Die zarten Bändern, gewoben zwischen den Herzen Liebender heilen lassen

 .

Sanft aber kraftvoll

 zart, aber dennoch unbezwingbar

 ist diese Veränderung, welche unsere Herzen durchflutet, sie Umformung weitet. 

Ebenso werden unsere Verbindungsbänder zwischen unseren Herzen gereinigt

 und gestärkt. 

Was zerstört war wird wieder heil, 

findet langsam wieder in seine Vollkommenheit zurück.

Was wir tun können, um diesen Prozess zu verhindern und blockieren: 

Du kannst in einer Warteposition verharren und darauf bestehen,

 dass dein Partner doch endlich einmal dies oder jenes tun soll. 

Du kannst ihn/sie insgeheim mit alten Vorwürfen weiter belastet lassen

 (sofern du dies noch aushältst). 

Du kannst dir auch immer wieder einreden, 

wie geheilt und liebevoll du selber bist, 

während du alle anderen für unzureichend, falsch oder was auch immer erklärst. 

Aber wisse, du magst vielleicht glauben, 

dass du andere Menschen (oder auch dich selber) damit blenden kannst.

 Aber das Leben selbst kannst du nicht betrügen.

 Es interessiert sich nicht für eine Idee in deinem Kopf. 

Es reagiert einzig auf deine wahre innere Einstellung,

 also auf deine Resonanzen. 

Nichts was dir passiert, widerfährt dir zufällig –

 weder das Gute noch das Schlechte. 

Es liegt allein an dir, welches Leben du für dich wählst 

und niemals an den anderen!

Was wir jetzt unter anderem tun können, um uns selber

 und unsere Liebsten von alter Last zu befreien:

Etwas vom Schwierigsten, das uns im Umgang mit anderen widerfährt ist,

 wenn wir an Situationen erinnert werden, in welchen wir uns für unser einstiges

 So-Sein schämen, uns so nicht annehmen wollen und können. 

Vielleicht sind wir auch gar nicht mehr so

 und haben unseren einstigen Irrtum erst viel später erkannt. 

Vielleicht tragen wir aber die Scham über etwas schon ganz lange in uns. 

Vielleicht haben wir uns auch mühsam aus einer alten Lebensart hinausgekämpft

 und heute sind wir tatsächlich anders, 

sehen die Dinge mittlerweile auch ganz anders. 

Und doch, zu einem früheren Zeitpunkt waren wir so!

Wir müssen unser Mitgefühl für uns selber an genau diesen Stellen wieder entwickeln, uns vergeben, was wir einst getan oder nicht getan haben,

 oder wie wir uns haben behandeln lassen. 

Ja, wir müssen es vor uns selber zugeben: 

So war ich damals,

 und ja, es hat sich beschissen angefühlt/hat viel Ärger gemacht, den ich heute keinesfalls mehr haben will. 

Heute verstehe ich vielleicht auch gar nicht mehr, wieso es so weit kommen konnte. Damals fühlte mich gefangen, ausweglos, hilflos.

Gestehen wir uns solche verborgenen, geheim gehaltenen Gefühle nicht zu und beginnen wir nicht damit, diese tiefen Wunden wirklich anzunehmen und uns unserer eigenen Liebe (für egal was wir auch waren) zu öffnen, werden wir uns selber und allen anderen um uns immer wieder ein Theater vorspielen müssen. 

Unsere Resonanzen sind nicht heil.

 Daher neigen wir dann dazu, ein Theaterstück zu inszenieren,

 in dem es nicht vorkommen darf, dass wir uns einst einmal so gefühlt haben. 

Es ist ein Theaterstück, in dem wir uns und allen anderen glaubhaft vermitteln wollen,

 dass ja alles in Ordnung ist. 

Doch ein solches Theaterstück hat nichts mit einem authentischen Leben zu tun!

 Daher musst du dir eigentlich zuerst einmal die Frage stellen: 

Will ich ein authentisches Leben führen, 

will ich mit meiner inneren Kraft und Intuition verbunden sein? 

Sollte deine Antwortet „ja“ lauten, 

dann muss dieses Theaterstück enden!

Führen wir es fort, bekommen wir in unseren Beziehungen immer genau dann Schwierigkeiten, wenn diese alten Wunden berührt werden. 

Dann setzen entweder Vorwürfe oder sinnlose Diskussionen ein.

 Mit Gewissheit verlieren wir in diesem Moment unserer Verbindung mit unserem Herzen und unsere Verbindung zu allem, was uns tatsächlich lieb und teuer ist.

Dann stehen wir plötzlich da: ratlos, hilflos, finden uns Zweifeln ausgesetzt,

 weil wir unsere klare Führung ab jenem einen Moment verlieren,

 in welchem wir unser Herz verschließen (müssen), 

weil ein alter Schmerz so übermächtig geworden ist.

Es gibt nur eine Möglichkeit 

aus diesem Dilemma hinaus: 

Wir müssen uns dem stellen, was da einst geschah, 

wofür wir uns (insgeheim) schämen,

 oder wovon man uns erzählt hat, dass wir uns dafür schämen sollten.

Wir dürfen uns wieder annehmen lernen mit allem, was wir jetzt sind, 

auch mit allem, was wir einst waren, was uns manchmal Ärger bereitet hat, 

oder was uns mitunter in üble Situationen gebracht hat. 

Nur so können wir unser Vermeidungsverhalten auflösen (welches uns auf unsichtbare Weise doch ständig irgendwie dirigiert hat und uns unfrei werden ließ. 

Es ermöglichte unseren Beziehungen nicht, uns wirklich zu entspannen, 

wirklich anzukommen.)

Du würdest mir nicht wirklich glauben können, würde ich dir sagen,

 dass du dich für nichts schämen musst. 

Daher musst du dir selber den Liebesdienst erweisen

 und dein Herz für dich selbst öffnen,

 genau dort, wo du dich von dir selbst einst zurückgezogen hast.

Meine Unterstützung für dich und deine einzigartige Reise hinein in deine Lebendigkeit: http://eva-maria-eleni.blogspot.co.at/…/09/meine-bucher.html

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni

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4 Antworten zu Die zarten Bändern, gewoben zwischen den Herzen Liebender heilen lassen

  1. Günni Funk schreibt:

    Es sind die Kleinigkeiten des Lebens, die sich Tröpfchen für Tröpfchen in dein Lebensgefäß mogeln wollen, um später in ihrer Summe eine dich überfordernde Situation auszulösen. Du wirst Morgens erholt wach, freust dich auf den Tag, alles scheint wunderbar doch dann erreicht dich diese unangenehm klingende, niedrig schwingende Aneinanderreihung von Worten: „Kannst du mir mal einen Kaffee machen, bitte?“ Immerhin, die, welche du bis dahin glaubtest zu lieben, hat bitte gesagt.

    „Wie wäre es, wenn du erst einmal guten Morgen sagst?“ Jetzt kommt es dick. Der eigene Stellenwert wird in allen Farben illustriert, was man alles geleistet hat und leistet, welches Anrecht man sich erworben hat, geringschätzig zu sein gegenüber dem Nächsten, dem Ehemann. Und es endet in kreischendem Falsett: “ Ich habe heute einen schweren Tag und ich will jetzt nicht diskutieren“, dann folgt ein Stakkato mit eingebauten Ich und dir platzt unvermeidlich der Kragen.

    „Liebe ist keine Einbahnstraße,“ sagst du. „Du hast auf gar nichts ein Recht, mache dir den Kaffee doch selbst!“ Sie holt aus zum Todesstoß, den sie dir versetzen will, atmet tief ein, doch du gehst einfach in das Nebenzimmer und ziehst leise dir Tür hinter dir zu. Und du fragst dich, wie es bloß dazu hat kommen können, dass man empfindungslos nebeneinander her lebt, wo die Auslöser dafür gewesen sein könnten in der gemeinsamen Vergangenheit, wo man doch durch dick und dünn gegangen ist mit selbst gewählten, gut verteilten Aufgabenfeldern, um die Partnerschaft sich ergänzend zur sinnvollen Funktion zu bringen.

    An diesem Punkt erkennst du: Partnerschaft muss mehr sein als lediglich funktional. Wenn Toleranz und Respekt verloren gehen, ist sie schwer beschädigt, wenn die Wärme der Liebe nicht mehr mitschwingt, der sie über jede Bewölkung erhebt. Du weißt plötzlich, dass du es so nicht mehr leben kannst, nicht mehr leben willst, dass du dich trennen wirst, wenn es sich nicht ändern lässt. Du bist es dir selbst wert und du bist es deiner Partnerin wert.

    Ein kleines Tröpfchen brachte dein Gefäß zum überquellen und zu dieser Erkenntnis. Doch dann beruhigst du dein Innenleben, verdrängst es wieder, wie so oft, entschließt dich, weiter still vor dich hin zu leiden, bis zum nächsten mal. Und träumst von einem anderen Menschen, der wieder Schmetterlinge auslöst in deinem Bauch, der dich voller Begehren anschaut, der brennt für dich, der dein Ego sanft auflöst mit einem einzigen liebevollen Blick. Für den du die Welt aus den Angeln heben würdest.

    Ja, du machst dich abhängig von der Befindlichkeit anderer: Wenn die nicht so sind, wie du es dir vorstellst, sagst du dir, kann es keine Liebe sein. Und du hast auch keine Kraft mehr, die Dinge auf dich selbst zurück zu nehmen, einfach bei dir zu bleiben in deiner kleinen Welt der Liebe und deine Umwelt einfach abperlen zu lassen.

    Du verachtest dich selbst. Du begreifst, deinem Partner ergeht es ebenso und dennoch scheint eine empfindsame Verbundenheit der Herzen endgültig verloren. Was machst du jetzt. Du bleibst bei dir selbst und blickst in andere Räume, sammelst dich. Egal was passiert, denkst du dir, du bleibst deiner Linie treu. Du verzeihst innerlich, lässt alles Negative einfach abfließen und schreibst eine kleine Geschichte darüber. Und du kommst zu dem Fazit: Dein Partner soll doch machen was er will, es ändert nichts an deiner Liebe, es hat nichts mit deiner eigenen Entscheidung für das Leben zu tun.

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