Ja, ich würd´gern mit dir reden, über die tiefe Liebe, die ich für dich trag,

Eva Maria Eleni

 24. Februar ·

 Ich möcht´ gerne mit dir reden,

 

doch ich möcht´es nicht mehr so,
wie´s so lange war.
Ich möcht´ unsere Liebe nicht wieder
durch Worte auf ein Niveau herunterbrechen,
welches ihr nie gerecht wurde – und es auch nie wird.
Ich möchte nicht so sprechen,
damit Mauern stabil oder Masken aufbehalten bleiben können.
Denn dahinter kündeten sie schon von Rückzug –
und wir hatten es übersehen.

Doch jetzt sehe ich klarer
und ich glaube, dass auch du es siehst.
Die Veränderung durchströmt mich und gewiss auch dich.
Ich streifte schon viel meiner alten Haut ab
– und tue dies noch, den letzten Rest davon.
Darunter bin ich schon weicher, aber auch stärker,
mir meiner selbst bewusster,
weiß nun deutlich besser,
was zu mir nicht passt und was zu mir gehört.
Und während dies alles passiert,
verliere ich die Lust auf Gespräche, wie sie so oft waren –
am Wesentlichen vorbei, der Angst das Feld überlassend,
bloß nichts riskieren.

Auch diese Spielchen, kennen wir wohl – du und ich.
Sie gehen zu Ende, sobald wir erkennen:
Ja, es ist genug, das ist unserer tiefen Liebe nicht würdig,
das bin ich nicht (mehr).
Es passt nicht zu all den mutigen Seelen,
die sich gerade aus all den alten Hautfetzen herausschälen – strahlend, rein, klar, sich immer bewusster werdend,
wer sie wirklich sind.

Ja, ich würd´gern mit dir reden,
über die tiefe Liebe, die ich für dich trag,
über das, was so lange unaussprechlich schien in dieser Welt,
über Dinge, die kaum einer zu denken wagte,
über Ungewöhnliches.
Ich verliere die Scham darüber zu denken,
wie groß wir wirklich sind
(weil man das in der eingeklemmten, verbogenen Kleinheit auf keinen Fall laut aussprechen darf)
und all die Dinge, die ich in meinem Herzen weiß.

Doch kann und werde ich
das alles erst wirklich sagen können,
wenn es so weit ist –
der alte Panzer der alten Art miteinander (nicht) zu sprechen, auch gesprengt wurde,
von dir und von mir!
Wenn wir beide erkannt haben,
dass es die Mauern nicht mehr braucht
und jede Konfortzonen verlassen wird –
ohne Sicherheitsnetz oder doppelten Boden.
So falle ich noch weiter,
hinaus aus dem alten mich-Erleben und Empfinden
hinein in ein neues, ganz neues Sein.

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni
http://eva-maria-eleni.blogspot.com/

Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=879065605545964&set=a.113422892110243.13622.100003275989711&type=3&theater

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