Eva Maria Eleni … Das Sterben der Raupen, um zu Schmetterlingen zu werden

Viele von uns befinden sich in genau diesem Prozess. Vieles muss zurück gelassen werden und nicht alles geben wir gerne frei.

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Wenn wir uns verändern, ändern sich Gewohnheiten. Im Grunde kommt alles auf den Prüfstand, was wir bislang so um uns herum angesammelt und arrangiert hatten. Doch als wir dies taten, „tickten“ wir noch anders. All diese Dinge hatten ihre Berechtigung, erfüllten gewisse Zwecke. Sie waren ein Ausdruck des Schwingungslevels, auf welchem wir uns befunden haben. Das schließt im Grunde alles ein: unser Denken, unser Gefühl für uns selber, was wir essen, welche Dinge wir konsumieren, womit wir unsere Zeit verbringen, mit wem wir uns treffen und aus welchen Gründen, etc.


Von diesem Standpunkt aus gesehen muss uns allen auch klar sein, dass wenn sich unser Schwingungslevel verändert (und dies ist jetzt unübersehbar und gravierender denn je der Fall), können wir unser bisheriges Verhalten, Denken, Fühlen, etc nicht beibehalten.

Es rinnt uns wie Sand zwischen den Fingern davon und manches, ja manches loszulassen, fällt uns eben auch ganz schwer. Es handelt sich dabei meist die Dinge/Personen, die uns in all der langen Zeit ein bisschen Freude schenken konnten, uns trösteten, uns Hoffnung gaben oder ein Gefühl, welches uns an Geborgenheit erinnerte.

Doch innerlich sind wir nicht mehr die selben. Diese „alten“ Tröster zu behalten würde auch bedeuten, den alten Schmerz behalten zu müssen, da wir uns von dieser Erinnerung nicht lösen wollen.

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Die Erinnerungen an alte Schmerzen wollen uns verlassen. Sie werden entschwinden, als wären sie nie gewesen. Doch stehen wir diesem Prozess manchmal selber im Wege, weil wir eben an manchen Dingen noch hängen – noch! Wir dürfen uns für diese Prozesse ruhig Zeit schenken und uns alles noch einmal ganz in Ruhe anschauen, aber wir sollten es nicht verdrängen – dies würde tatsächlich Leiden verursachen, da wir so zwischen zwei Welt festhängen.

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Loslassen schmerzt – bei manchen Dingen mehr, bei anderen kaum. Dennoch wird die Raupe sterben, so oder so, denn wenn es Zeit da ist, dass ein Schmetterling geboren wird, kann letztlich nichts dies aufhalten. Mehr als Verwirrung und Unsicherheit kann nicht erzeugt werden, was geschehen wird, wird geschehen!

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6 Antworten zu Eva Maria Eleni … Das Sterben der Raupen, um zu Schmetterlingen zu werden

  1. Kerstin schreibt:

    Namaste !

    Worte/Gedanken/Impulse meiner Quelle –
    welche ich gerne weitergebe …..

    *** „DIE GOLDENE WELLE“ –
    „GEBURT DES SCHMETTERLINGS“ ……. !“ ***

    https://nebadonia.files.wordpress.com/2015/09/09-09-2015-die-goldene-welle-geburt-des-schmetterlings.pdf

    Kerstin/Kimama

    • Eleonora schreibt:

      Ich kann fühlen, wie der Kokon bricht, der Schmetterling ist schon in Sicht, schau zu und hilf ihm nicht, sonst bekommst du einen „Krüppel“ zu Gesicht.

      Ein Mann beobachtet, wie ein Schmetterling durch das schmale Loch seines Kokons zu schlüpfen versuchte und sich dabei abmühte. Lange kämpfte der Schmetterling. Schließlich bekam der Mann Mitleid, holte eine kleine Schere und öffnete damit ganz vorsichtig etwas den Kokon, sodass sich der Schmetterling leicht selber befreien konnte.
      Aber was der Mann da sah, ließ ihn erschrecken. Der Schmetterling war ein Krüppel. Er konnte nicht richtig fliegen, stürzte immer wieder ab. Auch auf seinen Beinen konnte er sich nicht halten.
      Der Mann erzählte einem bekannten Biologen davon und wie er dem Schmetterling geholfen hatte. Der Biologe antwortete ihm: „Das war ein großer Fehler, du hättest ihm nicht helfen dürfen. Du hast den Schmetterling zum Krüppel gemacht.“ Der Mann wollte dies nicht glauben. Der Biologe fuhr fort: „Durch die schmale Öffnung im Kokon ist der Schmetterling gezwungen, sich durchzuzwängen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper gequetscht. Und deshalb kann er richtig fliegen, wenn er es aus seinem Kokon geschafft hat.“
      Der Mann wurde nachdenklich. „Weil du ihm den Schmerz und die Anstrengung ersparen wolltest, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber für sein Leben nichts Gutes getan – im Gegenteil!“ -Autor unbekannt-

      Vielen Dank für den Text Eva Maria Eleni… und fürs einstellen Charlotte und vielen Dank für deine gefühlten Worte als malerisches Gedicht Kimama. Metamorphose abgeschlossen und Transformation vollendet, das Selbst gefunden und das Ich verloren, so ist die Verwandlung geglückt zum goldenen Meisterstück.
      Herzlich(s)t Eleonora

  2. Seelenliebe schreibt:

    Hat dies auf Seelenliebe rebloggt und kommentierte:
    Danke liebe Eva-Maria Eleni 🙂

  3. RoMana schreibt:

    Ebenfalls – Danke

    Lese gerade dein Buch “ Die Befreiung karftvoller Weiblichkeit“ – danke auch dafür Eva-Maria ❤

    DrachenHerzLicht
    RoMana

  4. Fluß schreibt:

    Hi,

    also meine Schmerzen sind ja weg. Tiefenentspannung. Is aber ne Herz-Nerven.Sache.
    Und das Thema Raupe und Schmetterling hab ich mit Tula schon durch, ich schreib auch woanders mit ihr. Ich hab hier früher als Petra geschrieben, nur ich kann mit dem Namen nix mehr anfangen.
    Das war ein paar Tage früher, bevor beschrieben wurde, daß alles anders ist beim aufwachen.
    Da es ja eh nicht mein richtiger Name ist, ist es eh egal.
    Es ist eher wie in Watte gepackt, aber da ich schon so viel erlebt hatte und schon so viele Entscheidungen im Leben treffen mußte, habe ich mich bzw. mein hohes Selbst in Tiefenspannung versetzt. Und mit Entscheidungen meine ich das, was andere nur woanders sehen, im Film oder so.

    Achja, Tula hat mich wieder auf die Idee gebracht: Wir leben im Theta-Bewußtsein ❤

    Charlotte, danke fürs freischalten. Ich werd dir morgen nochmals über den alten Avatar achreiben. 🙂

  5. RoMana Maria schreibt:

    „Es rinnt uns wie Sand zwischen den Fingern davon und manches, ja manches loszulassen, fällt uns eben auch ganz schwer. Es handelt sich dabei meist die Dinge/Personen, die uns in all der langen Zeit ein bisschen Freude schenken konnten, uns trösteten, uns Hoffnung gaben oder ein Gefühl, welches uns an Geborgenheit erinnerte.
    Doch innerlich sind wir nicht mehr die selben. Diese “alten” Tröster zu behalten würde auch bedeuten, den alten Schmerz behalten zu müssen, da wir uns von dieser Erinnerung nicht lösen wollen.

    Loslassen schmerzt – bei manchen Dingen mehr, bei anderen kaum. Dennoch wird die Raupe sterben, so oder so, denn wenn es Zeit da ist, dass ein Schmetterling geboren wird, kann letztlich nichts dies aufhalten. Mehr als Verwirrung und Unsicherheit kann nicht erzeugt werden, was geschehen wird, wird geschehen!
    (c) Eva-Maria Eleni“

    Ja es rinnt mir wie Sand zwischen den Fingern davon – ich kann derzeit zu einigen Menschen, mit denen mich wirklich vieles verbunden hat – keinen oder ganz wenig Kontakt haben. Es ist wie wenn sich „überlebt“ hat was war……. – schön dass Eva-aria ggg Eva-Maria (aria sind deine Töne hihi) – dies so beschreibt – diese alten Tröster behalten, wäre alten Schmerz behalten – Danke, jetzt ist es völlig klar – ich hab teilweise an mir gezweifelt, dachte ich vermeide den Kontakt weil er mir unangenehm ist und ich nicht hinsehen will (dies hab ich ja zur Genüge gemacht – bin Expertin darin….. 😉 )

    Habe über meinen Lust-Lebensgefährten – LiebesPartner jetzt, kurz nach unserem Urlaub in Santorini/Vulkanien 😉 – geschrieben und wahrgenommen:
    „…..es gibt einige neue Aspekte, die ihn teilweise aus der Bahn werfen 😉 und in sein altes Muster flüchten lassen – kommt er doch jetzt selbst schneller wieder daraus heraus und zurück zu sich – sein Bewusstsein hat sich nochmals erweitern dürfen, wow!
    Auch wenn er vielleicht manchmal rüde, derb, ja sogar primitiv erscheinen mag – er ist immer ehrlich (- und mir gefällts nicht immer, ich „muss“ und darf mich jedoch der Wahrheit – egal wie sie „klingen“ mag – beugen und Danke zu dieser Ehrlichkeit sagen – Anmerkung: meine Romana-Sichtweise) und er „entwickelt“ sich – like a dragonfly oder eine Raupe/Larve zum Käfer, Schmetterling oder dergleichen. „NonEntwicklung“ gibts bei Erich nicht 🙂 ….“ – spannend, spannend, dass auch ich diese Larve/Raupe Entwicklung zum Schmetterling/Käfer – die Libelle/dragonfly…. usw. wahrnehme.

    – DANKE

    Umarme Euch
    DrachenHerzLicht
    RoMana

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