Die FRAGE IST… ob wir die Herausforderung annehmen und den Mut aufbringen können …, von Eva Maria Eleni

Samstag, 29. Juli 2017

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Viel mehr Menschen als je zuvor sind auf eine Suche gebracht worden. 

Noch nicht alle wissen jetzt, wonach sie denn eigentlich wirklich suchen. 

Diese Verwirrung beeinflusst die Gesamtenergie des Kollektivs 

und manche von uns spüren das recht deutlich,

 fühlen sich auch verwirrter als sie das kennen.

Doch kann diese Verwirrung natürlich

 auch in der eigenen Geschichte begründet sein. 

Viele, die glaubten sie hätten ihren Platz im Leben längst gefunden, 

sind von einem inneren Umbruch wahrhaft gebeutelt. 

Die jetzige Suche ist Teil und Ausdruck unserer ganz besonderen Zeit. 

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Sie wird viele Menschen auf holprige Wege führen. 

Die Frage ist nicht, mit wie wenig Aufwand

 oder mit wie wenig Beschädigung unser Ego 

(und unsere bisherigen Lebensumstände)

 aus dieser Sache heraus kommen. 

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Die Frage ist auch nicht, wie präsentabel 

und stark wir uns fühlen und ob wir dabei gut aussehen.

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Die Frage ist…

…ob wir die Herausforderung annehmen und den Mut aufbringen können, 

uns von diesem Sturm der Zeit mitnehmen zu lassen

 und alles zerbersten zu lassen, was hinfort genommen werden will. 

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Haben wir den Mut, dass uns teilweise alles um die Ohren fliegt?

 Wagen wir es, dass wir manchmal schreckliche Angst vor dem Morgen haben, 

weil unser Verstand völlig überfordert ist und alles was er zutage bringt 

schreckliche Szenarien längst vergangener Tage sind?

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Können wir es ertragen,

 dass wir uns manchmal völlig allein, ausgelaugt, schwach oder kaputt fühlen?

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So oft hören wir, dass wir immer positiv bleiben sollten. 

Doch wäre es nicht ehrlicher und mutiger, sich der tiefen Angst, Trauer, 

den Schmerzen und der Verzweiflung auch einmal hinzugeben 

und endlich nicht mehr dagegen anzukämpfen? 

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Denn dies ist ein Kampf den wir nicht gewinnen werden! 

Das was tief in uns vergraben ist und von dem wir am liebsten wollen, 

dass es überhaupt nicht da wäre, wird uns unbewusst auf ewig lenken und regieren. 

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Und weil genau dies all unseren Seelenträumen,

 unseren tiefsten Wünschen, 

unserem authentischen, wahrhaftigen Leben im Wege steht, 

lässt das Leben es nicht zu, dass wir immer weiter kämpfen

 und immer weiter an einem oberflächlich schönes Haus bauen,

 an dem ständig herumgebastelt wird und präsentabel aussieht, 

während es im Keller modert und übel stinkt.

Wir werden so nie glücklich werden, 

wir werden so nie ankommen, 

nie in echten, tiefen Frieden finden. 

Denn eigentlich wissen wir ganz genau,

 dass da etwas nicht stimmt und dies wird uns auch keine Ruhe lassen, 

niemals, bis wir uns dessen nicht annehmen!

Bei vielen Menschen ist es so, dass erst, wenn die oberflächlichen Ziele in unerreichbare Ferne entschwunden sind 

und keine Kraft mehr da ist, ihnen nachzujagen, 

sie endlich still werden müssen. 

Wenn alles zu Staub zerfällt, 

sind wir nur noch mit uns selber konfrontiert – 

und dann geht es ans Eingemachte.

 Was wie eine tiefe Lebenskrise aussieht, 

ist aber tatsächlich unsere riesig Chance 

das wieder in Ordnung zu bringen, was schon so lange kaputt war.

Sie führt uns ganz nahe heran an eine echte, ehrliche Konfrontation mit dem, 

was wirklich da ist und dem, was verloren ging.

Dies ist die größte Herausforderung überhaupt, 

denn sie stellt uns so sehr auf die Probe wie nichts sonst.

Stehen wir plötzlich so nackt da, so haben wir zwei Möglichkeiten: 

Wir können daran verzweifeln, uns selber hassen oder für unfähig halten (also das nachplappern, was man uns einflößte damit wir funktionierten wie es andere wollten). Oder aber wir können diese Chance erkennen und uns auf den Weg machen, uns selbst wieder zu finden – so wie wir eigentlich gemeint sind!

Ja, solche Momente können verstörend wirken. 

Genau dies muss geschehen, 

damit wir jene Verstörung erkennen, 

die längst schon geschehen ist 

und uns bis heute quält.

Genau dann sind wir dazu aufgefordert, tief in unser Herz zu fühlen 

und seine Stimme zu vernehmen. 

Wovon erzählt es dir, über dich? 

Was wolltest du eigentlich wirklich,

 bevor du an diese falschen Muster/Rollen gewöhnt wurdest?

Umarme diese Momente, umarme dich in deinen Schmerz. 

Lässt du diesen schwierigen Prozess zu oder krallst du dich noch fest? 

Hast du den Mut dich zu stellen oder suchst du noch nach Ausreden?

Nun kannst du endlich gesund werden, da dir deine alte Last entrissen werden soll.

Setz dir keine Ziele, außer so gut wie möglich anzunehmen,

 was JETZT gerade (in dir) geschieht. 

Als Unterstützung könntest du unter anderem die Kapitel: 

„Übung: Deine Kraft zurück holen“ (S102) sowie 

„Befreiung für dein inneres Kind und dich“ (S75) 

aus meinem Buch „Die Rückkehr der sanften Krieger“ anwenden. 

zum Buch: http://eva-maria-eleni.blogspot.co.at/…/die-ruckkehr-der-sa…

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Quelle: https://licht-insel-austausch.blogspot.de/2017/07/die-frage-ist.html?m=1

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4 Antworten zu Die FRAGE IST… ob wir die Herausforderung annehmen und den Mut aufbringen können …, von Eva Maria Eleni

  1. Kirstin schreibt:

    „Können wir es ertragen, dass wir uns manchmal völlig allein, ausgelaugt, schwach oder kaputt fühlen?“

    Ich kann es ertragen… alles, was Eva Maria Eleni hier beschreibt, ist mein Leben seit Anbeginn…warum sollte es mich jetzt schrecken… ich habe schließlich bis hierher auch überlebt.
    Es ist mir immer wieder alles um die Ohren geflogen oder wurde mir weggenommen. Also alles nichts neues.
    Es kann nur noch besser werden 👍👍
    Ich denke, der wahre Sinn unseres Lebens ist, die Sinnlosigkeit zu erkennen und alles zu transformieren.
    Und das schaffen wir!! Wir alle haben tolle Menschen in unserem Leben oder können sie anziehen. Niemand braucht alleine durch alles zu gehen. Wir sind viele!!
    Ohne alle meine Mädels hätte ich nicht gewusst, wie ich überleben sollte.
    Danke!!

    Alles Liebe Kirstin

  2. Monika schreibt:

    Erst gestern machte sich dieses Gefühl in mir breit und als ich dann noch folgenden Satz hörte „kannst du denn mit dir allein nichts anfangen?“ Wurde ein Prozess in mir in Gang gesetzt. Nicht nur, dass da ein wunder Punkt getroffen wurde, fühlte auch meinFreund sich auf die eine oder andere Art orientierungslos, konnte also im ersten Moment genauso wenig mit sich selbst anfangen. Außerdem war das Wort „Gehorsam“ beim morgendlichen Channeln aufgetaucht und als ich so über die letzten Geschehnisse in meinem Umfeld nachdachte, kam ich zu dem Entschluss, dass solange ich gehorche, ich nicht mir gehöre oder wenn ich Gehorsam einfordere, ich die Grenzen eines anderen überschreite bzw. Erwartungen habe. Ich erinnerte mich an „war, Pfad and Love“ den Film, wo sie nachdem sie alle Schuld hinter sich gelassen hatte und ihren inneren Frieden in sich etabliert hatte, diese Angst vor demEinlassen auf eine tiefere Beziehung kommt und sie verstört ihrem Gegenüber an den Kopf wirft „Ich muss nicht dich lieben, um mich zu lieben.“ In dem Moment, wo ich mich für Geseligkeit entschied und meine innere Motivation überprüfte, war ich von lieben Menschen und jeder Menge Kinder umgeben. Alles war da. Und ja alles wird schonungslos aufgezeigt. Den Tag beschloss ich mit einem Agnihotra und alles ist am Fließen. Ein kleiner Junge vertraute sich mir später an, dass er in letzter Zeit Sockels Alpträume hätte und da soviel Angst wäre, ich meinte, er solle beobachten, ob es jz besser würde. Ich fiel gestern erfüllt ins Bett und meine kleine Freundin sagt jz neuestens immer „in Liebe, Verbundenheit und Mitfühligkeit.“ und ich weiß wir sind am richtigen Weg, weil die Verdammnis der Mitfühligkeit gewichen ist. Wir erkennen, wo wir uns freiwillig beschränkt haben bzw. haben lassen und gehen in unsere Freiheit, gehen aus der Opfer und Benutzt werden Rolle raus und machen es wie Pippi, wir machen uns die Welt, wie sie uns widibum gefällt!!

  3. Monika schreibt:

    der Film heißt „eat pray and Love“
    Verstärkt Alpträume soll das oben heissen

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