“ Vollmond mit Mondfinsternis, am 16.9.2016 „von Eva Maria Eleni

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Äußerlich beobachtbar scheint es jetzt so zu sein, dass jetzt gerade sehr heftige Knöpfe gedrückt werden. Es wird sozusagen alles aufgefahren, was es gibt, um zu prüfen, in wie weit du tatsächlich und ehrlich in dir verwurzelt bist oder nicht.

Es ist sozusagen eine Bestandsaufnahme, wo du jetzt wirklich stehst – und zwar mit dir selber, in der Verbindung mit dir. Lässt du dich umwerfen, oder bleibst du bei dir?

Die Egos der Menschen scheinen jetzt einen heftigen Kampf um die Vormachtstellung auf dem Höhepunkt zu durchleben – beim Kampf der Egos geht es immer ums Gewinnen oder Verlieren, um Macht und Kontrolle, nie um echte, tiefe Liebe. Aber dieser Verlust der tiefen Liebe führt zu inneren Höllenschmerzen, und dies wird immer noch deutlicher und schmerzlicher spürbar.

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Worum es geht:

Wieder in die Verbindung mit deinem wahren Selbst zu kommen – wirklich DICH leben!

Dieser Vollmond steht ganz im Zeichen von ANKOMMEN. Aber nein, es ist nicht das, was wir uns normalerweise (in unserem konditionierten Denken und Fühlen) unter Ankommen erträumt oder vorgestellt haben. Viele wollen bei einem Partner ankommen, in ihr Traumhaus einziehen, am Ort ihrer Träume ankommen, im richtigen Beruf ankommen etc. Dafür arbeiten sie entweder hart oder sie haben diese Träume unterwegs irgendwann aufgeben müssen, weil es einfach nicht klappen wollte und die Energie fehlte.

Mit Ankommen meine ich hier aber etwas, das jenseits dessen liegt, was wir uns in der äußeren Welt erhoffen – denn zunächst bedeutet Ankommen immer das Ankommen in dir und mit dir selbst. Das äußere Leben ordnet sich immer nur danach – ist also eine Folgeerscheinung deiner inneren Einstellung und Schwingung. Nicht die Menge an harter Arbeit, Fleiß oder Aufwand entscheiden darüber, ob du dir angeblich etwas verdient hättest – die entscheidende Frage ist: Wie sehr bist du dir selber wieder verwurzelt und wieder richtig DU?

In diesem Zusammenhang will nun unbedingt das Thema „Identifikation“ beleuchtet werden. Denn tatsächlich ist es immer eine Überidentifikation, die uns einer Spirale gefangen halten kann, in der wir uns immer wieder (über)anstrengen, uns plagen, vorwärts puschen, unsere innere Verbindung nicht mehr spüren können und es nicht zulassen können, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Beziehungen profitieren sehr davon, können wir Überidentifikationen fallen lassen. Das Herz kann nur wirklich gehört und seine Stimme liebevoll im Leben zum Ausdruck gebracht werden, wenn Überidentifikationen erkannt und sich davon gelöst wird.

Woran erkennen wir Überidentifikationen: 

Hängst du in einer Überidentifikation fest, dann hast du eine ganz eigene Betrachtungsweise übernommen, in der du glaubst, dass dein Leben ausschließlich davon abhängt, was du tust, wie viel du tust oder was du nicht kannst, was du damit erreichst/sowieso nicht schaffst, was du alles willst, wie viel du davon umsetzen kannst, etc. Außerdem ist deine Sichtweise von Ideen eingetrübt, Ideen darüber, wie andere dich sehen, wie du vor anderen dastehst, wie du dich positioniert haben willst (gesellschaftlich, im Beruf, im Freundeskreis, in der Familie, aber auch in deiner Beziehung). Du hast die begrenzte Sichtweise, dass du alles machen oder beeinflussen musst, sonst passiert nichts (Gutes). Du meinst, nur die richtigen Fäden ziehen zu müssen. Die meisten Menschen suchen dann ständig danach, diese Fäden zu finden oder wollen lernen, wie man sie nun ziehen muss. Insgeheim hat sich der Glauben eingenistet, dass es Fehler gibt und du leicht versagen könntest – das macht Angst und Stress (selbst wenn du sie nicht direkt spürst, oder wenn du das nicht zugeben willst).

Die Wahrheit ist, dass wir gelenkt werden – immer! Wenn wir in der Falle der Überidentifikation festhängen, spüren wir diese Verbundenheit nicht mehr. Genau dieser Mangel am Wissen um die ewige, untrennbare Verbundenheit, an den Fluss des Lebens, an Werden und Vergehen, bleiben wir immer in der Angst gefangen. Angst wird dann zur Volkskrankheit, wenn im Großen Stile die innere Verbundenheit verloren ging.

Die innere Verbundenheit wieder zu spüren ist ein Prozess deiner Bewusstwerdung. Es muss dir sozusagen innerlich klar werden, dass das, was du in deiner eingeschränkten, überidentifizierten Betrachtungsweise dachtest, so überhaupt nicht stimmt. Die Angst verliert sich allmählich mehr und mehr, sie zieht sich aus allen Lebensbereichen zurück, wo du wieder in die Verbindung mit deinem wahres Wesen eingetreten bist.

Der riesengroße Vorteil und dein Gewinn bei der Konfrontation und dem Durchlaufen dieser Prozesse ist, dass du wieder in das tiefe Wissen zurück kehrst, wer dich wirklich versorgt, wer dich wirklich nährt. Das macht dich entspannt und frei, weil du nicht mehr glauben musst, wenn dir ein anderer erzählen will, was du alles zu erledigen hättest, damit du überleben kannst, etwas zu essen hättest und dein Dach über dem Kopf.

Der Weg hinaus aus diesem Dilemma kann nur über das Fallenlassen der Überidentififaktion geschehen.

Wenn du nicht mehr der bist, der sich in dieser ganz bestimmten (im aufgeprägten) engen Rolle von „Das kannst du, (dafür bist du da) und das kannst du sowieso nicht (daher lass es lieber gleich, sonst verbrennst du dich nur)“ festhängen lässt, wer bist du dann? Wer bist du hinter dieser Identifikation? Wer ist der Mensch hinter all den alten Geschichten, welche dich so werden haben lassen und die dich vergessen haben lassen, wer du wirklich bist? Erkennen die Geschichten, damit du sie dir nicht mehr ständig und immer wieder aufs Neue  erzählen musst. Sie werden sich nämlich niemals ändern, so lange du sie nicht loslassen kannst und willst.

Wenn du dich wieder finden und leben willst, dann tritt auch deine tiefen Seelenträume nicht mehr mit den Füßen. Lerne sie wieder zu ehren und zu achten! Dränge sie nicht wieder zurück, oder sperre sie ins hinterste Verließ. Da du nicht bist und niemals warst, was man dir über dich erzählt hat, darfst du auch deine Minderwertigkeitsgefühle hinter dir lassen. Dann musst du dich selber nicht mehr quälen, indem du dir erst gar nicht gestattest, die Schritte zu unternehmen, die von dir gegangen werden wollen und sollen. So lange du deine Träume gar nicht wirklich erfüllt sehen kannst und willst, ist klar, dass sie das auch nicht tun. Verschwinden aber oder vergessen kannst du sie ebenso nicht. Du hängst dann fest und das tust du wahrscheinlich schon sehr lange. 

Das Risiko des nicht genau Wissens oder das alte quälende Gefängnis gebaut aus deiner Angst (oder auch der Angst der vielen anderen, die diesen Weg nicht beschreiten wollen und auch dich in ihrem Gefängnis behalten wollen, damit sie sich im Recht fühlen und nichts verändern müssen)?

Vollmondritual:

  1. Schreibe dir alle deine momentan auftauchenden Ängste und Schmerzen von der Seele. Vielleicht verfasst du es auch in Briefform an eine Person oder an das Leben (schicke diesen Brief aber nicht ab, denn er ist für dich und für deinen Erkenntnis- sowie Loslösungsprozess gedacht). Schreibe einfach so lange, bis dir nichts mehr einfällt.
  2. Danach verbrenne das Blatt (in gesichertem Rahmen). Bitte die Engel/das Universum/Gott oder zu wem immer du eine Beziehung pflegst darum, dich bei diesem Prozess zu unterstützen.
  3. Die Asche kannst du ins fließende Wasser geben, vergraben oder dem in übergeben!

Für deine inneren Entwicklungsprozesse möchte ich dir ganz besonders zwei meiner Bücher ans Herz legen: „Die Befreiung kraftvoller Weiblichkeit“ (zum Buch hier klicken) und mein neues Buch: „Die Rückkehr der sanften Krieger„. Sie geben dir Hinweise, wohin du blicken kannst, um verkannte Schatten und Lügen zu entlarven. Sie geben viele weitere Einblicke darüber, welchen Prozessen und Abläufen wir dringend mehr Beachtung schenken sollten, um wieder zurück zu finden, zu unserem wahren Wesen, zu Authentizität, Klarheit und wahrer Kraft. (zum Buch „Die Rückkehr der sanften Krieger“ hier klicken ) 

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni

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Text-Quelle: http://eva-maria-eleni.blogspot.de/2016/09/vollmond-mit-mondfinsternis-am-1692016.html

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9 Antworten zu “ Vollmond mit Mondfinsternis, am 16.9.2016 „von Eva Maria Eleni

  1. Pingback: L’Aura: Göttliche Präsenz (im) Sein mit Hörvision | Einfache Meditationen 2

  2. Kirstin schreibt:

    Ich bin sehr froh über diesen Text. Der Inhalt dessen ist genau das, was ich mit all meinen Kommentaren unter dem Text über die kosmischen Partnerschaften aussagen wollte.
    Ich fühlte mich sehr traurig und niedergeschlagen über all die Kommentare, weil ich bemerkt habe, dass niemand mich wirklich verstanden hat. Jetzt bin ich sehr gücklich über diese schöne Bestätigung meiner eigenen Empfindungen durch Eva Maria Eleni.
    Wir gehen in komplettes Neuland. Niemals zuvor hat ein Mensch seinen Fuss auf den Boden gesetzt, den wir jetzt betreten. Und bevor ich andere Menschen beurteile, gebe ich mir größte Mühe, sie wirklich zu verstehen. Und manchmal sag ich auch besser gar nichts, weil ich weiss, wie sehr unbedachte Worte jemand anderen runter reissen können.
    Die Indianer haben einen wundervollen Spruch: Beurteile niemanden, in dessen Schuhen du nicht schon gelaufen bist.

    • Heike schreibt:

      Liebe Kirstin,

      ich habe die Diskussion auf Charlottes anderen Blog verfolgt und den Impuls bekommen, etwas dazu zu sagen.

      Ich nehme wahr (und wie du dich sicher erinnerst, durfte auch ich es einst auch erfahren 😉 ) dass du durch deine Empathie ganz oft bei anderen das erfühlst, was sie schmerzt.

      Ich beobachte, dass Immer mehr Menschen diese intensive Wahrnehmung zulassen und erleben und somit erspüren können, was beim Gegenüber so los ist. So auch hier bei den Kommentarschreibern. Auch wenn jeder seine Wahrheit hat, ist es oft für einen selbst ein Geschenk, sich gerade die Worte des anderen oder die Dinge anzusehen, die einen am meisten berühren, wütend oder ängstlich machen, die man vielleicht ablehnt …
      Denn hier liegt ganz oft der Schlüssel verborgen oder man bekommt plötzlich den AHA-Effekt und kann (endlich) sehen, warum sich manches dauernd wiederholt oder es gerade so ist, wie es ist.

      Eva- Maria schreibt sehr aussagekräftige Sätze, wobei ich vor allem diese noch mal hier einstelle:

      Wer bist du hinter dieser Identifikation? Wer ist der Mensch hinter all den alten Geschichten, welche dich so werden haben lassen und die dich vergessen haben lassen, wer du wirklich bist? Erkenne die Geschichten, damit du sie dir nicht mehr ständig und immer wieder aufs Neue erzählen musst. Sie werden sich nämlich niemals ändern, so lange du sie nicht loslassen kannst und willst.

      Dann musst du dich selber nicht mehr quälen, indem du dir erst gar nicht gestattest, die Schritte zu unternehmen, die von dir gegangen werden wollen und sollen. So lange du deine Träume gar nicht wirklich erfüllt sehen kannst und willst, ist klar, dass sie das auch nicht tun. Verschwinden aber oder vergessen kannst du sie ebenso nicht. Du hängst dann fest und das tust du wahrscheinlich schon sehr lange.

      Hier steht so viel wichtiges drin! Ich kenne das alles auch noch zu gut. Hab auch gern „gejammert“ und über die gegenwärtige Situation geschimpft. Meinte so oft, dass sich nicht wirklich was bewegt und habe „oben“ oder wen auch immer angefleht, endlich mal was zu tun – grins … doch hat sich was geändert? Auf diese Weise ganz sicher nicht.

      Erst als ich begann, mich von all den Identifikationen zu lösen, als ich Schritt für Schritt meiner Vergangenheit auf der Spur all das in die Heilung brachte, was so sehr schmerzte, als ich Verantwortung für mich übernahm, als ich die Vergangenheit dann loslassen konnte, um immer mehr im Jetzt zu leben, erst seitdem habe ich das Empfinden, dass ich mich ausbreite, größer werde, mehr Raum spüre und vor allem fließen lassen kann.

      Gerade in den letzten Tagen sind so besondere Energien unterwegs, die uns dabei unterstützen, wir selbst zu werden. Doch tun müssen wir es schon selbst und die Schritte gehen können auch nur wir selbst. Es geht nicht mehr, sich hinter irgendwas und irgendwem zu verstecken. Wir sind nun mal für uns, unser Tun, unser Erleben und unsere Entscheidungen selbst verantwortlich, jeder von uns. Dabei dürfen wir getrost Mitgefühl zeigen, liebevoll sprechen, Umarmungen verschenken ❤

      Trotzdem bleibt die Frage: "Was will ich?" … Will ich bedauert und bemitleidet werden? Will ich mich noch ein wenig in meinem Sumpf suhlen (oh ja, ich kenne das, wenn man da am liebsten drin bleiben würde 😉 )? Will ich das leben, was ich so gut kenne (und sei es die Schmerzen und Ängste)?
      Oder will ich endlich LEBEN??? Ich entscheide … du entscheidest ebenso, ein jeder von uns hat diese Macht, sich immer wieder neu zu entscheiden.

      Wenn es sich für dich richtig anfühlt, dann schau mal nach den Geschenken hier auf Charlottes Blog. Sie sind in den Kommentaren verborgen …

      Wir alle sind hier, um diese Liebe zu teilen, um über unsere Erfahrungen zu sprechen und so miteinander weiter zu gehen, jeder in seinem Tempo, jeder auf seine ganz eigene Art und Weise. Manche gehen leicht voran, andere benötigen Umwege 😉

      Ich wünsche dir, dass dir dein Herz den Weg zeigt, der für dich jetzt richtig ist und du immer wieder spüren kannst, wie besonders und liebenswert du bist ❤
      Sei lieb gegrüßt und umarmt ❤
      Heike

      • Kirstin schreibt:

        Ja Heike und genau das mache ich such. Jeden Tag 25 h. Ich sehe in allem aussen den Spiegel meiner selbst. Schaue, was gibt es bei mir. Was hab ich für Kritik dafür früher einstecken müssen, weil die Leute viel lieber auf den anderen schauen, als auf sich selbst.

        Ich durfte hier jedoch erfahren, dass es Leute gibt, die meine Kommentare genau so verstanden haben, wie ich sie meinte. Diese haben mich per Email erreicht. Das war ein wunderschönes Geschenk und ich bin dankbar. Und dann dieser Text von Eva Maria Eleni, der es auch so wundervoll ausdrückt, was Ich meinte

        Was lern ich daraus. Weiter an meinem Selbstvertrauen zu arbeiten und es nicht mehr zuzulassen, dass mich andere Leute runter ziehen im aussen. Weil ich ganz genau so richtig bin, wie ich Bin. Ganz egal, was das aussen über mich denkt.

      • Danke liebe Heike für Deine aufbauenden Worte und tiefen Erkenntnisse, an denen Du uns durch Deinen so ausführlichen und liebevollen Kommentar teilhaben läßt, der mich zutiefst berührte! Vielen Dank, in Liebe von Charlotte

  3. Monika schreibt:

    ja genau das passierte jetzt gerade. Du wirst in die Ecke gestellt, weil du anders bist. Was mich irrsinnig beruhigt und zum Lächeln gebracht hatte gestern, war, als ich aus einem unschuldigen Kindermund hörte, dass ich einen Vogel hätte, der geputzt werden müsse und ich natürlich wusste, woher das kam, als Kaypacha in seinem Video in der Art sagte „Es gibt die einen, da dreht sich alles um den Herd und die Familie und dann die, wo über die Komfortzone hinaus der Vogel in die große weite Welt fliegt und „Weltendienst“ verrichtet. Da wusste ich wieder, wo ich zuhause bin und das einzig wichtige ist, was ich über mich denke, dass das alter Müll ist, der dir irgendwann mal eingeredet wurde. Vogel flieg…öffne Deine Flügel und flieg weit hinaus :o)

    lg Monika

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