auch meist zutreffen. Ich fühle die Verletzungen und Blockaden von anderen … auch ein tieferer Sinn meines eigenen Leides im Leben, dass ich andere sehr schnell verstehe und helfen kann. Diese Arbeit ist wirklich die Liebe meines Lebens … zu vermitteln zwischen den verschiedenen Dimensionen. Und es erfüllt mich mit tiefer Freude, wenn ich ein Stück weit dazu beitragen kann, dass Menschen ihren Weg leichter gehen können. Wenn ich ihnen einfach helfen kann, sich an ihre eigene innere Weisheit zu erinnern.

Apropos Liebe meines Lebens … meine Zwillingsseele hat mich über diesen Weg auch gefunden. Sicher überflüssig zu sagen, dass es ein Inder ist …

Ich freue mich sehr auf euch. Danke fürs Lesen.

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Neu eingestellt: Die Missverstandene Matrix von Karma, Reinkarnation und Seelen-Kontrakten

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11 Antworten zu Viel durchlebt zu haben, läßt uns Mitgefühl für jeden Menschen entwickeln

  1. Monika schreibt:

    Liebe Kirstin,
    das war wunderschön zu lesen. Ich kann das so gut nachvollziehen, auch meine Heimat habe ich nach vielen Jahren in Indien gefunden! Ja sie spüren, wie es in dir aussieht! Fast auf Knopfdruck würde ich behaupten. Ich sehne mich so sehr danach, wieder indischen Boden zu betreten. Die geöffneten Herzen, die Menschen, die mir Mutter, Schwester, Bruder, Vater gleichzeitig sind wie ich es sonst nirgends auf so herzliche Weise erfahren durfte. Auch ich habe den Löwen als Aszendent, bin mit dem Widder doppeltes Feuer. Immer auf der Suche und immer am Verwerfen. Weisheitslehrer, Religionen, Philosophien…schon seit Tagen sehnt sich mein Herz so sehr nach „Eat, Pray and love“ und heute werde ich mir den Film anschauen! Das war ein Wink mit dem Zaunpfahl :o) Danke für deinen Impuls und danke für die wunderschönen Worte und Gefühle, die in mir hochflossen beim Lesen Deiner Zeilen.
    Ich wünsche Dir alles Liebe auf Deinem Weg! Wo bist Du denn daheim?
    Herzensdank, Monika

    • Kirstin schreibt:

      liebe monika, daheim bin ich universum, in indien, in meinem herzen … aber eigentlich nirgendwo …es gibt nichts, wo ich ich willkommen, sicher und geborgen fühle oder gar glücklich … eigentlich nur im moment … im jetzt, weil ich da nichts fühlen muss sondern einfach fliessen lassen kann. nichts mehr empfinden, vor allem keine angst oder traurigkeit oder einsamkeit … … andere gefühle kenn ich nur vom lesen oder hören ❤

  2. Ruth Saphir Falke schreibt:

    Artikel von Kirstin
    Zugegeben, ich habe ihn zuerst nur überflogen.. und dann spürte ich tief in mich hinein. Ich habe Kirstin kennengelernt, als ich auf ihren blog stieß und mich ein wenig einbrachte in Form von Kommentaren und Artikeln. Inzwischen sind einige Jahre vergangen.. und das anfängliche Gefühl, dass Menschen über die Blogarbeit näher zusammenrücken, dass sie darüber vielleicht Menschen finden, nach denen sie sich sehen, Seelengefährten, Gleichgesinnte… es stellte sich nicht in der ersehnten Form ein. Es gab Höhen und Tiefen, Verbindlichkeiten und dann wieder Auseinanderdriften…All jene, die einst wie eine scheinbar unzertrennliche Truppe mehr und mehr zusammenschmolzen, begegneten sich nur vorübergehend, verloren sich wieder aus den Augen, hatten sich nichts mehr zu sagen. Kommentarschreiber kamen und gingen und irgendwie blieben die meisten der einstigen oder auch noch heutigen Blogschreiber allein. Vielleicht ist es nicht der richtige Weg, uns wirklich zu begegnen, vielleicht liegt es auch an unserer Mentalität, dass wir wirklich Begegnungen selbst nicht zulassen, sie nicht einmal erwarten.
    Kirstin musste weit ausholen, um das zu finden, wonach sie sich sehnte.. bis nach Indien. Warum ist es nicht möglich in unseren Reihen, die wir uns doch so einfach erreichen könnten..? Sind wir zu sehr gefangen in unseren alltäglichen Aktivitäten? Nehmen wir uns nicht mehr die Zeit, um uns auszutauschen? Einst kommentierten wir seitenweise und konnten kein Ende finden – tauschten uns aus, fanden und verloren uns.. lehnten ab und nahmen uns dann wieder in die Arme. Alles weg…. alles anonym.. Resonanzen gibt es wenige. Gut, mein blog z.B. ist einer von vielen – aber es gibt andere, die hochkarätige Botschaften verbreiten… kaum Kommentare, wenig „gefällt mir!“ Brauchen wir alle nicht ein wenig das Gefühl, dass wir nicht „umsonst“ schreiben und hier meine ich nicht die finanzielle Unterstützung. Wenn es keine Resonanzen, außer die Zahl der Leser gibt, wie könnte der Schreiber dann auf Dauer beflügelt sein?
    Weit hat sie ausgeholt die Kirstin und vielleicht finden wir vor der Haustür eben nicht das, was wir ersehnen… Warum ist das so?

    Alles Gute dir Kirstin auf deinem indischen Wege

    Ruth Saphir

    • Kirstin schreibt:

      meine liebe liebe ruth, sehr bewegt … nicht viele worte …nur ❤ ❤ ❤
      ich habe dich aber nie vergessen liebes …
      und ich weiss nicht, ob es ein indischer weg wird … ich will nur nach hause … keine angst mehr haben und kein allein sein mehr …

      • Ruth Saphir Falke schreibt:

        Ich kenne das Gefühl, wovon du schreibst, liebe Kirstin. Es ist nicht irdischer Natur, ereilt mich stets dann, wenn ich gerade zwischen den Welten schwebe. Diese Liebe, diese Geborgenheit, ohne Sicherheit zu erwarten, weil es keine Unsicherheit gibt.. ich weiß nicht, ob wir es hier auf Erden, innerhalb der Zeit, überhaupt erleben können. Ich glaube, in der Zeit gefangen, sind wir alle allein.. nur der eine durchlebt es bewusst und leidet.. der andere ist vielleicht ein Meister der Ablenkung und leidet „scheinbar“nicht. Selbst eine Partnerschaft auf Erden muss einen großen Hauch von Überirdischkeit in sich tragen, um uns frei werden zu lassen, frei von allen Ängsten

  3. Marina Kaiser schreibt:

    Liebe Kirstin,
    wenn wir auch selten voneinander hören oder miteinander schreiben, bleibt ein Gefühl von Verbundenheit, die wir vor Jahren miteinander teilten, in meinem Herzen, und ich freue mich mit dir, dass du deine Heimat und wie es sich anfühlt viel Frieden in dir gefunden hast.
    Sei von Herzen gegrüßt von
    Marina ❤ 🙂 🙂 ❤

  4. Linda Zwiener schreibt:

    Liebe Kirstin,

    Dein Beitrag hat mich sehr berührt …. wir haben alle unsere ureigenen Erlebnisse und Erfahrungen…der Sinn dahinter ist im Grunde immer gleich…in die wahrhaftige Seelenessenz des Seins hineinzuwachsen…dazu braucht es keine Religion….die Göttlichkeit ist in uns….in jedem Menschen…nur ist das in Vergessenheit geraten….und unser „Erwachen“ ist ein Erinnern der Seele, welche wieder mit dem Körper verschmelzen will, ein innerer Prozess der kompletten Transformation der alten gespeicherten und verdrehten Energien der Dualität, der eigenen Begrenztheit, welcher uns immer mehr FÜHLEN lehrt und uns an Orte, zu Menschen und Geschehnissen bringt, welche uns das Gefühl von Liebe, Geborgenheit und Angekommensein geben..weil sie die gleiche Sprache sprechen….die Sprache des Herzens…die „LIEBE“ …..die keiner Worte bedarf, weil sie einfach in uns tragen…. und wenn diese Liebesfähigkeit zu uns selbst wieder frei fliesst…kommt genau das, was uns immer scheinbar mangelte…..weil wir meinten, das finden wir im Aussen und das ist die Illusion der Trennung….Die Evolution schenkte uns die Möglichkeit und liess uns mutigen Pionieren das erfahren…was wir schon immer waren….Multidimensionale Wesen, welche ihre inneren Gaben durch die Anbindung der Göttlichkeit ..in VERKÖRPERTEM BEWUSSTSEIN….hier auf Erden bringen….

    Diesem Geschenk dürfen wir uns bewusst sein …. und liebe Ruth, glaube mir, wir Lichtträger sollten diesen Job jeder für uns selbst tragen….um gänzlich in unsere Einheit zu wachsen…wir brauchten dieses Alleinsein, diesen Raum und all diese Zeit….es wurde uns so gegeben und es war so geplant….und es war nur eine Erfahrung…UND…es wird sich bald ändern…und siehst Du…wir haben uns alle nie gänzlich verloren…..<3

    Alles Liebe an Euch
    Linda

    • Ruth Saphir Falke schreibt:

      Liebe Linda, ich danke dir für deine Worte und ich sage dir, gerade heute habe ich erkannt… einmal mehr…dass ich irgendwie eine sehr herausfordernde Führung erlebe, die mich dabei sogar etwas wegführt von anderen Menschen.. um ganz bei mir selbst anzukommen. Mich haut es mehr oder weniger auf die Bretter und ich krieche wie ein Wurm am Boden!!!!Es ist nicht immer einfach, denn wer ist schon gerne immer anders als der Rest der Welt, unverstanden und allein. allerdings bezieht sich das Alleinsein ausschließlich auf die horizontale Ebene…. wenn ich mich ganz sehr öffne, dann sind Heerscharen von Engeln bei mir.. nur oft kann ich sie nicht sehen.. vor allem nicht den einen großen Engel
      Liebste Grüße

    • Kirstin schreibt:

      … genau das ist es liebe linda … multidimensional… ich brauche nicht persönlich in indien zu sein, um zu fühlen. jedoch würde, ich hier gern etwas leben, was ich noch nie hatte… familie … mann auf augenhöhe und ein der zwei kinder. aber vorher möchte ich weiter zu mir finden, weil ich keine beziehungen der alten zeit mehr leben möchte( ich sehe es auch so liebe ruth). ich denke, dieser traum wird in erfüllung gehen, wenn ich keine sehnsucht mehr danach habe …

      liebe grüsse kirstin ❤

  5. Romana Maria schreibt:

    so ist es ❤

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